Bildschrumpfede

Hier hab ich ein Skript für imagemagick gefunden, das ein Bild so lange in den Abmessungen schrumpft, bis es eine bestimmte Größe in KB hat. Ich brauch aber meistens keine Größenanpassungen, sondern lediglich eine „Gewichtsreduktion“ schon in den Abmessungen angepasster Bilder.

Ein Script für die Anpassung der Größe einer einzelnen Datei, ohne die Abmessungen anzufassen, könnte so aussehen:

#!/bin/bash
if [ $# -ne 2 ]
then
echo -e „\nusage:  $0 <file size limit> <image>\n“
exit
fi
IMAGE_FORMAT=jpg
FILE_SIZE_LIMIT=$1
IMAGE_IN=$2
BASENAME=`echo ${IMAGE_IN} | cut -d‘.‘ -f-1 `
IMAGE_OUT=${BASENAME}.smaller.jpg
FILE_SIZE=`ls -sk $IMAGE_IN | cut -d‘ ‚ -f1`
if [ $FILE_SIZE -ge $FILE_SIZE_LIMIT ]
then
echo „reducing $IMAGE_IN from: $FILE_SIZE KB to $1 KB“
SIZE=`identify $IMAGE_IN | cut -d‘ ‚ -f7`
S=`echo $SIZE`
echo „SIZE: ${S}“
QUAL=100
while [ $FILE_SIZE -ge $FILE_SIZE_LIMIT ]
do
let QUAL=QUAL-1
echo „Current quality: ${QUAL}“
convert $IMAGE_IN -quality ${QUAL} $IMAGE_OUT
FILE_SIZE=`ls -sk $IMAGE_OUT | cut -d‘ ‚ -f1`
echo „Current filesize: $FILE_SIZE KB“
done
mv $IMAGE_OUT ${BASENAME}.${QUAL}.${IMAGE_FORMAT}
fi

Den obigen Codeschnipsel für eigene Versuche und Anpassungen in eine Textdatei einfügen (nennen wir sie filesize.sh) und diese ausführbar machen.

./filesize.sh 100 bild.jpg

macht dann bild.jpg 100kb groß und speichert das Ergebnis in der Datei

bild.qualitätsstufenangabe.jpg

Oft muss man aber gleich ganze Ordner bearbeiten – was mit dem Script oben auch ginge:

find /pfad/zum/ordner -iname „*.jpg“ -exec filesize.sh 100 {} \;

Meist ist das aber doch viel zu dick aufgetragen, denn ohne Script geht das schnell mal so:

for i in `ls *.jpg`; do convert -quality 80 $i conv_$i; done

Dann schau man sich das Ergebnis an

ls -l conv*.jpg

und schreibt, sollte es nicht passen, halt eine niedrigere Zahl hinter -quality, nachdem man den ersten Durchgang mit

rm conv*.jpg

gelöscht hat. So lange bis es passt. Schnell und dreckig.

Nachdem die Zeilen einmal eingegeben sind, stecken die in der History der Bash und können mit den Cursortasten nach Oben zügig aufgerufen oder noch Tage später mit [Strg] [R] gesucht und gefunden werden.

OOo 3.1 unter XP auf alten Rechnern

OOo 3.1 zeigte auf unseren ollen FSC Laptops (2 Ghz, 256 MB RAM unter XP Pro mit S3 Grafikkarte und maximal 32MB shared RAM) keine Präsentationen an. Zu sehen war lediglich ein weißer Bildschirm. Alle Updates von OOo oder auch der Grafikkartentreiber etc. brachten keinen Erfolg. Jetzt brachte mich Andreas auf die richtige Spur:

capture-11

Unter /Extras /Optionen /Ansicht kann das Häkchen bei „Hardwarebeschleunigung verwenden“ entfernt werden (und zusätzlich auch noch bei AntiAliasing) und dann kommt OOo 3.1 auch mit schwachen Rechnern wieder zurecht.

