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LibreOffice 4.0.1 Pfade

Ich dachte schon, ich werde narrisch: Was auch immer ich in Libreoffice 4.0.1 als Pfad zu meinem Arbeitsverzeichnis und zu meinen Dokumentenvorlagen eintragen wollte, das Programm übernahm (unter LinuxMint 14 KDE 64Bit) meine Einstellungen nicht.

Optionen - LibreOffice - Allgemein_001

Erst als ich unter /Extras /Optionen /LibreOffice /Allgemein den Schalter bei “LibreOffice-Dialoge verwenden” sitzen hatte (siehe Bild oben), klappte es. LO mag wohl Dolphin nicht.

Optionen - LibreOffice - Pfade_002

Das Arbeitsverzeichnis kann nun geändert werden und die Einstellungen bleiben auch.

Standard Dokumentenvorlage in LibreOffice 4

Die Verwaltung von Dokumentenvorlagen hat sich in LO 4 geändert. Wer eine seiner eigenen Dokumentenvorlagen als Standard für neue Textdokumente einbinden will, setzt zuerst den Pfad zum Vorlagenverzeichnis – wie gehabt über /Extras /Optionen /Pfade /Dokumentenvorlagen /Bearbeiten /Hinzufügen.

Im zweiten Schritt /Datei /Neu /Vorlagen anklicken und man sieht einen neuen Dialog:

lo4_vorlagen1

Hier auf /Meine Vorlagen gehen.

lo4_vorlagen2

Hier die neue Standardvorlage auswählen und dann /Als Standard setzen.

LibreOffice 4 unter KDE 4.8.5 (Kubuntu Precise)

ugly_lo4

Installiert man sich LibreOffice 4 unter Kubuntu 12.04 LTS Precise, dann sieht dieses ziemlich mies aus, weil die Menüs wie mit dem Cutter grob geschnitten wirken. Eine hübschere Ansicht erreicht man auf dem folgenden Weg:

Erst einmal Libreoffice beenden und dann die Datei libstdc++.so.6 wegschieben:

sudo mv /opt/libreoffice4.0/ure/lib/libstdc++.so.6 /opt/libreoffice4.0/ure/lib/libstdc++.so.6.old

Beim nächsten Start von LO sieht es schon hübscher aus.

pretty_lo4

via

 

Serienbriefe in LibreOffice (2)

Vor zwei Jahren verfasste ich eine bebilderte Anleitung zur einfachen Erstellung von Serienbriefen in OpenOffice. Diese gilt immer noch – aber muss um ein paar Punkte erweitert werden, über die ich heute stolperte.

Zentral ist, dass libreoffice-base installiert ist. Das sollte man zuerst überprüfen … und notfalls nachholen. Base gehört nämlich nicht zum Standardinstallations-Umfang bei Ubuntu und Verwandten wie Kubuntu etc..

Ich gehe für die folgenden Schritte davon aus, dass zwei Dokumente schon vorliegen:

  1. Ein Calc Sheet mit den Adressen für die Serienbrief-Empfänger. Die oberste Zeile enthält die Feldbezeichner (wie Name, Straße) und die Zeilen des Blatts enthalten die einzelnen Einträge.
  2. Ein Writer-Document mit dem Text des Serienbriefs und Lücken für die Aufnahme der Seriendruckfelder aus dem Calc-Sheet.

 

In LibreOffice über /Datei /neu /Datenbank (oder durch Klick auf das entsprechende Icon – siehe Bild oben) eine neue Datenbank anlegen.

Im Datenbankassistenten den Punkt “Verbindung zu einer bestehenden Datenbank herstellen” anklicken und dort “Tabellendokument” aus der Dropdown-Liste wählen.

Im nächsten Dialog auf den Schalter “Durchsuchen” klicken und das Calc-Sheet mit den Adressdaten wählen.

Im nächsten Dialog auf “Fertigstellen” klicken. Ein Speicherdialog wird geöffnet.

Im Speicherndialog den Ort für die Datenbankablage auswählen.

