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Lokaler Mailserver unter Arch

Hier hatte ich vor einiger Zeit meine main.cf und dovecot.conf für Arch dokumentiert, war dann jedoch auf dem ollen Wind U100 zu Kali gewechselt. Auf einem meiner anderen Oldtimer – einem Dell Vostro 1510 – läuft jetzt wieder ein Arch. Es weiß mit alter Hardware sehr ressourcenschonend umzugehen – im Gegensatz zu bloated Ubuntu – und das Mehr an Gefummel ist auf einem Laptop, den ich nicht im Dauereinsatz habe, auch nicht weiter tragisch.

Zu Dokumentationszwecken erneut die main.cf und dovecot.conf für einen lokalen Mailserver als Speicherplatz für die E-Mails der letzten Jahre:

/etc/postfix/main.cf

/etc/dovecot/dovecot.conf

Scheint rund zu laufen. Zumindest werfen mir weder Postfix noch Dovecot noch Fehlermeldungen entgegen. Zur Einrichtung selbst siehe die entsprechenden Seiten im Arch-Wiki:

https://wiki.archlinux.org/index.php/postfix

https://wiki.archlinux.org/index.php/Dovecot

Wie immer bei meinen auf jedem Laptop vorhandenen lokalen Mailservern: Der Mailserver ist von außen Dank iptables nicht zu erreichen. Nur der lokale Thunderbird nimmt Kontakt auf. Sicherheitslücken in der Konfiguration sind deswegen nicht tragisch.

Auf gleichem Stand halte ich die lokalen Mailserver auf den Laptops im Moment noch mit rsync gegenüber meiner heimischen Workstation. Da muss ich mir mal was Neues überlegen …

conky 1.10

Mit conky 1.10 verändert sich die .conkyrc Syntax. Sieht jetzt mehr nach LUA aus. Ich bin also am Basteln, damit ich unter LXDE die wichtigsten Infos wieder sehen kann. Bis jetzt bin ich bei so was:

 

Latitude E6410 Keyboardchaos

IMG_20131128_175238

Janis bekommt zu Weihnachten einen seiner dickeren Wünsche erfüllt und erhält unter Selbstbeteiligung plus Beteiligung der Großeltern sowie unter Verzicht auf Geburtstagsgeschenke einen „neuen“ Laptop. Das bei Lapstore bestellte Gerät hat Vattern mit 8GB RAM und einer SSD konfiguriert, damit die nächsten paar Jahre Ruhe im Karton ist. Flott ist die Büchse – Hut ab.

Allerdings erhielt ich eine Konfiguration, bei der die linke Hälfte der Tastatur (QWERTZ) deutsch und die rechte Hälfte US war. So lange man weiß, wo Umlaute zu finden sind fällt einem das nicht weiter auf. Ich installierte fröhlich vor mich hin und erst als ich zum ersten Mal eine Umleitung und eine Pipe brauchte blickte ich auf die Tasten …

Größer-/Kleinertasten sowie Pipe gibt es nicht, wenn man ein US Keyboard auf deutsch betreibt, da darf man umschalten. Nicht weiter schlimm, aber nervig, wenn man das Umschalten des Layouts beim Wechsel auf eine Shell verschnarcht und dann erst wieder verstehen muss, was eigentlich los ist.

Also hab ich die Jungs von Laptstore angeschrieben und umgehend eine andere Tastatur zugeschickt bekommen. Mit Hilfe von Youtube war dann klar: Der Tastaturenwechsel ist kein Problem.

https://www.youtube.com/watch?v=m25N1eZj1FQ

Früher gab es Handbücher.

EDID und nvidia-settings

modevalidation

Ich hatte in Erinnerung, dass mein Beamer NC VT580 die Auflösung meines Laptops mit 1440×900 Pixeln eine Zeit lang hatte darstellen können. Irgendwo auf der Strecke hat er das aber vergessen. Auch nvidia-settings zeigte diese nicht mehr an … bis heute.

Die Lösung ist recht simpel. Die /etc/X11/xorg.conf sieht bei mir nun so aus:

Section „Device“
Identifier      „Default Device“
Option  „NoLogo“        „True“
Option  „ModeValidation“ „AllowNonEdidModes“
EndSection

Mehr steht da nicht.

Die entscheidende Zeile hierbei ist die Option „ModeValidation“. Schaltet man nämlich die EDID-Vorgaben des Beamers im Treiber ab, dann kann der Beamer wieder alles, was er wirklich kann, und nicht nur das, was der NV-Treiber gerade aus der EDID annimmt. (via)

Nepomuk 4.11

nepomuksearch - Suchergebnisse von „Komplexitätsgrad Leistungsmessung“ – Dolphin_002

Ich geb’s nicht auf: Immer wieder teste ich auch Nepomuk als Desktopsuchmaschine und muss sagen – im Vergleich zu früher findet er inzwischen (Kubuntu 13.10 Beta 1) sogar die Inhalte von Dateien. Allerdings indiziert das Ding nun schon zwei volle Arbeitstage lang und ist immer noch nicht fertig. Dabei heult der Lüfter permanent und der Rechner braucht immer ne Sekunde, bis er ansprechbar wird.