Sozen

Einzelne Mitglieder bei der SPD scheinen noch ihren Kopf zu gebrauchen:

Euch liegt in der heutigen Fraktionssitzung und am Donnerstag im Plenum ein Gesetzentwurf (BT-Drucksachen 16/13125 und 16/12850) von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zur Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten vor. Dazu hat auch der SPD-Parteivorstand am Samstag einen Beschluss gefasst, der klare Kriterien für eine Zustimmung der SPD-Fraktion zu diesem Gesetz enthält. Ich möchte Euch bitten, diesen Gesetzentwurf die Zustimmung zu verweigern! Drei Gründe sind mir hier besonders wichtig:

1. Der Gesetzentwurf sieht den Aufbau einer Zensurinfrastruktur vor, die auch auf andere Inhalte des Netzes übertragen werden kann. Der CDU-MdB Thomas Strobl hat letzte Woche dies auch unverblümt angekündigt. Damit kann diese Infrastruktur für erhebliche Eingriffe in die Grundrechte und die Meinungsfreiheit im Netz genutzt werden.
2. Es ist völlig offen, ob eine Kontrolle der BKA-Sperrliste durch ein unabhängiges Gremium erfolgen kann. Der Datenschatzbeauftragte hat dies bereits von sich gewiesen und eine Zuständigkeit abgelehnt. Dies wäre aber eine Mindestanforderung des Parteivorstandes.
3. Die Vorschläge zum Sperren von Internetseiten täuschen eine Sicherheit vor, die es nicht gibt. Das Löschen von Seiten ist eine effizientere Variante, um kinderpornografische Inhalte sofort unsichtbar zu machen! Die Server dazu stehen zum Großteil in Europa, USA/ Kanada oder Russland. Die Befürchtung also, dass man durch Server in Kleinstländern keinen Zugriff auf das Löschen bekäme, ist (auch technisch) unbegründet. Vielmehr sind entsprechende Lösch-Vereinbarungen auch in anderen Bereichen Gang und Gebe sowie effizient und schnell einsetzbar.

Zugleich möchte ich Euch grundsätzlich bitten, effizientere und radikalere Schritte gegen ekelhafte kinderpornografische Inhalte im Netz einzuleiten! Dies sind insbesondere:

* s.o.: Sofortiges Löschen der Inhalte ohne den Aufbau einer Zensurinfrastruktur
* Ausstattung der Behörden mit dem neuesten technischen Ausstattungen zur Strafverfolgung
* Koordinierte europäische Zusammenarbeit der Behörden, um die Netzwerke von Tätern zu enttarnen
* Bildung- und Ausbildung von Spezialisten zur Strafverfolgung

Liebe Genossinnen und Genossen,

die SPD muss ein neues Verhältnis zum Netz und zur Netzpolitik entwickeln. Ich bitte Euch, dieses Verhältnis mit den Gremien der Partei und der Netz-Community ausführlich z.B. auf dem ordentlichen Bundesparteitag in Dresden zu diskutieren, und nicht durch Schnellschüsse in dieser Woche Tatsachen zu schaffen, die uns nachher – auch in der öffentlichen Kommunikation – schweren Schaden zufügen!

Vorlage via Lummaland, veröffentlicht bei Böhning

Zeitungen sind systemrelevant

Prantl äußert sich in seiner Eröffnungsrede auf dem nr-Jahrestreffen 2009 positiv zum Thema Blogs

Und überhaupt: Die Blogs, das Internet. Ich weiß nicht, warum man sich als Zeitungsmensch vor der digitalen „Huffington Post“ fürchten soll. Sie macht das, was eine gute deutsche Zeitung auch macht: ordentlichen Journalismus. Man sollte endlich damit aufhören, Gegensätze zu konstruieren, die es nicht gibt – hie Zeitung und klassischer Journalismus, da Blog mit einem angeblich unklassischen Journalismus.

und zieht einen historischen Bogen vom Hambacher Fest bis Heute. Dabei bleibt er immer kritisch:

Dem Gesetzgeber gilt die Pressefreiheit ohnehin als Gedöns-Grundrecht. Es gehört zu dem glänzenden Tand, den man sich besonderen Tagen, etwa zum Grundgesetz-Jubiläum, aufhängt […]

ohne je undifferenziert zu werden. Vielmehr fordert Prantl mehr Engagement von Seiten der Journalisten selbst, bezieht deren Apathie in seine Kritik mit ein:

Geht nicht womöglich von der Presse selbst mehr Gefahr für die Pressefreiheit aus, als vom Gesetzgeber? Ich glaube ja: Die wirklich große Gefahr für den Journalismus hierzulande geht vom Journalismus, von den Medien selbst aus […]

Statt sich an kurzfristigen Auflagenzahlen und Werbeeinnahmen festzuhalten sollten diese gut recherchieren, denn „Qualität kommt von Qual“.

Prantl selbst wird seinen Forderungen gerecht, seine Zeitung meist auch (bis auf einige Artikel rund um das Internet, die wohl in der Redaktion an DAUs vergeben werden). So kann’s was werden mit der Koexistenz von Netz und Papier.

OOo 3.1 Bug in Hardy 64

Wenn ich ein Word DOC mit Tabellen in OOo 3.1 unter Ubuntu Hardy 64 öffne, dann sind zwar die Texte noch da – aber die Tabellen selbst sind nicht zu sehen:

screenshot_0031

Eine Lösung für dieses Problem existiert – und das ArchLinux Forum brachte mich auf die richtige Spur. Wie grey hier richtig anmerkt, ist es ausreichend, die Tabelle über den Navigator zu bearbeiten, um diese wieder zu sehen.

bildschirmfoto-2

Also der Reihe nach:

  1. Navigator öffnen;
  2. Eintrag „Tabellen“ öffnen;
  3. Rechtsklick auf „Tabelle 1“;
  4. Im Kontextmenü zu „Tabelle“ und dort zu „Bearbeiten“;

screenshot_004

Hier im Reiter „Tabelle“ die Breite verändern und OK klicken.

screenshot_005

Schwupps – ist die Tabelle wieder da.

Ich hab nun keine Ahnung, ob das unter anderen Distris oder Windows auch so ist. Anyway: Hoffentlich wird das bald gefixt.

Shalla Memo

Da ich heute bei Uli einen IPCop aufsetzen muss, setz ich kurz meine Einstellungen hier rein – als Memo für die Konfiguration der Shalla Blacklist. Ich kann mir die Zusammenhänge zwischen manchen Kategoriennamen und deren Wirkung einfach nicht richtig merken.

Ältere IPCop Installationen verwenden evtl. noch andere Bezeichnungen. Da der Updatemechanismus die nicht mehr gepflegten Kategorien wohl nicht (immer?) selbst entfernt, muss hier gelegentlich von Hand nachgeholfen werden. Gespeichert werden die Einträge auf dem Cop hier:

/var/ipcop/urlfilter/blacklists

In der Datei global_usage ist jeweils eine kurze Beschreibung der Kategorien zu finden.

Zuerst auf dem Weboberfläche des Cops die Häkchen bei der entsprechenden Kategorie entfernen und [Speichern und Neustart] anklicken. Dann im oben genannten Verzeichnis als root mit

rm -r kategorienname/

die entsprechenden Unterverzeichnisse und deren Inhalte entfernen und die URL Filter Seite im Anschluss im Cop neu laden. Die Kategorie sollte dann verschwunden sein. Wer aus Versehen zu viel gelöscht hat führt ein Update der Filterliste durch, was dazu führt, dass die aus Versehen gelöschten Verzeichnisse wieder angelegt werden.

Alle Einträge, die auf der Weboberfläche vorgenommen werden, scheinen in die folgenden Dateien geschrieben zu werden:

/var/ipcop/urlfilter/settings
/var/ipcop/urlfilter/squidGuard.conf

Zwecks ‚em Überblick hier mal meine Einstellungen:

screenshot_003