conky 1.10

Mit conky 1.10 verändert sich die .conkyrc Syntax. Sieht jetzt mehr nach LUA aus. Ich bin also am Basteln, damit ich unter LXDE die wichtigsten Infos wieder sehen kann. Bis jetzt bin ich bei so was:

 

RandR

Mein HP Elitebook 8460p kam leider mit einer AMD Grafikkarte und nicht wie bestellt mit einer von Intel. Die macht Probleme mit einigen Beamern. Trotzdem wollte ich nicht die proprietären AMD Treiber an Bord holen, sondern bei radeon bleiben. Tricks über die xorg.conf (wie hier für die proprietären Nvidia Treiber beschrieben) mit

oder verwandten Lösungen fielen somit erst einmal aus. Ich wollte eine Lösung mit randr und die scheint wie folgt zu gehen:

Einloggen und warten, bis der Desktop bereit ist. Dann den Beamer anstecken und dabei nachsehen, was er überhaupt an Auflösungen zu unterstützen behauptet:

Da tauchen dann eine Reihe von Modelines auf, die nativ unterstützt werden – z.B.:

Eigentlich kann der olle BenQ demnach nur 1280×1024. Sagt er. Es geht aber mehr. Mein Laptop hat 1600×900 – und die will ich auch auf dem Beamer. Somit: Modeline für die auf dem Laptop vorhandene Bildschirmauflösung bestimmen:

Die Antwort von gtf:

Die Modeling wird randr bekannt gegeben:

Jetzt kann auch Kubuntu 14.04 den Beamer richtig ansprechen: Der entsprechende Dialog in den Systemeinstellungen (evtl. muss man das Paket kde-workspace-randr nachinstallieren) enthält die gewünschte Auflösung.

Größe & Ausrichtung – Systemeinstellungen_001

Diese lässt sich auch tatsächlich nutzen:

Größe & Ausrichtung – Systemeinstellungen_001

Der BenQ mault dann zwar kurz, dass er bessere Ergebnisse mit anderen Auflösungen erzielen könne, aber das Fensterchen ist bald verschwunden.

Klar wird hierdurch das Bild auf dem Beamer etwas matschig, weil er es skalieren muss. Aber das ist mir lieber, als selbst vor einem Laptop zu hocken, der nicht seine native Auflösung auf dem Bildschirm hat und deswegen MIR den Matsch zeigt.

Und: Es funktioniert auch mit einem NEC Beamer nicht anders, der nativ besser mit 1600×1200 betrieben würde und eine Auflösung von 1600×900 nicht in seinen EDID Informationen mit sich führt. Meine beiden Beamer tun also – jetzt teste ich mal noch in der LAK …

Redis Server und HSTS für ownCloud

Im Backend vermeldete ownCloud schon längere Zeit, dass es einen funktionierenden PHP Memory Cache vermisse. Bisher war mir das relativ egal, weil ich nicht viele Dateien und auch nicht viele Nutzer/innen hatte. Das hatte sich in den letzten Wochen und Monaten aber gründlich geändert, so dass ich bei drei meiner oC Installationen tätig werden musste. Nach dem Update auf oC 8.2.2 und Dank etwas freier Zeit ging ich das Problem endlich an.

APC und APCu waren zwar bei allen Servern an Bord, aber unter Ubuntu 14.04 und PHP5 “zu alt”. Ich probierte es mit Redis. Hier ist das PHP5 Modul von Ubuntu 14.04 zwar ebenfalls zu alt, aber es gibt in den PECL Repositories einfach zu installierenden Ersatz.

Ein

klärt, ob ein solches PHP Modul installiert ist. Wenn ja, dann muss dieses zuerst runter vom Server. Danach kann der Redis Server an Bord:

Ein Blick in

sollte ergeben, dass Redis an 127.0.0.1 lauscht und somit nicht von außen zu erreichen ist. Wer sich nicht sicher ist, kann von außen mit telnet nachsehen. Weiter sollte ein

zeigen, dass der Redis-Server auch läuft.

Um PECL nutzen zu können benötigen wir noch die folgenden Pakete

Wer, wie ich hier, Horde5 über PEAR bezieht, hat die Pakete schon. Ein

bringt dann ein frischeres php Modul für Redis an Bord. Am Ende der Installation weißt PECL darauf hin, dass dieses Modul der vorhandenen PHP Umgebung bekannt gegeben werden muss. Da hilft

Dann wird der Memory Cache ownCloud in

bekannt gegeben, indem der folgenden Code ans Ende gehängt wird (vor die letzte schließende Klammer):

Im Backend von ownCloud herrscht nun etwas mehr Ruhe.

Was ownCloud leider nicht überprüft ist, ob es überhaupt über HTTP zu erreichen ist. Es schimpft immer über eine fehlende HSTS Konfiguration, bis eine solche eingerichtet ist.

Das ist mit

und dem Eintrag

für die ownCloud Domain dann nach einem Neustart des Apachen auch erledigt, hat aber Nebenwirkungen: HTTP Verbindungen sind hiermit für die gesamte Domain ab dem ersten Aufruf über HTTPS für den Client-Browser erledigt. Muss man wollen.