Recoll braucht für den gleichen Datenbestand ca. einen Nachmittag, wird nur aktiv, wenn ich das wünsche und lässt mir mein System ansonsten in Ruhe. Nepomuk holt also langsam auf – Recoll ist aber immer noch nicht geschlagen.

Roaming

In der Schule hatten wir auf unseren Ubuntu-Laptops das Problem, dass diese sich nur mit einem AP verbanden … danach wollten sie mit allen APs mit gleich lautender SSID keinen Kontakt aufnehmen. Ursache war, dass sich der Network Manager die MAC des APs merkt. Das kann man aber ändern. In

/etc/NetworkManager/system-connections/ap_name

legt dieser nicht nur das AP-Passwort von Systemverbindungen unverschlüsselt ab, sondern schreibt die MAC des APs mit rein. Löscht man die Zeile mit der MAC raus, ist in der Schule jeder AP mit dem gleichen Namen ein Partner für den Laptop. Voila.

Noch ne Maus

Software der international tätigen Kooperationspartner staatlicher Überwachungseinrichtungen kommt mir ja nicht auf die Platte – aber gelegentlich bauen diese auch Hardware, die was taugt. So ist dies bei MS und seinen Funkmäusen:

Bus 006 Device 002: ID 045e:0745 Microsoft Corp. Nano Transceiver v1.0 for Bluetooth

Einstecken – und die Microsoft Wireless Mobile 1000 läuft.

Die Schwiegereltern, mit über 70 auf den ersten Schritten ins Netz, werden sich damit leichter tun, als mit dem Touchpad eines Minirechners, auch wenn die Maus bei Weitem nicht so gut in der Hand liegt, wie deren große Schwester Wireless Mobile Mouse 4000.

Fedora Postfix Dovecot

Um meine Mail-Unmengen zu verwalten nutze ich einen lokalen IMAP Mailserver unter Dovecot. Die aus dem Internet eintreffende Mail wird lokal gefiltert, in Ordner sortiert und hierbei in den lokalen IMAP Server geschoben. Meine Laptops synchronisieren ihren Mailbestand jeweils gegenüber dem zentralen Server zu Hause, so dass ich immer alle Mails dabei haben kann – diese liegen in meinem jeweiligen Homeverzeichnis in einem Maildir-Ordner. Meine Thunderbird-Installation auf den jeweiligen Geräten binden dann den lokalen Dovecot ein.

Unter Ubuntu ist ein derartiger Mailserver schnell eingerichtet:

sudo apt-get install dovecot-postfix

und dann läuft das Ding. Weitere Arbeiten sind nicht nötig – alle Komponenten lauschen nur an localhost, wenn man beim Setup die hierzu gestellte Rückfrage einmal abnickt.

Unter Fedora ist das alles nicht ganz so einfach, weswegen ich hier meine seit Fedora 16 genutzte Konfiguration dokumentiere.

Postfix

Erst einmal werden wir root:

su –

und installieren dann einen Postfix

yum -y install postfix

Dessen zentrale Konfigurationsdatei wird bearbeitet

vi /etc/postfix/main.cf

Die folgenden Eintragungen vornehmen (IPv4 reicht lokal völlig aus):

myhostname = localhost.localdomain
mydomain = localdomain
myorigin = $mydomain
inet_interfaces = localhost
inet_protocols = ipv4
mydestination = $myhostname, localhost.$mydomain, localhost, $mydomain
mynetworks_style = host
mynetworks = 127.0.0.0/8
home_mailbox = Maildir/
smtpd_banner = $myhostname ESMTP

Die Authentifizierung einrichten gegenüber dem lokalen Benutzeraccount:

smtpd_sasl_type = dovecot
smtpd_sasl_path = private/auth
smtpd_sasl_auth_enable = yes
smtpd_sasl_security_options = noanonymous
smtpd_sasl_local_domain = $myhostname
smtpd_client_restrictions = permit_mynetworks,reject_unknown_client,permit
smtpd_recipient_restrictions = permit_mynetworks,permit_auth_destination,permit_sasl_authenticated,reject

Der bei Fedora schon vorhandene Mailserver wird angehalten und abgeklemmt:

systemctl stop sendmail.service
systemctl disable sendmail.service

Postfix wird als neuer Standardmailserver eingerichtet. Im folgenden Schritt also Postfix auswählen:

alternatives –config mta

Dann Postfix starten und dafür sorgen, dass dieser immer beim Booten mit hochkommt:

systemctl start postfix.service
systemctl enable postfix.service

Postfix sollte nun laufen (mit telnet oder nmap kann man dies überprüfen). Als nächstes kommt der IMAP Server dran.

