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Australis

Der neueste Designkram von Mozilla wäre mir eigentlich egal, wenn ich meine Statusbar noch hätte. Die wurde aber entsorgt, so dass ich keinen Nagios Checker mehr sah und NoScript sowie ABE nach oben rutschten. Außerdem gab es CookieKiller nur noch per Kontextmenü und die Anzeige von Links, über die ich meine Maus hielt, tauchte mal rechts und mal links im Browserfenster auf, was aus einem kurzen Kontrollblick ein Suchspiel machte.

Jetzt habe ich zwei weitere Addons – und Firefox sieht wieder aus wie er soll:

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/classicthemerestorer/

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/status-4-evar

Regular Expressions im DreamWeaver

dw_regex

Wenn ich PDFs mit pdftohtml umwandle

pdftohtml input.pdf -s -i -p -noframes

dann ist die Ergebnisseite voller Stil- und Positions-Angaben, die ich nicht brauche.

Im Dreamweaver können die länglichen Absatzdefinitionen mit <P .*?> gesucht werden, sofern man das Häkchen bei „Regulärem Ausdruck verwenden“ setzt.

Davon hatte ich es schon einmal – geriet bei mir aber in Vergessenheit.

Firefox search provider wechseln / einstellen

Sofern man Suchbegriffe in die Adresszeile des Firefox direkt eingibt, nutzt Mint DuckDuckGo als Standardsuchmaschine, Ubuntu und Fedora nutzen Google und ich will weder das eine noch das andere. Ich will startpage.com. Das lässt sich einstellen:

  1. „about:config“ in die Adresszeile von Firefox eingeben
  2. Warnmeldung, abnicken
  3. „keyword.URL“ im Filter oben auf der Seite eintippen
  4. doppelt auf „keyword.URL“ klicken
  5. https://startpage.com/do/search?language=deutsch&cat=web&query=
  6. ‚OK‘ anklicken und Tab schließen

Über die Seiten von Startpage findet man noch weitergehende Einstellmöglichkeiten … und überhaupt: So frei konfigurierbar wie dieser Suchmaschinenanbieter ist nach meiner Kenntnis kein anderer.

Eine Suche nach „firefox change default search provider“ listet Einstellmöglichkeiten für andere Suchseitenbetreiber.

Auswahl treffen

Ich musste neulich in einem Ordner mit lauter automatischen Moodle-Kursraum-Exporten (*.mbz) nur die in ein Archiv schieben, die Teil des letzten nächtlichen Backups waren. Ältere Dateien sollten draußen bleiben. Hiermit ging das ganz flott:

tar cvzf backup.tar.gz $(find . -daystart -ctime 0 -type f -name „*.mbz“)

Ich hab davor etwas gegooglet gehabt und viele Tipps gefunden, die das Problem mit -exec oder | xargs  angehen und dann ausprobiert (z.B. die hier)  … und bin dabei nicht glücklich geworden.

OwnCloud Repo

Das OpenSuSE Repo für OwnCloud geht mir auf den Wecker. Es ist mehr als nur schnarchlangsam – die Aktualisierung dauert stellenweise 20 Minuten. In diesem Fall zieh ich mir die Dateien lieber händisch:

cd ~/Downloads/owncloud

wget -r „http://download.opensuse.org/repositories/isv:/ownCloud:/community/xUbuntu_12.04/i386/“ -l 1

… zumindest unter KDE. Unter Unity frisst wget die “ nicht und meckert „Schema fehlt“. Die Anführungszeichen müssen dann weggelassen werden.

cd owncloud/download.opensuse.org/repositories/isv\:/ownCloud\:/community/xUbuntu_12.04/i386/

sudo dpkg -i *.deb

sudo apt-get install -f

Schöner wäre es natürlich, wenn man sich ein lokales Repo hierfür anlegen würde – aber als schneller, dreckiger workaround reicht mir das.

PDF nach JPG und zurück

PDFs putzen ist oft heikel, weil bei der Arbeit mit Acrobat oft nur ein neuer Layer über den Teil gelegt wird, den man hatte löschen wollen. Mit etwas Geschick kommen die „verborgenen“ Daten wieder zum vorschein.

Die Konvertierung nach JPG und das Löschen mit der Bildbearbeitung liefert 100%ige Ergebnisse. Bei diesem Verfahren ist das Ergebnis nicht nur sauber, sondern rein. Jedoch: convert exportiert PDFs in einer Auflösung, dass es einem die Schuhe auszieht.

So geht’s besser:

convert -density 1200 input.pdf input.jpg

Dabei entstehen zwar monsterdicke JPGs – die man in GIMP wieder auf eine ordentliche Größe bringen sollte, soll das Endprodukt nicht zu dick werden.

Mit

convert input_0.jpg input_1.jpg output.pdf

schiebt man die Bilder wieder in ein neues PDF.

