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KDE4, Thunderbird und Mailversand

thunderbird_kdeintegration

Obwohl unter meinem Ubuntu 12.04 LTS 64 Bit (bei anderen Versionen können die Pfade abweichen – deswegen der Wasserkopf) Thunderbird als Default Mail User Agent in den Systemeinstellungen eingetragen ist macht Dolphin Mails mit KMail auf, wenn man im Kontextmenü auf „Als E-Mail Anhang versenden“ klickt.

Hier war ein Codefetzen zu finden, den man leicht anpassen kann und dann unter der genannten Version hier abspeichert:

~/.kde/share/kde4/services/thunderbird_attachment.desktop

Was in der angegebenen Quelle nicht stimmte, war der Pfad zum Icon. Deswegen – und auch für Copy and Paste für mich selbst und meine anderen Kisten – der Schnipsel mit der Anpassung und einigen Kürzungen bei den Übersetzungen:

[Desktop Entry]
Type=Service
Actions=attachToEmail
Encoding=UTF-8
ServiceTypes=KonqPopupMenu/Plugin,all/allfiles
ExcludeServiceTypes=application/x-iso,kdedevice/*,inode/directory

[Desktop Action attachToEmail]
Exec=thunderbird -compose "attachment='file:///$(echo %F | sed 's/\\ \\//,file:\\/\\//g')'"
Name=Attach to Thunderbird Mail
Name[de]=Verschicken als Anhang mit Thunderbird
Icon=/usr/lib/thunderbird/chrome/icons/default/default16.png

Dolphin einmal neu aufmachen und der Eintrag sollte im Kontextmenü stehen.

E-Mail aus LibreOffice unter KDE

In LibreOffice unter /Extras /Optionen ist sensible-lomua als Mailschnittstelle für den Versand direkt aus LO heraus eingetragen. So sensible (oder sinnvoll) benimmt sich die aber nicht, ignoriert sie doch die Einstellungen der Standardkomponente, die man in den KDE-Systemeinstellungen vornehmen kann. Zumindest für Kubuntu 12.04 …

Der Eintrag /usr/bin/thunderbird in den LibreOffice Optionen funktioniert aber reibungslos: Was im Thunderbird als Standard-Mailkonto angelegt wurde, wird dann als Versandadresse gewählt und das Dokument wird als ODT in den Anhang geworfen.

base64 MIME multi part E-Mail Anhang Dekodierung

Da hat sich doch einer meiner vielen Chefs einen Scanner mit Mailfunktion zugelegt und mir dessen gibberish dann per E-Mail weitergeleitet. Angekommen sind zwei Mails. Beide Dateien im Anhang waren im Format dat beigelegt und kamen über einen Exchange Server. Die erste dat Datei enthielt mehr als „normale“ winmail.dat Dateien – nämlich einen E-Mail Header mit den später von mir als wesentlich erkannten Informationen: multipart/mixed und base64 (siehe Bild). Die zweite Datei – mit einem Editor geöffnet – zeigte nur noch Buchstabensalat.

Ich tippte trotzdem zuerst auf das mir bekannte winmail.dat Problem und versuchte mich mit tnef. Ohne Erfolg. Dann googlete ich nach „linux decode mail attachments“ und landete einen Treffer.

Die beiden Anhänge müssen zuerst lokal gespeichert werden. Die Umwandlung geht mit Hilfe von munpack:

sudo apt-get install mpack

cat part1.dat part2.dat | munpack

Details und noch viel mehr sind in diesem Blogpost zu finden.