Dovecot

Dovecot installieren durch

yum -y install dovecot

Dann die Konfigurationsdateien bearbeiten. Meist sind entsprechende Zeilen schon vorhanden, so dass man diese schlicht ein/auskommentieren kann:

vi /etc/dovecot/dovecot.conf

Hier die Eintragungen für die Protokolle großzügig festlegen – genutzt wird später lokal nur IMAP, aber das ist Wurscht.

protocols = imap pop3 lmtp
listen = *, ::

Die nächste Konfigurationsdatei:

vi /etc/dovecot/conf.d/10-auth.conf

Auch hier können wir auf Grund der Tatsache, dass unser Dovecot nur auf dem jeweiligen Rechner lokal läuft, großzügig sein.

disable_plaintext_auth = no
auth_mechanisms = plain login

Und dann wäre da noch die folgende Datei …

vi /etc/dovecot/conf.d/10-mail.conf

… in der wir in unserem Home ein Mailverzeichnis einrichten:

mail_location = maildir:~/Maildir

Und noch die Konfigurationsdatei für die Authentifizierung des lokalen Benutzers:

vi /etc/dovecot/conf.d/10-master.conf

die wie folgt ergänzt wird:

unix_listener /var/spool/postfix/private/auth {
mode = 0666
user = postfix
group = postfix
}

Jetzt fehlt noch Einstellungen für die Verschlüsselung der Verbindung zum IMAP Server vornehmen

vi /etc/dovecot/conf.d/10-ssl.conf

auf die wir lokal schlicht verzichten:

ssl = no

Und am Ende wird der Dovecot noch als Dienst eingerichtet:

systemctl start dovecot.service
systemctl enable dovecot.service

SELinux

Wenn es mit der Verbindungsaufnahme zum lokalen Mailserver aus Thunderbird heraus nun nicht klappen will, dann muss man die Einstellungen für SELinux überprüfen und testweise auch so einschränken, dass diese zwar Warnmeldungen ausspuckt, jedoch nicht mehr dazwischen funkt:

vi /etc/selinux/config

Hier dann auf permissive umschalten und nochmal den Zugriff von Thunderbird aus probieren.

selinux_dovecot

SELinux motzt dann zwar, aber der Zugriff auf den lokalen Mailspeicher sollte funktionieren.

antiX

Mein Asus L8400 K mit Pentium III 850 Mhz CPU sowie 256 MB RAM fristete ein Schattendasein unter dem demnächst ablaufenden Ubuntu 8.04 LTS. Bedienbar war die Kiste mit diesem Betriebssystem nicht wirklich, aber sie diente das eine oder andere mal als Printserver in der Schule während den Projekttagen für die Anbindung von Geräten, die nur eine LPT mitbrachten.

Mit dem EOL von Ubuntu 8.04 wollte ich zuerst eine aktuelle Lubuntu Version auprobieren … was auf Grund der nicht mehr zu Pentium 3 CPUs passenden Kernel jedoch nicht gelang. Also musste etwas noch Schlankeres her: Optisch relativ ansprechend, gut anpassbar Dank icewm und vor allem nun auch wieder (mit Abtrichen – ist ja klar) zu bedienen wurde das Gerät mit antiX. Selbst Firefox und LibreOffice kann man nutzen, wenn man etwas Geduld hat. Der Desktop selbst ist ohne Wartezeit zu bedienen … ein echter Fortschritt gegenüber Ubuntu 8.04.

Abiword, Chromium und viel weitere Software lässt sich aus den Debian Repos nachinstallieren und Dank rolling-release Konzept muss ich mich nicht gleich wieder nach einer anderen Distri umsehen, nur um das Gerät aktuell zu halten. Was zu meinem Erstaunen sofort funktionierte, war die Einbindung meines WLAN USB Sticks TP-Link TL-WN727N – und nicht nur über WEP, sondern sogar mit WPA als Verschlüsselung.

Titelleistenmenü in KDE 4.10

Titelleistenmenü in KDE 4.10 - Systemeinstellungen

In KDE 4.10 kann man sich die Menüs der meisten Anwendungen auf einen Knopf in der Titelleiste legen. Die Einstellungen sind in /Systemeinstellungen /Erscheinungsbild von Anwendungen und dort bei /Stil auf dem Reiter /Feineinstellungen zu finden.

Evtl. kann man später auch mal direkt umschalten – im Moment (hier: Kubuntu Raring Ringtail Alpha 2) zickt KDE dann rum und will erst so richtig mit dieser Einstellung warm werden, wenn man sich ab- und wieder angemeldet hat.

Firefox sieht dann so aus:

-localhost | 127.0.0.1 - Mozilla Firefox_002

Der gestrichelte Knopf oben links vom Schließen-Knopf ist das integrierte Menü.

-localhost | 127.0.0.1 - Mozilla Firefox_003

Geöffnet sieht das Menü dann wie im Bild oben aus.

Auf kleineren Bildschirmen könnte dies beim Platz-schafffen helfen. Ich muss mich daran aber erst einmal gewöhnen und im Alltag rausfinden, ob ich KDE so nutzen will. Besser gefällt mir schon jetzt, dass im Gegensatz zu Unity das Menü im Fenster bleibt und ich so Mauswege spare.

LibreOffice integriert die Menüs im übrigen nicht. Gut so. Menüeinträge, die ich dauernd brauche, möchte ich nicht hinter Knöpfen versteckt haben.