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Desktopsuche mit Recoll und Nepomuk

Immer wieder stolperte ich im Netz über Blogbeiträge, in denen jemand behauptete, Nepomuk sei nun endlich reif für die Nutzung. Um es kurz zu machen: Wer nicht ausschließlich TXT Dateien rumliegen hat, sondern auch ODT und PDF, kann das Programm getrost vergessen und in den KDE Systemeinstellungen alles abschalten, was sich darauf bezieht.

Ein kleiner Vergleich zum Suchbegriff “mutiny”, von dem ich wusste, dass dieser in mehreren Dokumenten bei mir auftaucht.

Zuerst Nepomuk nach stundenlangem Indexieren:

nepomuk

Und dann Recoll nach ca. einer Stunde Indexieren:

recoll

Ich weiß, was ich nutze.

Debian revisited

deb7

Endlich. Debian sieht seit Wheezy nicht mehr aus, als wenn eine Horde Infantiler die Chance zur Gestaltung einer Linux-Distri erhalten hätte, sondern ziemlich cool.

Die Geschmacksrichtungen KDE, Gnome3 und XFCE sowie LXDE sind verfügbar. Ich habe einen kurzen Blick auf die KDE Version geworfen und konnte auf die Schnelle nur einen kleinen Mangel finden: einige GTK Bibliotheken fehlen, so dass Iceweasel / Firefox beim Starten ziemlich bescheuert aussieht. Ein

su -
apt-get install gtk2-engines-oxygen kde-config-gtk-style

löst das Problem.

Oder man zieht sich mit einem

apt-get install gnome

gleich den ganzen Gnome3-Desktop und vergleicht dann, was man lieber mag. Designerisch steht er KDE nicht nach.

KDE Notification

In meiner Taskleiste befand sich seit dem letzten Update für den flashplugin-installer jedes mal nach dem Einloggen ein Hinweis, dass das Update misslungen sei … dabei hatte ich das längst repariert. KDE hatte sich demnach verschluckt.

In /var/lib/update-notifier/user.d/ befand sich eine Datei data-downloads-failed-permanently, deren Löschung dann auch die Meldung beseitigte.

Ob ich damit nun was zerlegt habe … ich weiß es nicht. Wer nach dem Pfad oben googled, findet mehr Hinweise zum Mechanismus in den Kubuntu-Foren, die ich mir allerdings noch nicht komplett durchgesehen habe. Meine Lösung “brennt” also – scheint jedoch bisher Nebenwirkungsfrei zu funktionieren.

Titelleistenmenü in KDE 4.10

Titelleistenmenü in KDE 4.10 - Systemeinstellungen

In KDE 4.10 kann man sich die Menüs der meisten Anwendungen auf einen Knopf in der Titelleiste legen. Die Einstellungen sind in /Systemeinstellungen /Erscheinungsbild von Anwendungen und dort bei /Stil auf dem Reiter /Feineinstellungen zu finden.

Evtl. kann man später auch mal direkt umschalten – im Moment (hier: Kubuntu Raring Ringtail Alpha 2) zickt KDE dann rum und will erst so richtig mit dieser Einstellung warm werden, wenn man sich ab- und wieder angemeldet hat.

Firefox sieht dann so aus:

-localhost | 127.0.0.1 - Mozilla Firefox_002

Der gestrichelte Knopf oben links vom Schließen-Knopf ist das integrierte Menü.

-localhost | 127.0.0.1 - Mozilla Firefox_003

Geöffnet sieht das Menü dann wie im Bild oben aus.

Auf kleineren Bildschirmen könnte dies beim Platz-schafffen helfen. Ich muss mich daran aber erst einmal gewöhnen und im Alltag rausfinden, ob ich KDE so nutzen will. Besser gefällt mir schon jetzt, dass im Gegensatz zu Unity das Menü im Fenster bleibt und ich so Mauswege spare.

LibreOffice integriert die Menüs im übrigen nicht. Gut so. Menüeinträge, die ich dauernd brauche, möchte ich nicht hinter Knöpfen versteckt haben.

LibreOffice 4 unter KDE 4.8.5 (Kubuntu Precise)

ugly_lo4

Installiert man sich LibreOffice 4 unter Kubuntu 12.04 LTS Precise, dann sieht dieses ziemlich mies aus, weil die Menüs wie mit dem Cutter grob geschnitten wirken. Eine hübschere Ansicht erreicht man auf dem folgenden Weg:

Erst einmal Libreoffice beenden und dann die Datei libstdc++.so.6 wegschieben:

sudo mv /opt/libreoffice4.0/ure/lib/libstdc++.so.6 /opt/libreoffice4.0/ure/lib/libstdc++.so.6.old

Beim nächsten Start von LO sieht es schon hübscher aus.

pretty_lo4

via

 

Unity vor die Wand

Bei Ubuntu mit ihrem Unity Gewürge gehen mir bei 12.10 langsam aber sicher die Lichter aus: LibreOffice zeigt unter Unity seine Menüs entweder nur noch teilweise … oder überhaupt nicht mehr an. Meistens überhaupt nicht mehr.

