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OwnCloud zickt

oc_zickt1

OwnCloud zickt seit Version 5.x vermehrt rum:

Erstens mag es keine Connections mit mehreren Clients gleichzeitig. Das führt regelmäßig dazu, dass *conflict* Dateien angelegt werden, obwohl sich an der Dateiversion überhaupt nichts verändert hat. Dies ist leider auch der Fall, wenn alle beteiligten Endgeräte sowie der Server gegenüber dem gleichen Server per NTP ihre Uhrzeit holen. Der Bug sitzt demnach tiefer im System.

owncloud_resourcenfresser

Zweites: Der OwnCloud-Sync-Client frisst so lange an den Ressourcen, bis es sich selbst als dysfunct nach Zombieland abmeldet. Schießt man den Prozess noch rechtzeitig ab, sinken umgehend CPU- und RAM-Last wieder beinahe auf Normalmaß.

Der Screenshot von meinem Arbeitsplatzrechner oben zeigt jedoch ein leider typisches Phänomen. Wirkliches Normalmaß wäre das hier:

kein_oc

Zu swappen hat mein Quadcore mit 8GB RAM nämlich eigentlich nichts.

Da selbst nach Beendigung eines amoklaufenden OwnCloud-Prozesses noch “etwas hängen” bleibt, vermute ich auch hier dickere Probleme. Die OwnCloud-Foren sind zumindest voll von Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen.

CSync konnte keine lock-Datei erstellen

ownCloud 1.2.0_001

Die meiste Zeit bin ich mit der Kombination OwnCloud 4.5.x Server und 1.2.x Client zufrieden: Es läuft. Die Synchronisation mit Android wie auch mit allen Endgeräten klappt.

ownCloud 1.2.0_002

Immer mal wieder zickt das Client-Programm aber rum und teilt mit:

CSync konnte keine lock-Datei erstellen.

Was bisher geholfen hat, war ein Klick auf /Anhalten. Dann die vorhandene lock Datei schlicht löschen

rm /home/username/.local/share/data/ownCloud/lock

und den Client durch Klick auf /Fortsetzen wieder starten.

Owncloud Syncclient Update

… bei mir dauert das Auslesen der Owncloud Repos auf dem SuSE-Server Ewigkeiten – sonst scheint damit jedoch keiner ein Problem zu haben, zumindest finde ich im Netz nichts hierzu.

Da mir die Alternative – händisches Herunterladen der DEB Dateien aus dem Repo bei OpenSuSE – zu doof ist, hab ich mir gerade ein kleines und noch ziemlich dummes Script geschrieben, das mir die Arbeit auf allen meinen Rechnern abnimmt.


#!/bin/bash
# Vorhandene DEB Dateien löschen
rm /home/dirk/Downloads/owncloudclient/*.deb
# Architekturinformationen sammeln
ubuver=$(cut -f 2 -d " " /etc/issue | cut -f 1,2 -d ".")
ubuarch=$(uname -m | cut -f 2 -d "_")
# Verzeichnisauswahl auf OpenSuSE nach Architektur vorbereiten
if [ "$ubuarch" = "64" ] ; then
ubuarchdir=amd$ubuarch
else
ubuarchdir=i386
fi
# Download der aktuellen DEBs von OpenSuSE
wget http://download.opensuse.org/repositories/isv:/ownCloud:/devel/xUbuntu_$ubuver/$ubuarchdir/ -r -A deb --no-directories --level=2 -P /home/dirk/Downloads/owncloudclient/
# Installation der neuen Version
sudo dpkg -i /home/dirk/Downloads/owncloudclient/*.deb ;

Die ideale Lösung ist das nicht … aber besser als diese vermalledeite Warterei.

OwnCloud Task in Thunderbird kann nicht gelöscht werden

Seit mehreren Tagen nervt mich die Taskverwaltung in Thunderbird mit einem immer wieder auftauchenden Task, den ich schon mehrfach als gelöscht markiert hatte. Der Task wurde innerhalb einer meiner OwnCloud Instanzen angelegt und auch das Löschen dort brachte Thunderbird nicht auf Trab. Leider half auch eine Suche nach “thunderbird cannnot delete task” wenig – auch wenn viele Menschen ähnliche Probleme mit dem Sogo Connector und mit Zimbra zu haben scheinen.

Was nun letztlich half war Folgendes: Auf der Registerkarte Tasks im Thunderbird ein Doppelklick auf den zickigen Kalender (Rechtsklick /Properties geht auch). Im dann auftauchenden Fensterchen im Feld “Offline Support” das Häkchen rausmachen und die neuen Einstellungen mit OK bestätigen. Ein wenig warten, bis Thunderbird neu gesynct hat … und dann das Häkchen wieder reinsetzen.

Jetzt ist Ruhe.

OwnCloud Repo

Das OpenSuSE Repo für OwnCloud geht mir auf den Wecker. Es ist mehr als nur schnarchlangsam – die Aktualisierung dauert stellenweise 20 Minuten. In diesem Fall zieh ich mir die Dateien lieber händisch:

cd ~/Downloads/owncloud

wget -r “http://download.opensuse.org/repositories/isv:/ownCloud:/community/xUbuntu_12.04/i386/” -l 1

… zumindest unter KDE. Unter Unity frisst wget die ” nicht und meckert “Schema fehlt”. Die Anführungszeichen müssen dann weggelassen werden.

cd owncloud/download.opensuse.org/repositories/isv\:/ownCloud\:/community/xUbuntu_12.04/i386/

sudo dpkg -i *.deb

sudo apt-get install -f

Schöner wäre es natürlich, wenn man sich ein lokales Repo hierfür anlegen würde – aber als schneller, dreckiger workaround reicht mir das.