Geholfen beim Einrichten haben mir die folgenden empfehlenswerten Quellen: 1, 2, 3, 4

HWS, Korrekturen und Schwerkraft

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Menschen mit HWS-Schäden sollten nicht lange nach Unten blicken. Und: Es gibt Tage (leider auch Wochen) in denen der Blick nach Unten überhaupt nicht geht. Die Krümmung der Halswirbelsäule erzeugt umgehend starke Schmerzen und auch Ausfallerscheinungen neurologischer Art.

Am Rechner kann man sich seinen Arbeitsplatz dann so einrichten, dass der Bildschirm oben steht. Die Arbeit am Laptop (Blick geht da meist nach Unten) muss ja nicht sein und wenn kein anderes Arbeitsgerät vorhanden ist, dann hilft ein externer, höher gestellter Monitor.

Dumm nur, wenn man korrigieren sollte und das zu Korrigierende lediglich in Papierform vorliegt. Denn: Alle von mir bisher verwendeten Korrekturstifte (ich hab eine Vorliebe für die Tintenroller von Mitsubishi, wenn ich nicht mit Füller arbeite) brauchen Schwerkraft, um die Tinte von der Patrone zur Spitze zu bringen. Man kann mit derartigen Geräten nicht im Stehen arbeiten (waagrechte Stiftausrichtung, Klemmbrett an der Wand mit der Schülerarbeit daran) und selbst die Neigung des Stiftes beim Arbeiten mit Klemmbrett auf den hochgestellten Knien im Sitzen, was zumindest die HWS-Krümmung reduziert, führt schnell zu Aussetzern beim Tintenfluss. Der Korrekturgriffel muss schnell pausieren, wieder nach unten gerichtet eingeschrieben werden und erst nach einer Weile darf man weitermachen. Das nervt. Drei bis vier Stifte im Paralleleinsatz sowie ein Stiftständer kompensieren dies ein wenig. Das Einschreiben entfällt jedoch nicht zuverlässig. Also: Alle Arbeiten zuerst auf den Scanner legen und dann mit der Bildbearbeitung korrigieren? Das klang für mich nach der allerletzten Möglichkeit. Den enormen Arbeits- und Zeitaufwand hätte ich gerne vermieden.

Mir scheint, es gibt nur zwei Schreibgeräte, mit denen man dem Zusammenhang zwischen Tinte und Schwerkraft ein Schnippchen schlagen kann: Buntstifte (Blei) und Weltraum-Kugelschreiber.

Buntstifte, dachte ich, fallen aus, weil diese nicht Dokumentenecht sind. Da kam ich heute Morgen ins Umdenken.  Ich beschloss, dass mir das egal ist. Ich wollte die Arbeiten schlicht fotografieren und so den Korrekturstand sichern. Außerdem zeigten erste Radiertests, dass weiche Buntstifte so ölig sind, dass Löschungen sichtbar bleiben. Also auf in den Schreibwarenladen. Und da stellte ich dann fest: Es gibt dokumentenechte Buntstifte. In rot! Die Rettung für den Moment war gefunden.

Das Problem bleibt für die Zweit- und Drittkorrektur bestehen. Grüne dokumentenechte Stifte sind zwar auch vorhanden – aber braun fehlt und außerdem ist mir das zu heikel für das rechtliche Tamtam rund ums Abitur.

Bestellt habe ich mir nun den Fisher Space Pen. Außerdem soll es mit dem Mitsubishi SNP-7 einen weitaus günstigeren uniball Stift mit Gasdruckmine geben, den ich auch noch auftreiben will. Für beide gibt es zumindest rot, für den Fisher auch noch die anderen benötigten Farben. Weiter habe ich bei meiner Suche noch eine Firma “nebenan” gefunden. Schmidt sitzt in St. Georgen und stellt Gasdruckminen mit farbigem Inhalt unter der Bezeichnung Schmidt MegaLIne Pressurized Refills her, die allerdings hier kaum im Handel zu finden sind.

Gasdruckminen müssten Korrekturen auf der ISS möglich machen. Da fühlt man sich nach einigen Klausuren so oder so besser aufgehoben.

Nexus 4 black screen

Die Zahl an Nexus 4 Geräten in unserer Familie ist in den letzten Monaten stark gestiegen, schlicht weil diese inzwischen günstig auf ebay zu haben sind, perfomant reagieren und vor allem: sich hervorragend mit Cyanogenmod flashen lassen.

Lewin berichtete mir heute, dass er nach dem Wählen einer Rufnummer einen schwarzen Bildschirm bekommt, der nicht mehr weggeht, bis der Anruf beendet ist. Dumm für einen Prepaid-Karten-Benutzer wird es dann, wenn die Gegenseite einen AB laufen hat, der vieeeeeel Platz bietet und das Gespräch von sich aus nicht abbricht.