Kernelbackede

Kein Backofen in der Wohnung hier … also muss ein Debian 6 darunter leiden, dem ich gerade versuchsweise einen 3.4.7 Kernel unterschieben will.

cd /usr/src/

wget http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v3.0/linux-3.4.7.tar.bz2

tar jxvf linux-3.4.7.tar.bz2

cp /boot/config-$(uname -r) /usr/src/linux-3.4.7/.config

cd linux-3.4.7

make menuconfig

make-kpkg clean

fakeroot make-kpkg –initrd –revision=custom.0.1 kernel_image

Ich hätte allerdings den Prozess nicht unbedingt als root durchlaufen müssen, sondern mich in die Gruppe src einschreiben können. Weiter wäre es wohl schlau gewesen in /etc/kernel-pkg.conf zuerst noch CONCURRENCY_LEVEL=n (wobei n = CPU Cores + 1 und damit wie der Schalter -j bei make zu behandeln) zu setzen, statt nun blöd auf die Shell zu glotzen, weil alles ziemlich ewig dauert. Bis zum finalen

dpkg -i linux-image-3.4.7_custom.0.1_i386.deb

und dem Reboot dauert es demnach noch … und ich vertreibe mir so lange die Zeit mit dem Schreiben von Posts. Auch gut.

Da mir mein Backprozess immer wieder mit einer Fehlermeldung zu lguest auf die Nase fiel, hab ich die folgenden Auskommentierungen noch in der .config händisch vorgenommen [1]:

# CONFIG_LGUEST_GUEST
# CONFIG_PARAVIRT_SPINLOCKS
# CONFIG_LGUEST

SSH absichern

Mein root Server bei Hetzner nutzt schon lange das publickey-Verfahren, um sich gegen Attacken gegen Port 22 und damit SSH zu schützen. Dafür hat Frank gesorgt. Meine Server in der Schule nun endlich auch … und damit bestand das Problem, dass ich nicht den gleichen Key für zwei Server nutzen wollte bzw die Neuerstellung eines weiteren Keys den Inhalt der id_dsa Datei im .ssh Verzeichnis überschreibt und ich so meinen alten Key verloren hätte. Wer zwei oder mehr getrennte Keys wünscht, muss also Pfade zu denselben angeben.

Während der gesamten folgenden Schritte immer eine root-shell auf dem Server offen haben, damit man sich die alten Einstellungen im Notfall zurück holen kann, sollte man sich aussperren.

Zur Vorbereitung die /etc/ssh/sshd_config an einen sicheren Ort wegkopieren und dann anpassen – und zwar die folgenden Zeilen in derselben, sofern man unter einem Debian / einer SuSE mit installiertem sudo bzw. Ubuntu arbeitet:

Port 222222
PermitRootLogin no
X11Forwarding no
PrintMotd no
ChallangeResponseAuthentication no
PasswordAuthentication no

Port 22222 ist evtl. etwas übertrieben – aber Paranoia schadet ja nicht.

Auf dem Client dann den Key erstellen und die Rückfrage nach einem Passwort für den Key mit einer entsprechend komplizierten und langen Passphrase beantworten:

ssh-keygen -f /home/benutzer/.ssh/benutzer-servername

Der öffentliche Teil muss dann mit Hilfe von scp auf den Server transferiert werden:

scp /home/benutzer/.ssh/benutzer-servername.pub benutzer@servername.domain:/home/benutzer

Dort den öffentlichen Schlüssel in den Schlüsselbund kopieren:

cat benutzer-servername.pub >> /home/benutzer/.ssh/authorized_keys

Ein

/etc/init.d/ssh restart

schaltet die Änderungen scharf.

Jetzt die Verbindung vom Client aus testen:

ssh benutzer@servername.domain -p 22222 -i /home/benutzer/.ssh/benutzer-servername

Wenn alles klappt, man also nach der Passphrase für den Key und nicht mehr nach einem Serverkennwort gefragt wird, sich also anmelden und mit Hilfe von sudo auch root werden kann, ist alles gut. Wenn nicht, dann zuerst die Rechte der eben angelegten Dateien und Verzeichnisse kontrollieren.

Echo

Bei der Einrichtung des Wetterservers meiner Schule mit wview muss ein Administratorkennwort als MD5 Summe vergeben werden. Klingt einfach – ist aber ein Stolperstein gewesen.

echo „geheim“ | md5sum

ergibt

3255e5acced6e40fc7c73ac6eaa34cdc

Also hab ich diese MD5 Summe eingetragen und konnte mich dann doch nicht einloggen.

Wer kann auch ahnen, dass echo nicht so einfach funktioniert wie von mir gedacht. Es klappte erst mit

echo -n „geheim“ | md5sum

das etwas völlig anderes, nämlich

e8636ea013e682faf61f56ce1cb1ab5c

ergibt. Damit war die Anmeldung dann möglich.

Das Problem war also, dass echo eine Newline automatisch anhängt, was aber bei der Passworteingabe in die Weboberfläche nicht möglich ist. Wieder was gelernt.

KDE 4 Fensterknöpfe

Ich nutze wohl schon zu lange Ubuntu und habe mich an die Position der Knöpfe im Fenster gewöhnt.

Unter KDE kann man diese wie folgt einstellen. Unter /Systemeinstellungen /Erscheinungsbild wählen und dort im Bereich /Fenster auf den Reiter für /Knöpfe klicken. Hier kann die Position der Schalterchen mit der Maus beliebig verschoben werden.

Nachtrag 11.03: Unter KDE 4.4.5 sind diese Einstellungen an einer anderen Stelle zu finden – und zwar unter /Erscheinungsbild der Arbeitsfläche /Fensterdekoration /Knöpfe einrichten. Dann muss man zusätzlich noch ein Häkchen bei „Benutzerdefinierte Position von Titelleistenknöpfen verwenden“ setzen.