Ab jetzt geht es weiter, wie in diesem eingangs schon erwähnten Post aus dem Jahr 2010 beschrieben: http://www.bdjl.de/localhost/?p=1592.

Zusammenfassung der nächsten Schritte:

  1. In Writer F4 drücken – die Verbindung zur Datenbank mit den Adressen besteht schon seit dem letzten Schritt.
  2. Die Datenspalte in der Tabelle auswählen, in dem man die Überschrift (!) – im Bild oben ist das NAME – an den gewünschten Ort im Writer-Dokument zieht.
  3. Dokumente drucken.

E-Mail aus LibreOffice unter KDE

In LibreOffice unter /Extras /Optionen ist sensible-lomua als Mailschnittstelle für den Versand direkt aus LO heraus eingetragen. So sensible (oder sinnvoll) benimmt sich die aber nicht, ignoriert sie doch die Einstellungen der Standardkomponente, die man in den KDE-Systemeinstellungen vornehmen kann. Zumindest für Kubuntu 12.04 …

Der Eintrag /usr/bin/thunderbird in den LibreOffice Optionen funktioniert aber reibungslos: Was im Thunderbird als Standard-Mailkonto angelegt wurde, wird dann als Versandadresse gewählt und das Dokument wird als ODT in den Anhang geworfen.

Unity vor die Wand

Bei Ubuntu mit ihrem Unity Gewürge gehen mir bei 12.10 langsam aber sicher die Lichter aus: LibreOffice zeigt unter Unity seine Menüs entweder nur noch teilweise … oder überhaupt nicht mehr an. Meistens überhaupt nicht mehr.

Unter KDE jedoch funktioniert alles wie gewünscht und erwartet – hier sind die Menüs und alle Einträge vorhanden. Immer – und nicht nur, wenn es den Herren von Canonical gerade mal einfällt sich etwas weniger restriktiv zu verhalten, als die Macher von Gnome3 – denn unter Gnome3 wäre das sicherlich Programm nach dem Motto keep it simple, der Benutzer braucht die komplexen Menüs von LO ja eh nicht.

Linux lässt einem zwar oberflächlich betrachtet die Wahl beim Desktop – aber nur, wenn man damit nicht arbeiten will. Für alle, die ihre Brötchen mit dem Rechner verdienen heißt es: XFCE oder KDE. In ein paar Jahren evtl. noch Cinnamon.

LibreOffice 3.5 Gefrickel auf Lucid

Was für ein Gewürge, bis das 3.5er Päckchen von Libreoffice unter Ubuntu Lucid 64 Bit endlich lief. Hier mein Weg als Doku für alle anderen Leidenden:

Erst einmal die alte Version gründlich von der Platte fegen:

sudo apt-get purge libreoffice*

sudo apt-get autoremove

Dann folgt der Download der nötigen Pakete von den LibreOffice Seiten: http://de.libreoffice.org/download/. Entpacken und die *.deb Pakete in das lokale Repository schieben.

Jetzt alle alten Konfigurationsdateien der Vorgängerversionen aus dem eigenen Homeverzeichnis entfernen:

rm -r .libreoffice

rm -r .config/libreoffice

Es folgt die Installation – aber in dieser Reihenfolge (warum auch immer):

sudo apt-get install libreoffice3.5*

sudo apt-get install libobasis3.5*

sudo apt-get install libreoffice-debian-menus

Ich hab alles mögliche und auch unmögliche davor auch schon probiert gehabt – danach lief irgendwas in LibreOffice nicht rund: Entweder vergurkte sich die Rechtschreibprüfung oder das Programm stolperte dauernd und stürzte ab.

Jetzt läuft es rund.

Kreisdiagramm mit vielen Elementen

Um mit Hilfe von Inkscape ein Kreisdiagramm zu entwerfen, das z.B. 5 Elemente enthält, klickt man sich kaputt. Viel pragmatischer ist der folgende, wenn auch unkonventionelle und evtl. belächelte Weg. Egal. So geht es echt flott und ohne viel Mühe.

