OK – das ist nun der letzte Eintrag vor dem Umzug auf den neuen Server. Kann eine Ecke dauern bis /localhost wieder da ist. Falls überhaupt jemand mitliest – wäre nett, wenn die Daumen gedrückt werden.
Archiv des Autors: d.weller
Monitor Resolution Settings
Die Auflösung meines Dell D830 mit 1280×800 Punkten nervt gelegentlich bei der Arbeit am Arbeitsplatz zu Hause. Also habe ich einen externen Monitor angeschlossen und Hardy über [System] [Einstellungen] [Bildschirmauflösung] versucht mitzuteilen, mit welcher Auflösung die beiden zu betreiben sind.
[Clone Screens] lief gleich von Anfang an ohne Probleme. Auch das Vornehmen von beliebigen anderen Einstellungen klappt – leider aber nur im Fenster für die Einstellungen selbst, übernommen hat Hardy diese nicht. In einer Art endloser Schleife musste ich das Häkchen bei [Clone Screens] immer wieder entfernen.
Erst als ich dann doch von Hand in die xorg.conf den folgenden Eintrag setzte, funktionierte das Entfernen des Clone Modus und die Einstellungen wurden von Hardy geschluckt:
Section "Screen"
Identifier "Default Screen"
Monitor "Configured Monitor"
Device "Configured Video Device"
SubSection "Display"
Virtual 2700 1050
EndSubSection
Defaultdepth 24
EndSection
Das 2700 entspricht der x Achse beider Monitor zusammengerechnet, das 1050 der y Achse des größeren der beiden. Dies hat die Nebenwirkung, dass auch auf dem Laptopbildschirm nun 1050 statt 800 Pixel vorhanden sind – aber damit kann ich leben, weil ich in dem geschilderten Fall eh nur auf dem CRT arbeite. Warum Hardy derartige Einstellungen nicht alleine richtig setzen kann … aber ich warte ja eh auf Intrepid.
Contineo 3.0.3 auf Ubuntu Server
Eine mögliche Alternative zu KnowledgeTree ist das OpenSource Projekt Contineo.
Auch bei Contineo ist das Ergebnis einer Suche nicht nur ein Dokument, sondern Sätze bzw. Satzfragemente aus dem Dokument. Der jeweilige Suchbegriff wird farblich hervorgehoben. Auch werden die Dokumente gewichtet nach Zahl der darin vorkommenden Treffer.
Hier wird die Installation von Contineo 3.0.3 auf Tomcat 5.5 unter Ubuntu Server 8.04 beschrieben:
Der Server sollte als Minimalsystem installiert werden – höchsten die Option OpenSSH-Server ist während des Setups schon anzugeben.
Nach Beendigung der Installation folgt der übliche Dreischritt, um den Server auf den neuesten Stand zu bringen:
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo reboot
Sollte bis jetzt noch kein SSH Server installiert worden sein, dann kann dies nun – zusammen mit der Installation einiger kleiner Helferlein – nachgeholt werden:
sudo apt-get install zip unzip mc nano links openssh-server
Um Contineo zum Laufen zu bringen, muss in der sources.list multiverse freigeschaltet werden:
sudo nano /etc/apt/sources.list
Danach wieder mit
sudo apt-get update
die Pakete einlesen.
Ob alles geklappt hat, kann mit der folgenden Suche überprüft werden:
sudo apt-cache search sun-java5-jdk
Wenn dieses gefunden wird, dann erfolgt die Installation.
sudo apt-get install sun-java5-jdk
Die Lizenzbedinungen von Sun müssen während der Installation akzeptiert werden.
Nach Beendigung der Installation von Java erfolgt die Installation des Tomcat Servers.
