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OMD auf Ubuntu 16.04 quick setup

Mein hausinterner Monitoring- und Nameserver wollte sich nicht ohne Zicken von 14.04 auf 16.04 schubsen lassen. Also setzte ich diesen neu auf und durfte dann OMD neu installieren. Meine Notizen:

wget https://mathias-kettner.de/support/1.2.8p15/check-mk-raw-1.2.8p15_0.xenial_amd64.deb
dpkg -i check-mk-raw-1.2.8p15_0.xenial_amd64.deb
apt-get install -f
service apache2 restart
omd create bdjlhome
su - bdjlhome

In /omd/sites/bdjlhome ist dessen Homeverzeichnis gelandet. Dort dann ausführen:

omd config
omd start
exit

Das OMD Config stellte ich auf Web GUI sowie Multisite und übernahm dort im Wesentlichen die vorhandenen Einstellungen:

Um den Monitoring-Server ebenfalls überwachen zu können folgte die Installation und Konfiguration (die dann auf allen zu überwachenden Clients ebenfalls durchgeführt werden muss):

apt-get install check-mk-agent xinetd nagios-plugins-basic
apt-get install -f

Die /etc/xinetd.d/check_mk sieht nach den nötigen Anpassungen wie folgt aus:

service check_mk
{
        type           = UNLISTED
        port           = 6556
        socket_type    = stream
        protocol       = tcp
        wait           = no
        user           = root
        server         = /usr/bin/check_mk_agent

        # If you use fully redundant monitoring and poll the client
        # from more then one monitoring servers in parallel you might
        # want to use the agent cache wrapper:
        # server         = /usr/bin/check_mk_caching_agent

        # configure the IP address(es) of your Nagios server here:
        only_from      = 127.0.0.1

        # Don't be too verbose. Don't log every check. This might be
        # commented out for debugging. If this option is commented out
        # the default options will be used for this service.
        log_on_success =

        disable        = no
}

Für die Clients muss dann bei only_from die IP des Monitoring-Servers eingetragen werden.

Weiter geht es für die mrpe.cfg:

mkdir /etc/check_mk
vi /etc/check_mk/mrpe.cfg

Hier schaltete ich APT und SSH Checks frei:

# APT Check
APT_CHECK /usr/lib/nagios/plugins/check_apt
# SSH Check
SSH_CHECK /usr/lib/nagios/plugins/check_ssh localhost

Fail2ban soll ebenfalls überwacht werden:

vi /opt/omd/sites/bdjlhome/local/share/check_mk/agents/plugins/fail2ban

In der Config für diesen Agent steht

#!/bin/sh
echo '<<<fail2ban>>>'
if [ -x /usr/bin/fail2ban-client ]; then
JAILS=`/usr/bin/fail2ban-client status | grep "Jail list" | tr -s [:blank:] | cut -f2- -d':' | sed -e 's/,/ /g'`
        echo "Detected jails: $JAILS"
        for jail in $JAILS
        do
                /usr/bin/fail2ban-client status $jail
        done
fi

und dann muss diese noch ausführbar sein:

chmod 755 /opt/omd/sites/bdjlhome/local/share/check_mk/agents/plugins/fail2ban

755 ist etwas arg dick aufgetragen, tut es aber für’s Heimnetz.

Dann den xinetd und den Apache neu starten:

service xinetd restart
service apache2 restart

Ob überhaupt Daten ankommen ist zu prüfen:

telnet localhost 6556

Die Anmeldung an OMD erfolgt im Browser an der lokalen IP (bei mir an dieser Stelle noch ohne Namensauflösung: https://10.16.X.X/bdjlhome) als omdadmin mit omd als Passwort, das nach dem ersten erfolgreichen Login geändert wird.

Im Main Menü unter Hosts wird dann der lokale Monitoring-Server eingerichtet. Rechts oben gibt es den Schalter New host. Diesem einen Namen und die passende IP (in diesem Fall 127.0.01) geben und über Save & go to Services speichern. Wenn alles klappt lässt sich hier gleich eine Service discovery durchführen und für diesen Host abspeichern.

Zurück im Main Menu: Wie üblich bei OMD müssen die Änderungen durch eine Reihe von Klicks auf farblich hervorgehobene Schalterchen erst aktiviert werden.

