Ungerhaldenhöhle

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Janis wurstelt an einer GFS, Lewin an einem Bericht über seine Frankreichfahrt und Britta lernt mit Bela Erdkäs. Das fünfte Rad am Wagen ging also Höhlen suchen auf der Alb. Und fündig wurde ich sofort: Die Ungerhaldenhöhle (oder auch Ungernhaldenhöhle) bei Melchingen ist nicht schwer zu finden und beeindruckt mit einem hübschen, zwei geteilten Einstiegsschlitz.

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Gleich am Anfang geht es im Schacht geschätzte 4m nach Unten und danach dann noch rund 37m in den Berg.


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Irgendwelche Pappnasen haben in das obere Loch im Eingangsschlitz einen Baumstumpf geworfen und nehmen dem Gang unter dem Schlitz so viel Licht.

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Der Heimatforscher Johannes Dorn habe hier 1883 (und 1881 im Muetesloch, das ich noch besuchen und auf OSM benennen muss) menschliche Skelette und vorgeschichtliche Scherben gefunden für die sich die Wissenschaften auf Grund mangelnder Attraktivität als Ausstellungsstücke nicht interessiert haben sollen, berichten die Heimatkundlichen Blätter 2/2001 auf S. 1254.

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Vor diesem Hintergrund war mein heutiger Fund eines Oberschenkelgelenk-Knochens direkt am Höhleneingang ganz spannend und macht auch Lust auf einen Besuch im Inneren. Mal schauen ob die Kinder auf „Zombiehöhle“ oder „Menschenfresser-Höhle“ anspringen 😉