sudo apt-get install tomcat5.5 tomcat5.5-admin tomcat5.5-webapps
Nach Beendigung der Installation wird Tomcat gestartet. An dieser Stelle dann kurz mit dem Browser vom Client aus überprüfen, ob dieser auf Port 8180 auch zu erreichen ist:
http://111.222.333.444:8180/
Dann den Tomcat Server anhalten, um die Benutzer anzulegen:
sudo /etc/init.d/tomcat5.5 stop
Hierzu muss die Datei tomcat-users.xml editiert werden:
sudo nano /etc/tomcat5.5/tomcat-users.xml
Diese sollte – einmal von den unsicheren Passwörtern abgesehen – dann so aussehen:
<?xml version='1.0' encoding='utf-8'?>
<tomcat-users>
<role rolename="tomcat"/>
<role rolename="role1"/>
<role rolename="manager"/>
<role rolename="admin"/>
<user username="tomcat" password="tomcat" roles="tomcat"/>
<user username="both" password="tomcat" roles="tomcat,role1"/>
<user username="role1" password="tomcat" roles="role1"/>
<user username="manager" password="manager" roles="manager"/>
<user username="admin" password="admin" roles="admin"/>
</tomcat-users>
Dann noch die Tomcat defaults anpassen, um (sofern überhaupt gewünscht) Zugriff auf die WebAdministration von Tomcat zu erhalten:
sudo nano /etc/default/tomcat5.5
TOMCAT5_SECURITY=no
Sie können Security auch auf yes lassen, haben dann allerdings keinen Zugriff auf die Webadministration von Tomcat, was eigentlich nicht weiter schadet.
Der Tomcat Server wird jetzt wieder neu gestartet:
sudo /etc/init.d/tomcat5.5 start
Jetzt kann das aktuelle Contineo Paket von sourceforge herunter geladen werden. Dieser Download kann (und sollte aus Sicherheitsgründen auch) von einem Client aus erfolgen.
Entpacken Sie das ZIP Archiv auf dem Client und rufen Sie dann vom Client mit dem Browser Ihren Tomcat Server auf. Melden Sie sich als Manager am Server an und laden Sie das war Archiv aus dem Contineo Ordner (des Clients) auf den Tomcat Server.
Stoppen Sie nach dem erfolgreichen Upload den Tomcat Server wieder, um ein paar Dinge für Contineo anzupassen:
sudo /etc/init.d/tomcat5.5 stop
Wechseln Sie nach CATALINA und dort in das neu angelegte Verzeichnis mit Contineo. Sie müssen eine Datei in /lib umbenennen, damit Contineo auch mit Java5 läuft
cd /var/lib/tomcat5.5/webapps/contineo-web-3.0.3/WEB-INF/lib
Und hier
el-api-1.0.jar.tomcat5
umbennen nach
el-api-1.0.jar
Dann kann der Tomcat Server wieder gestartet werden:
sudo /etc/init.d/tomcat5.5 start
Jetzt vom Client aus das Setup von Contineo aufrufen:
http://111.222.333.444:8180/contineo-web-3.0.3/setup
Bei der Installation im ersten Fenster den Pfad zu Contineo im Home von Tomcat Webapps (das ist "CATALINA") eingeben:
/var/lib/tomcat5.5/webapps/contineo-web-3.0.3
Der Rest des Setups besteht aus Klicks auf [Weiter] bzw. dem Abnicken der Voreinstellungen.
Der Rest des Programms erklärt sich eigentlich selbst, wenn man ein wenig herumprobiert. Hochgeladene Dokumente landen in
/var/lib/tomcat5.5/webapps/contineo-web-3.0.3/data
Besondere Anpassungen an die erhöhten Sicherheitsanforderungen für einen Betrieb im Internet wurden hier nicht beschrieben und müssen selbst implementiert werden. Für den Betrieb eines DMS Servers im Schulnetz hinter einem BelWue Router sollten aber sorgfältig gewählte Passwörter ausreichen.
Weitere Informationen, z.B. eine ausführlich Anleitung als PDF, sind auf dem LFB zu finden.
KnowledgeTree auf Ubuntu Server 8.04
Das Dokumentenmanagement System KnowledgeTree macht in der neuen Version eine wirklich gute Figur: Bei der Suche nach Dokumenten wird nicht nur das Dokument selbst angezeigt, sondern auch der Kontext des Suchbegriffs (ähnlich wie bei Google).
Deswegen habe ich für mich beschlossen, dass KT (KTDMS) dringend bei uns in der Schule eingesetzt werden sollte – ich weiß nur noch nicht genau, wo.