Ein Klick auf Hosts zeigt die Liste der schon eingetragenen Server an. Zur nachträglichen Service Discovery folgt der Klick auf das Icon „Notizbrett mit grünem Haken“ das im Overlay „Edit the services of this hosts, do a service discovery“ anzeigt.

… und nach ein wenig mehr Geklicke sind die lokalen Hosts eingetragen. Praktisch ist die Notification Funktion. Die warnt mich per Mail, wenn auf einem der Rechner etwas aus dem Lot gerät. In Ermangelung einer statischen IP verwende ich hierzu einen Postfix als Satellitensystem – aber das ist eine andere Geschichte.

Kürbehöhle II

https://www.openstreetmap.org/#map=19/48.37250/9.22738

Beim zweiten Anlauf hat es dann funktioniert: Nach ein wenig im Wald herumlaufen befand sich die Kürbehöhle da, wo ich zuerst gesucht hatte.

kuerbefelsenband

Den auch in Openstreetmap eingezeichneten Waldweg hochlaufen (aktuell steht dieser voller Brennnesseln) bis zum hübsch verkarsteten Felsenband. Dann nach rechts (Süden) gehen.

kuerbeloch0

Am Ende des Felsenbandes hochsteigen auf die Fläche mit Birken und Buchen. Dabei kommt es dann auf den Blickwinkel an. Bei meiner ersten Runde habe ich den Eingangsschacht auf Grund der Farne komplett übersehen und stolperte dann eine Stunde durch den Wald.

Eingangsschacht Kürbehöhle

Bei der zweiten Runde kam ich ein Stück weiter Vorne den Abhang hoch und sah das Einstiegsloch sofort.

Kürbehöhle Schacht

Ich hab dann den Eingangsschacht nur runterfotografiert, weil ich weder Helm, Licht noch Seil dabei hatte. Ich schätze diesen auf 4m bis 5m Tiefe, Das Oval selbst dürfte ca. 50 bis 60 cm lang und 40 bis 50 cm breit sein. Griffe und Trittflächen sind vorhanden, eine dickere Birke zum Anbinden eines Seils auch … ich komme wieder.

DocSearch

Zum Thema Dokumentenindexierung in DokuWiki habe ich heute für meine Schule gebastelt. Hier der technischere Teil der Dokumentation dazu.

Nach der Installation des Plugins DocSearch in DokuWiki den Konverter Apache Tika als JAR Datei nach /opt/tika legen. Den Ordner /opt/tika an www-data rekursiv und mit den Rechten 750 übergeben. Evtl. openjdk JRE nachinstallieren. Die headless Version reicht aus.

Kontrollieren, ob PHP genug RAM erhält. Das memory_limit in /etc/php5/apache2/php.ini sollte über 256MB liegen.

Die /pfad/zu/dokuwiki/lib/plugins/docsearch/conf/converter.php.dist nach converter.php kopieren und anpassen. Meine sieht nun so aus:

#<?php die() ?>
# PHP include hack

#
# Use this file to setup the document to text converter.
#
# The plugin trys to convert every media document to a text file. On this
# progress it uses a given set of external tools to convert it.
# This tools are defined per file extension.
#
# The config stores one extension and it's tool per line.
# You can use %in% and %out% for the input and output file.
#
pdf     /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
doc     /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
odt     /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
docx    /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
ppt     /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
odp     /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
pptx    /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
rtf     /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
xls     /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
ods     /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%
xlsx    /usr/bin/java -jar /opt/tika/tika-app-1.13.jar -t -eUTF-8 -r %in% > %out%

Dann einen Testlauf starten und die Fehler einsammeln:

sudo -u www-data php /var/www/dokuwiki/lib/plugins/docsearch/cron.php

Evtl. sollte das Paket ttf-mscorefonts-installer nachinstalliert werden, um weniger Fontmeldungen um die Ohren gehauen zu bekommen. Ein

touch /var/www/.pdfbox.cache
chown www-data.www-data /var/www/.pdfbox.cache
chmod 750 /var/www/.pdfbox.cache

behebt noch ein paar Kleinigkeiten in der Fehlerausgabe.

Der Lauf frisst Zeit und Ressourcen. Der cronjob sollte dies berücksichtigen. Mein Eintrag in die /etc/crontab sieht so aus

23 1     * * *  www-data /usr/bin/php /var/www/dokuwiki/lib/plugins/docsearch/cron.php > /var/log/tika.log

läuft also nur einmal in der Nacht los.