Wir beginnen mit OpenOffice/LibreOffice Calc und legen in Calc eine Tabelle mit Werten an, die die Größe der späteren Kreiselemente haben sollen. In meinem Fall also lauter gleich große Werte, weil ich später gleich große Kreiselemente benötige. Daraus macht man sich mit dem in Calc eingebauten Diagrammdesigner ein Kreisdiagramm nach Wahl.

Danach wird das Diagramm in Calc markiert und in Draw eingefügt. Hier könnten dann bei Bedarf sicherlich noch einige gröbere Anpassungen vorgenommen werden – aber wozu? Im Exportdialog von Draw ist eine Option für SVG Export zu finden …

… und eben diesen Export bearbeitet man dann in Inkscape weiter, fügt Schatten und weitere Elemente hinzu, etc. pp.

Das Umschalten in den Umriss-Modus (in Inkscape zu finden unter /Ansicht /Anzeigemodus) bringt zu Tage, dass der Export aus Draw Hintergründe mit auswirft, die man am Besten löscht. Sie sind leicht an ihrer eckigen Form zu erkennen.

Nach ein wenig Gefummel in Calc und Inkscape können dann auch komplexere Grafiken auf der Basis von Calcs Ringdiagrammfunktion erstellt werden:

Die Grafik oben habe ich aktuell in der Mache, um zu zeigen, welche Funtionalitäten für Schulen mit Hilfe von Moodle abgebildet werden können (blau) bzw. welche externen Hilfen (grün links) und Möglichkeiten (grün rechts) es für Moodle in der Schule noch so alles gibt.

LibreOffice Update über lokales repository

Heute also mal anders als mit dem üblichen

sudo dpkg -iR /pfad/zu/den/libreoffice/debs

und zwar mit Hilfe eines lokalen Repositories. Das geht auch ganz flott: Zuerst muss LibreOffice herunter geladen werden. Die drei LibreOffice tar.gz Archive werden dann entpackt und die DEB Pakete in einen Ordner geworfen – in meinem Fall

/home/dirk/Dokumente/Software/repo

In diesem Ordner wird dann der folgende Befehl ausgeführt:

sudo dpkg-scanpackages . /dev/null | gzip -9c > Packages.gz

Dazu muss im Vorfeld evtl. noch das Paket build-essential installiert werden, was ich so oder so an Bord habe.

Der Pfad zum lokalen Repo wird sodann der Paketverwaltung bekannt gegeben – an das Ende der Datei

/etc/apt/sources.list

wird der Eintrag

deb file:/home/dirk/Dokumente/Software/repo/ /

hinzugefügt. Ein

sudo apt-get update ; sudo apt-get upgrade

meldet so dann, dass es eine aktuellere Version von LibreOffice gibt und fragt, ob diese installiert werden soll, was zu bejahen ist. Auch bejaht werden muss die nun folgende Sicherheitsabfrage, ob aus einer unsicheren Quelle installiert werden soll – was unsere eigene Festplatte aus Sicht der Paketverwaltung ist, denn Sie authentifiziert sich ja nicht über einen key.

Vorteil: Beim nächsten Update von LO lösche ich die alten DEBs im Ordner repo/ und leg die neuen hinein, führen den Befehl sudo dpkg-scanpackages . /dev/null | gzip -9c > Packages.gz erneut in diesem Ordner aus und die Updates sind installierbar.

Steuerzeichen in LibreOffice

Keine Ahnung, wie ich das hinbekommen habe: Gestern, mitten in einer Sitzung, waren “plötzlich” alle Steuerzeichen verschwunden, egal wie heftig ich Strg F10 drückte oder auf das entsprechende Zeichen in LibreOffice klickte, doppelklickte und dreifachklickte. Nix. Weg. So kann ich nicht arbeiten.

Ein Post im LibreOffice Forum brachte die Lösung: Unter /Extras /Optionen /Writer /Formatierungshilfen hatte sich etwas verstellt – wie ist mir ein Rätsel, aber egal:

In diesem Einstellungsdialog kann man auswählen, welche Steuerzeichen man überhaupt sehen will.