Hier eine Anleitung für die Installation mit dem „KnowledgeTree Community Edition Stack Installer“ auf Ubuntu Server 8.04:
KT INSTALLATION AUF HARDY SERVER
Die Serverinstallation selbst ist als Minimalsystem anzugehen – höchsten noch die Option OpenSSH installieren lassen, aber auf keinen Fall Apache, MySQL etc. (kein Häkchen bei der Option „LAMP Server“ – weitere Informationen und Bilder zur Installation sind hier ). Der folgende Dreischritt bringt die frische Serverinstallation dann auf den neuesten Stand:
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo reboot
Je nach Editorwünschen kommt nun noch ein wenig Software extra auf das System. Ich selbst kenn mich mit vi oder vim nicht so dolle aus und hol mir zuerst mc und nano. Zusätzlich will ich das System nicht an diesem selbst administrieren, weswegen noch ein SSH Server installiert wird. Den Browser Links nehm ich gleich mit, dann erfolgt der Download des Stack Installers vom Server aus – was sicherlich auch mit wget geht (aber ich will keine langen URLs abtippen).
sudo apt-get install nano mc links openssh-server zip unzip
Noch ein kurzer Blick in die sources.list, um in Zukunft und bei evtl. noch folgenden Installation immer die aktuellen Pakete aus dem Netz zu holen:
sudo nano /etc/apt/sources.list
Hier den Eintrag für die Ubuntu CD auskommentieren, wenn das nicht schon der Fall ist:
# deb cdrom:[Ubuntu-Server 8.04 _Hardy Heron_ – Release i386 (20080423.2)]/ hardy main restricted
DOWNLOAD VON KTDMS
Es folgt der Download des Stack Installers (hier nicht mit wget und auch nicht als „root“):
links http://www.knowledgetree.com/products/opensource/downloadopensource
Das heruntergeladene Installationsskript muss dann ausführbar gemacht werden:
sudo chmod +x ktdms-oss-3.5.2c-linux-installer.bin
Jetzt erst erfolgt die eigentlich Installation nach /opt/ktdms:
sudo ./ktdms-oss-3.5.2c-linux-installer.bin
Im Rahmen des Setups muss fast immer nur [Enter] gedrückt werden. Weiter sind hier aber auch MySQL Passwörter für Root und User zu vergeben – je nach Einsatzzweck muss also auf sichere Passwörter geachtet werden.
Das Setupskript startet KT auf Rückfrage automatisch – ich rate hiervon ab. Ein erster Blick auf das System (im Browser die IP des KTDMS Servers aufrufen und mit dem Standard-Zugang admin admin einloggen) zeigt nämlich einige Fehler, die wir zuerst beheben sollten. Wirklich schaden tut es aber nicht …
Wenn Mail gewünscht wird, dann müssen noch ein paar Pakete nachinstalliert werden:
sudo apt-get install openssl sendmail
Außerdem ist nun die zentrale Konfigurationsdatei von KT anzupassen:
sudo nano /opt/ktdms/config.ini
Hier den Eintrag suchen:
emailServer = none
Und diesen ersetzen durch:
emailServer = /usr/sbin/sendmail
OPENOFFICE SERVER
Jetzt geht es an die Behebung der oben schon erwähnten Fehler: Einige Libraries fehlen OOo für den Start – deswegen folgt die Installation der folgenden Pakete:
sudo apt-get install xvfb xorg
Diese beiden Pakete spielen einige fehlende Libraries ins System: libXext.so.6 ist Teil von xvfb und libSM.so.6 ist Teil von xorg. Erst wenn diese Libraries im System vorhanden sind, kann die Dokumentenindexierung durchlaufen – und das ist ja das, was wir wollen.
START, STOP, RESTART
Für den Start etc. von KTDMS sorgt ein Skript im Installationsordner von KTMDS:
cd /opt/ktdms/
sudo ./dmsctl.sh start stop restart
In einigen Anleitungen habe ich davon gelesen, dass stellenweise auch dieses Skript anzupassen ist – eine Arbeit, die mir erspart blieb.
WEBDAV
Über webDAV ist KTDMS auch zu erreichen – die URL lautet:
URL: http://111.222.333.444/ktwebdav/ktwebdav.php
Selbstverständlich muss die richtige, eigene IP eingegeben werden, damit das funktioniert. Schreibbar ist das Verzeichnis am Anfang noch nicht. Hierzu muss wieder die config.ini editiert werden:
sudo nano /opt/ktdms/config.ini
Im Abschnitt [KTWebDAVSettings] nun ein „on“ durch ein „off“ ersetzen, damit das Verzeichnis schreibbar wird:
safemode = off
Übrigens: Eine WebDav Anleitung für Ubuntu Clients ist im Wiki von Ubuntuusers zu finden: http://wiki.ubuntuusers.de/Webdav
Am einfachsten geht es aber mit Konqueror, der ja auch unter Gnome seinen Dienst tut:
webdav://admin@111.222.333.444/ktwebdav
… wenn 111.222.333.444 die IP des KTDMS Servers ist.