OwnCloud Sync

OwnCloud hat seine SyncClients aktualisiert, so dass nun auch eine Version für Ubuntu 12.04 LTS zur Verfügung steht. Die Anleitung auf der oben verlinkten Seite ist aber etwas rudimentär geworden, da auch der Hinweis fehlt, wie man an das Zertifikat des Repositories heran kommt.

In die eigenen sources.list das Repo von OwnCloud eintragen (hier für den Editor vi)

sudo vi /etc/apt/sources.list

Am Ende hinzufügen und speichern:

deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:ownCloud:community/xUbuntu_12.04/ /

Jetzt den Key des Repos importieren

wget -O – http://download.opensuse.org/repositories/isv:/ownCloud:/community/xUbuntu_12.04/Release.key | sudo apt-key add -

und den SyncClient installieren

apt-get update

apt-get install owncloud-client

Unter KDE ruft man OwnCloud zum ersten Start praktischer Weise über ALT F2 auf, da (zumindest bei mir) der Menüeintrag über Kickoff noch nicht zu finden war.

Das Progrämmchen nistet sich sofort als Wolke in der Taskleiste ein. Ein Klick darauf startet den Einrichtungsassistenten.

Zuerst wird die URL zum eigenen OwnCloud Server abgefragt.

Dann werden die Benutzerdaten für den OwnCloud Server eingetragen. OwnCloud richtet sich dann selbst im Homeverzeichnis den Unterordner ~/ownCloud ein.

Am Ende behauptet OwnCloud alles sei fertig.

Das ist auch so, wenn es sich um den ersten Clientrechner handelt, den man mit seiner OwnCloud verbindet. Dann richtet OwnCloud auf dem Server das Unterverzeichnis clientsync ein und gleich dieses mit dem lokalen Ordner ~/ownCloud ab.

Beim zweiten Client passiert dann: nix. Es fehlt schlicht die Pfadangabe.

Der Pfad zum zu synchronisierenden Verzeichnis muss beim zweiten Client händisch gesetzt werden und hierzu nutzt man den Verzeichnisassistenten. Dieser Verzeichnisassistent ist über einen Rechtsklick auf die Wolke und dann über den Menüpunkt “Hinzufügen” zu finden.

Weitere Fehlerquelle nach dem Setup: Die Uhrzeit auf Client und Server stimmen nicht exakt genug überein; dann verweigert OwnCloud die Synchronisation.

Die Abstimmung der Uhrzeit aller beteiligten Clients und Server gegenüber einem gemeinsamen Zeitserver ist deswegen Pflicht. Auf dem Server sollte man deswegen ntp installieren – auf dem Client kann man den Zeitserver (zumindest unter KDE) durch einen Rechtsklick auf die Uhr in der Taskleiste einstellen.

Gespeichert wird die auf den Server bezogene Konfiguration (und das verschlüsselte Kennwort) unter

~/.local/share/data/ownCloud/owncloud.cfg

Im Unterordner

~/.local/share/data/ownCloud/folders/ownCloud

liegt die Verzeichniskonfiguration.

WebDAVs auf Android

Für mich als Notiz und für andere als Hinweis: Der WebDAV File Manager scheint mir eine ordentliche Wahl zu sein, wenn man mit Owncloud Servern oder auch nativen Apache WebDAVs Verzeichnissen auf seinem Server vom mobilen Gerät aus arbeiten will (zumindest so lange noch keiner nativer OwnCloud Client für die Datensynchronisation zur Verfügung steht).

Allerdings: Das Programm frisst ohne zu Murren auch selbst signierte Zertifikate, was das Setup zwar enorm erleichtert – aber sich durchaus auch als ein Sicherheitsproblem darstellt, denn es fragt nicht einmal nach und bietet auch keine Möglichkeit dazu, sich die Zertifikate anzusehen. Bei so viel Toleranz sind MITM Angriffe leicht möglich.

UbuntuOne unter KDE

UPDATE des Artikels

Ich nutze zwar vor allem OwnCloud auf meinem eigenen Server – aber eben auch noch DropBox und UbuntuOne für einige “Kleinigkeiten” nebenher. Also versuchte ich heute, den UbuntuOne Client unter Kubuntu zur Mitarbeit zu überreden, was wesentlich schwerer war, also bei DropBox (siehe hierzu diesen Blogpost).

Eine Lösung fand ich dann im englischen Ubuntuforum:

sudo apt-get install ubuntuone-control-panel-gtk aptdaemon.gtkwidgets gnome-keyring

Evtl. benötigt man auch noch die folgenden Pakete (ich hab diese gleich im ersten Schritt mit an Bord gezogen, so dass ich nicht sagen kann, ob das wirklich sein muss):

sudo apt-get install python-aptdaemon.gtkwidgets desktopcouch-ubuntuone

Leider muss man dann ein extra Passwort für den Gnome Keyring im Rahmen der Aktivierung seines UbuntuOne Kontos anlegen, was die Handhabbarkeit unter KDE einschränkt, aber zumindest hat man wieder Zugriff auf seine Daten, ohne den Browser bemühen zu müssen.