Unter KDE jedoch funktioniert alles wie gewünscht und erwartet – hier sind die Menüs und alle Einträge vorhanden. Immer – und nicht nur, wenn es den Herren von Canonical gerade mal einfällt sich etwas weniger restriktiv zu verhalten, als die Macher von Gnome3 – denn unter Gnome3 wäre das sicherlich Programm nach dem Motto keep it simple, der Benutzer braucht die komplexen Menüs von LO ja eh nicht.

Linux lässt einem zwar oberflächlich betrachtet die Wahl beim Desktop – aber nur, wenn man damit nicht arbeiten will. Für alle, die ihre Brötchen mit dem Rechner verdienen heißt es: XFCE oder KDE. In ein paar Jahren evtl. noch Cinnamon.

HP Color Laserjet 2550 unter Precise

Der Drucker HP Color Laserjet 2550 bietet unter Kubuntu 64 Precise (und im Gegensatz zu Lucid) keine Möglichkeit mehr, auf Grayscale / Graustufe zu schalten. Dies gilt auch für Programme und ist besonders nervig beim Druck von PDFs, weil hier nur ein

convert farbiges.pdf -type Grayscale -density 1200 graustuge.pdf

weiter hilft – bei Programmen hat man die Farbigkeit ja besser in der Hand.

Man kann unter outputmode und print-color-mode zwar im KDE Druckerkonfigurationsprogrämmchen auf monochrome umschalten, nach einem Klick auf /Anwenden stellt sich dieser aber wieder zurück.

Ein Eintrag in der /etc/cups/printers.conf

Option output-mode monochrome
Option print-color-mode monochrome

nutzt nix – der Drucker ignoriert die Einstellung und nutzt seine Farbkartuschen weiter. Die hp-toolbox hilft ebenfalls nicht, da diese die Option Farbe oder Graustufe nicht einmal aufführt. Auch die PPD Datei von den HP Seiten hilft nicht.

LibreOffice

Leider führte auch der Versuch, die Standardeinstellungen von LibreOffice im Printerdialog zu ändern nicht zum Erfolg – wie hier beschrieben.

/usr/lib/libreoffice/program/spadmin

rief zwar den libreoffice-printeradmin Dialog auf, die Einstellungen ließen sich bei mir aber nicht sichern.

Für LibreOffice stellte sich dann heraus, dass das Problem in meiner Dokumentenvorlage selbst steckte, die die Einstellung PDF für den Drucker mit sich brachte. Hier stand ursprünglich als Druckersprache PDF. Nach einem Wechsel der Druckersprache auf PostScript in der Dokumentenvorlage konnte aus LibreOffice in Graustufe gedruckt werden.

Okular

In Okular kann zwar Graustufen als Farbmodus eingestellt werden – der Drucker ignoriert die Angabe jedoch und wirft weiter mit Farbe um sich.

Programmfenster auf allen Arbeitsflächen

Mein Firefoxfenster brauch ich auf allen Arbeitsflächen – und zwar bitte in einem Stück,  da ich mit Tabs lieber arbeite als mit Programmfenstern. Außerdem wechsle ich bei der Arbeit auf dem LFB dauernd zwischen den Arbeitsflächen mit DreamWeaver und der mit meinem Mailer hin und her. Da hilft es ungemein, ein paar Dinge konsistent zu halten.

Bisher klickte ich im Firefox auf die Titelleiste und wählte dort /Auf Arbeitsfläche /Alle Arbeitsflächen händisch aus. Jetzt habe ich entdeckt, dass KDE das auch beim Programmstart gleich so einrichten kann:

Rechtsklick auf die Titelleiste des Programms, /Erweitert auswählen und dort /Spezielle Einstellungen für dieses Programm …

Auf der Registerkarte /Größe & Position ein Häkchen bei /Arbeitsfläche setzen, im DropDown Menü /Bei Initialisierung anwenden auswählen und /Alle Arbeitsflächen in der letzten Spalte anklicken.

Geistermails in KMail

Obwohl ich eine Mail auf meinem lokalen Mailserver aus KMail 4.8.2. heraus löschte, zeigte mir KMail diese Mail weiterhin an – allerdings so, dass ich diese weder lesen noch öffnen oder gar verschieben bzw. erneut löschen konnte.

Hier fand ich dann die offensichtliche Lösung.

Sollte sich KMail so gründlich verschluckt haben, dass selbst eine Neuindizierung der Ordner nicht hilft, dann muss man die Mail direkt im Dateisystem (bei mir unter ~/MailDir) suchen und dann eben dort aus dem entsprechenden Ordner löschen.

KDE Druckereinrichtung

“Der Dienst Druckereinrichtung stellt kein Interface KCModule mit dem Schlüsselwort system-config-printer-kde … bereit” meldete der Drucker-Einrichtungsdialog unter Kubuntu 11.10. Die Ursache ist, dass in

/etc/cups/printers.conf

ein DefaultPrinter eingetragen ist, der auf Grund einer fehlerhaften Prüfroutine eines KDE Moduls dann verhindert, dass sich weitere Drucker einrichten lassen. Wird dieser Eintrag verändert zu Printer (und damit der DefaultPrinter rausgeworfen), können wieder weitere Drucker aufgenommen werden.

Also zuerst /etc/init.d/cups stop ausführen, dann die printers.conf editieren und dann Cups mit /etc/init.d/cups start wieder starten. Ergebnis:

Quelle