Für WindowsXP, das zwar einen WebDAV Client mitbringt ist die Installation von NetDrive dann aber doch komfortabler:
FEHLERSUCHE
Die Ausgabe vieler Fehler erfolgt in nohup.out im Verzeichnis, aus dem KT gestartet wurde:
less nohup.out
zeigt die dicksten Brocken an und hilft bei der Suche nach Lösungen.
SONSTIGES
Weitere Anleitungen gibt es z.B. über Howtoforge und bei Problemen lohnt ein Blick in das Forum von KTDMS selbst.
Sicherheitstechnisch kann ich nicht wirklich den Betrieb eines solchen Servers im Internet empfehlen – aber hinter einer BelWue Firewall müsste es eigentlich klappen. Wer wirklich sicher sein will, muss das System aber weiter absichern: fail2ban für ssh, openbase_dir für den Apache etc. pp.
Ach ja – die Hardware: Bei mir erfolgte die Installation in eine VM mit 512 MB RAM, was für den Hausgebrauch ausreichend ist. Das System fühlt sich aber träge an. Ich tippe, dass es 2GB RAM und mindestens 2 Ghz (oder Dualcore) schon sein dürfen, wenn alles reibungslos laufen soll.
Diese Anleitung ist (wie so oft) auch auf dem LFB zu finden – dort dann auch mit einer ausführlichen Installationsanleitung als PDF.
ewiki, moodle, openbase_dir
Mein / Unser neuer Server ist etwas abgesicherter als der alte Rechner, was vor allem an Frank liegt, der der festen Meinung ist, dass keine Paranoia zu haben nicht bedeutet, dass sie nicht doch hinter dir her sind.
Dumm nur, dass das Standard Wiki von Moodle (ewiki oder auch Erfurt Wiki) Zugriff auf die eine oder andere Datei außerhalb des eigentlichen Webserververzeichnisses will, um beim Speichern von Wikiseiten zu überprüfen, ob nicht noch jemand Veränderungen vorgenommen hat – openbase_dir weiß dies aber zu verhindern. Gleich nach dem Anlegen eines neuen Wikis bockt Moodle nun und zeigt die folgende Fehlermeldung:
Warning: is_executable() [function.is-executable]: open_basedir restriction in effect. File(/usr/bin/patch) is not within the allowed path(s)
Auf ewiki will ich aber nicht verzichten: dfwiki oder nwiki kann nämlich die schon vorhandenen Wikis meiner alten Moodleinstallation nicht fehlerfrei importieren.
Meine Lösung war nun: Ich habe in einem Verzeichnis "neben" /moodledata das Verzeichnis /bin angelegt und dort die beiden Dateien /usr/bin/diff und /usr/bin/patch hineinkopiert. Dann hab ich die Datei /moodle/mod/wiki/ewiki/plugins/patchsaving.php editiert:
define("EWIKI_BIN_DIFF", "/usr/bin/diff");
define("EWIKI_BIN_PATCH", "/usr/bin/patch");
In Zeile 12 und 13 von patchsaving.php stehen die Pfadangaben. Hier musste nun /usr/bin durch den von Apache lesbaren Pfad (das Verzeichnis /bin "neben" /moodledata) ersetzt werden – und jetzt klappt alles wie es soll.
ODF
Dass MS nun auch auf ODF setzen will und damit das frisch ISO zertifizierte OOXML nicht mehr im Fokus der Aufmerksamkeit ist, lässt mich schaudern: Zu oft hat dieser Konzern schon bewiesen, dass eine Umarmung tödlich sein kann. [via Ikhaya]
Wienux
Eigentlich ja eine wunderbare Idee zum Kostensparen – aber Wien migriert zumindest im Kindergartenbereich wieder von Wienux zurück auf Vista. Zu der Begründung, dass eine bestimmte Sprachsoftware nur auf Vista laufen würde, finden sich viele, aber leider unklare und auch widersprüchliche Informationen im Netz.