Der erste Workaround war, die Aus-Taste am Nexus für das Beenden des Anrufs zu konfigurieren. Man findet diese Option im CM12 unter /Einstellungen /Tasten /Ein-Aus-Taste.

Technisch dürfte hier seine Bildschirmfolie dazwischen funken, die den Annäherungssensor stört. Denn: Ich verwende eine andere Folie und habe das Problem nicht. Britta hat keine Folie – und auch kein Problem. Bei Janis stehen die Tests noch aus – er ist SIM-frei.

Ich muss das noch genauer prüfen, aber für den Moment sieht es so aus, als wäre die ansonsten hervorragende Folie “Urcover Panzerfolie Anti Shock Series” die Ursache des Problems.

Talheimer Wasserfall

Herbst. Wald ist bunt. Ich musste in den Kalk und entschied mich für einen kurzen Ausflug zum Talheimer Wasserfall. Die Ansammlung von Kalktuff sieht wirklich so aus, als würde hier mit Moos bewachsener Stein den Hang hinunter fließen – aber von Wasser kaum eine Spur. Es war die letzten Wochen zu trocken.

Ein wenig weiter den Hang runter befinden sich momentan die Reste eines kleinen Bächleins, das aber zu besseren Zeiten einen beeindruckenden Graben geschaffen hat.

7ZIP Gui

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Ich kann kaum einem meiner Kollegen zumuten, Befehlsfolgen wie

einzugeben, nur um ein verschlüsseltes Archiv mit 7ZIP zu erstellen und nicht einmal ein

würde sich verkaufen lassen. Shell ist schwarz. Schwarz ist böse. Was sich nicht klicken lässt, geht nicht. Also muss ein GUI her.

Da wir schulisch KDE einsetzen (mit einem Theme, das so schwer nach Win7 aussieht, dass sicherlich manche noch nicht einmal gemerkt haben, dass es gar kein Windows ist) war auch die Integration in das Kontextmenü gewünscht.

Alles das wird geliefert von: http://tomtomtom.org/p7zip-gui/

Eine evtl. auftretende Fehlermeldung ala

wird mit einem

beantwortet, das die fehlenden Pakete nachzieht.

Bonding

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Zwischenstadium beim Einrichten. Ein Upllink zu BelWue und der erste 4-er-Bond/Trunk zum Server.

Mit vier Netzwerkkabeln vom Server zum Core-Switch und vom dem aus weiter mit jeweils 4 Kabeln zum nächsten …

Die /etc/network/interfaces dazu

Im Switch die Trunks einrichten und die VLANs den Trunks zuweisen. Reboot. Tut.

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Die zentralen Switches sind nun verkabelt und auch der Neubau hängt mit immerhin 2 Glasfasterleitungen an der Strippe.

Zuerst hatten wir Mode 4 eingerichtet. Die Geschwindigkeit war aber enttäuschend. Mit Round Robin / Mode 0 geht jetzt aber heftig mehr durch die Leitungen, wenn auch nicht das 4-fache. Außerdem: Einzelne Räume bleiben etwas magerer angebunden – z.B. der Neubau, der nun mit “nur” 2 Glasfaserleitungen am Core-Switch hängt.

Moodle 2.9.x Teil I

Moodle 2.9.x braucht als DB-Engine zwingend InnoDB und läuft nicht mehr mit MyISAM. Im Verlauf des Updates meldet sich deswegen Moodle mit der Meldung

Erster Schritt ist die Kontrolle, ob die eigene mySQL DB InnoDB überhaupt unterstützt. Hierzu z.B. in phpmyadmin anmelden und dort auf dem Reiter SQL

absetzen [1]. Meist zeigt die Ausgabe das hier:

showengines

und alles ist gut. Wenn nicht, dann hat man richtig Arbeit an der Backe und muss zuerst die MySQL Installation auf Vordermann bringen.

Dann im Backend von Moodle (als Administrator) die URL wie folgt anpassen:

und der Migrationsprozess rattert los. Das kann dauern. Lange.

Moodle schimpft dann evtl. über Tabellen im Antelope Format, statt des gewünschten Barracuda:

Hier ist man nun auf die Shell gezwungen, wenn ich das richtig sehe. DB-Experten mögen mich korrigieren.

Erst einmal nachschauen, welche Tabellen überhaupt bearbeitet werden müssen. Das geht mit einem Script, das Moodle mitbringt und das über dem Moodle-Stammverzeichnis ausgeführt werden muss:

Bei mir ergab das

was sich mit Hilfe des oben genannten Scripts durch den Schalter –fix jedoch nicht reparieren lässt, weil man hierzu mehr Rechte innerhalb der MySQL-DB benötigt, als bei mir hier der Apache hat.

Moodle selbst läuft auch unter Version 2.9.x noch mit Antelope – das Upgrade kann also stattfinden. Da ich die Nebenwirkungen von Barracuda schlecht abschätzen kann, wenn ich mit der DB-Kompression spiele (da hängen auch noch WordPresse und Typos mit dran), bespreche ich mich mal lieber zuerst mit Frank. Mal sehen, was der meint – und dann geht es weiter.