Was nicht in den Griff zu bekommen sein wird, sind die vielfältigen Windows-only-Fonts, die in vielen Dokumenten verbaut sind. Da wird Tika auch in Zukunft maulen müssen. Das heißt konkret: www-data erhält E-Mails! Es empfiehlt sich deswegen einen Alias für www-data anzulegen und die Mails auf das eigene Konto zu lenken, will man nicht vom Mailserver mit Fehlern zu unzustellbaren E-Mails zugemüllt werden. Oder man lenkt die Ausgabe des Cronjobs nach /dev/null um, erfährt dann aber auch nix über reparable Fehler.

LDAPs von MRBS 1.5 auf LD-Server

Ein auf einem externen Server (z.B. bei Hetzner) gehostetes MRBS kann mit den folgenden Einstellungen per LDAPs gegenüber dem internen SBE-Serverchen mit openLDAP authentifizieren:

$auth["type"] = "ldap";
unset($auth["admin"]);
$auth["admin"][] = "admin";

$ldap_host = "ldaps://123.123.123.123"; // IP des Schulservers
$ldap_port = 636;
$ldap_v3 = true;
$ldap_tls = true;
$ldap_base_dn = "ou=users;dc=schule,dc=ort,dc=schule-bw,dc=de";
$ldap_user_attrib = "uid";
$ldap_filter = "|(ldRole=teacher)(uid=admin)";
$ldap_disable_referrals = TRUE;

//$ldap_debug = TRUE; // Nur drin lassen wenn es nicht funzt

Die obigen Einträge beziehen sich auf die Datei config.inc.php im Verzeichnis /pfad/zu/mrbs/web. Debugmeldungen von MRBS (sofern oben einkommentiert) finden sich in der error.log des Apachen. Der Filter stellt hoffentlich sicher, dass nur Lehrer/innen sich anmelden können. Um MRBS zusätzlich gegenüber Einsichtnahmen durch Zweite abzusichern, muss der Login erzwungen werden. Dazu

// Datenschutz

 if( ! getAuthorised(1))
   {
    showAccessDenied($day,$month, $year, $area);
    exit();
   }

nach den Includes in alle nur erdenklichen und über Netz erreichbaren PHP Dateien (month.php, day.php, week.php, search.php, report.php usw) setzen.

Die anderen hier im Blog zu findenden Hinweise zur Konfiguration von LDAPs gegen einen SBE Server sollte man sich ebenfalls mal ansehen, wenn es mit den Einträgen oben nicht tun will. Es gibt einige Wände, vor die man laufen kann.

Steine

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Steinzeitliche Gräber gibt es auf der Insel viele und hinter Lancken-Granitz gleich eine Perlenkette davon.

20160827_110230

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20160827_111631

Eines der wenigen gut erhaltenen Gräber, das einen Blick …

20160827_111713

… in den Innenraum erlaubt.

20160827_114153

Ein wenig weiter im Wald: die Ziegensteine. Eine größere Grabanlage mit Bannkreis- und Wächtersteinen.

20160827_114545

Blase

20160825_175453

Ein ganz kleiner Hauch von Antti Lovag an der Ostseeküste: der Rettungsturm von Ulrich Müther in Binz, jetzt der Trauraum des Standesamts im Sand am Strand.

Kreide

20160825_120257

Zu weit weg. Küsten von See aus zu betrachten verschafft zwar den Überblick – aber wenig Eindruck.

Urwald

20160824_105556

Sumpflöcher im ansonsten sehr aufgeräumt wirkenden Buchenwald in Jasmund tragen zum Urwaldeindruck entscheidend bei.

20160824_124955

Nur selten findet man sonst direkt am Weg umgefallene Bäume oder gar kleinere Lichtungen. Der Wald wirkt trotzdem: eine Wüste aus Bäumen, licht, trotzdem kaum Bewuchs auf dem Boden – und erstaunlich still, ist man von den Lichtungen, Tümpeln oder Sumpflöchern ein Stück entfernt.

20160824_125029

Ein wenig Hollywood mit Farbe: der Opferstein hinter der Herthaburg.

Feuerstein

20160823_173526

Der Anmarsch durch den Wald direkt neben der Bahnstrecke Binz-Prora lohnt sich: Der Eindruck, dass das riesige Feld aus Feuersteinen wie ein Fluss durch die Landschaft läuft, wird durch den Kontrast der Landschaften verstärkt.