Wenn ich meine Quellen richtig interpretiere, werden hier auch reine Verwaltungsrechner im Kindergartennetz auf Vista umgestellt, womit sich auch die Strategie ingesamt erklärt: Wenn es den (leitenden) Angestellten der Stadt Wien so an Kompetenzen mangelt, dass diese unbedingt eine Sprachlernsoftware für Kindergärten auf ihrem Verwaltungs-PC benötigen, um ihre Lücken zu stopfen, dann kann das Wiener Konzept, das auf Freiwilligkeit und Einsicht der Mitarbeiter/innen setzt, einfach nicht funktionieren.
Hard(y) feelings
Bei xkcd zum Thema BSD gefunden – passt aber hier gerade auch auf meine Erfahrungen mit Hardy:
nvidia beta
Nach nun beinahe ewigem Gefummel an der xorg.conf: Mit dem Beta Treiber von den Nvidia Seiten funktioniert es weitgehend auch mit Beamer.
Man sollte allerdings nicht auf die Idee kommen, zu viele Desktopeffekte einzuschalten – sonst stürzt der Treiber ab und nimmt Hardy gleich mit ins Grab. Auch beim Herunterfahren stellt sich der Rechner nach Verwendung eines Beamers nun komisch an, zeigt einen verwaschenen Bildschirm … Beta eben. Ich teste den Treiber nun erst einmal ohne Beamer mit etwas Sauerbraten und Warsow 😉
Trotzdem mal Danke an die Helfer/innen in den Ubuntu Foren: hier
Hardy auf D830
Nur ein erster Eindruck nach zwei Tagen Fummelei: Die Installation von Ubuntu 8.04 LTS verlief ohne Probleme, die Einstellungen von Gutsy aus meinem alten Homeverzeichnis wurden übernommen: Ich hatte die Root-Partition gelöscht und dann Hardy mit dem gleichen User und dem gleichen Passwort wie unter Gutsy installiert. Ein nicht gerade empfohlenes Verfahren, das mir aber ein „sauberes“ System ohne Altlasten liefert und gleichzeitig die wesentlichen Einstellungen für Gnome aus dem /home rettet.
Allerdings
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Hardy hat die deutschen Sprachdateien nicht vollständig importiert, so dass trotz diverser Nachinstallationen immer noch einige Programme einen „gemischten“ Eindruck hinterlassen – stellenweise sind einzelne Menüpunkte noch Englisch.
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UbuntuStudio integriert sich auch nicht vollständig in das Menü – einzelne Einträge wurden zwar mit Icon, jedoch ohne Text angezeigt. Einzelne Menüeinträge (in meinem Fall seahorse) lassen sich nicht bearbeiten / kommen mit einem hässlichen default-Icon daher.
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Der proprietäre Nvidia Treiber bezeichnet die EDID des Bildschirms meines Laptops als fehlerhaft und lässt sich deswegen nicht richtig starten: Der bugreport hierzu auf launchpad.
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Die VMWare Workstation Installation bricht ab. Es gibt zwar Workarounds, die sind mir aber zu pfriemelig.
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Von mir geliebte Erweiterungen für den Firefox 3 gibt es (noch) nicht. Wenigstens Sage wird Gott sei Dank inzwischen von anderen weiterentwickelt.
- smbfs macht beim Aushängen meiner in der fstab gemounteten Serverpartitionen Probleme – es dauert viel länger als unter Gutsy.
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Nicht wirklich buggy – aber zumindest auf den ersten Blick irritierend: KDE3 und KDE4 Programme werden im Menü unter dem gleichen Namen abgelegt und müssen von Hand umbenannt werden. Veränderungen an Quanta konnte ich auf die Schnelle nicht finden – Schade!
Positiv bleibt anzumerken, dass Hardy die Soundhardware des Dell richtig erkannte (Gutsy brauchte hierzu einen backport) und sich nun auch mit dem nv Treiber ein Beamer anschließen lässt. Weiter konnte wine die im Homeverzeichnis noch vorhandene „Flasche“ mit Dreamweaver ohne Probleme öffnen. Wer die inkscape Quellen nicht schon unter Gutsy eingebunden hatte, darf sich über eine wirklich verbesserte Version freuen und auch die Installation der mstcorefonts funktionierte dieses mal ohne Klimmzüge.
Insgesamt hinterlässt Hardy bei mir bisher keinen runden Eindruck. Mein Produktivsystem bleibt erst einmal bei Gutsy.





