Archiv der Kategorie: Bild / Grafik

Softwarehinweise und -tipps

Shutter

PPAforShutterTeam:“ShutterTeam”team-MozillaFirefox_001

Der „zerfetztes Papier“ Effekt von Shutter wird mit Hilfe von imagemagick erstellt. In

/usr/share/shutter/resources/system/plugins/shell/sptornedpaper

liegt ein entsprechendes Skript, das im Grunde die folgenden Befehle ausführt:

convert „${FILE}“ \( +clone -threshold -1 -virtual-pixel black \
-spread 10 -blur 0x3 -threshold 50% -spread 1 -blur 0x.7 \) \
+matte -compose Copy_Opacity -composite „${FILE}“

convert „${FILE}“ \( +clone -background black  -shadow 80×3+5+5 \) \+swap -background none -mosaic +repage „${FILE}“

Sollte also die Ausführung von Shutter-Plugins nicht recht gelingen wollen und die Fehlermeldung

FILE /home/usernamen/dateiname.png DOES NOT EXIST OR IS NOT AN ORDINARY FILE, NOT READABLE OR HAS ZERO SIZE

auftauchen, dann muss man sicherstellen, dass imagemagick auch wirklich an Bord ist. Ich war mir sicher … und lag falsch. Ein

sudo apt-get install imagemagick

zieht, was nötig ist. Wenn das nicht hilft, dann lohnt sich der Versuch, das Problem durch Upgrade von Shutter über das entsprechende PPA anzugehen.

Bilder konvertieren und Aufnahmezeitpunkt erhalten

Erster Schritt – die Konvertierung der Bilder:

for i in $(ls *.JPG) ; do convert $i -resize 800 conv_$i.jpg ; done

Zweiter Schritt: Installation von jhead

sudo apt-get install jhead

Dritter Schritt: Die in den EXIF Daten gespeicherten Informationen wieder in die Bilddateien schreiben:

for i in $(ls *.jpg) ; do jhead -ft $i ; done

Inkscape CLI

Iconsets unter GPL sind eine wahre Freude. Leider werden die Icons jedoch selten in den Größen geliefert, die ich für die Nutzung auf Webseiten benötige. Also muss ich mir die Knöpfe hier selbst backen.

In einem ersten Schritt suche ich mir in den herunter geladenen Iconsets die SVG Dateien und kopiere mir diese in einen Ordner auf dem Desktop:

find /home/dirk/Bilder/Icons -name „*.svg“ -exec cp {} /home/dirk/Desktop/icons/ \;

Da mir im Falle von SVGs die Konvertierung mit imagemagick in PNGs zu pfriemelig geriet, nutzte ich hier Inkscape auf der Shell:

for i in $(ls *.svg) ; do inkscape -f $i -e $i-60.png -h 60 ; done

Das läuft zwar wesentlich langsamer ab (pro SVG braucht Inkscape hier bis zu 10 Sekunden – und das auf einem Quadcore mit 8GB RAM), ist aber dafür viel viel schöner im Ergebnis und umgeht alle Probleme mit Transparenzen.

imagemagick rev

Hier hab ich noch Erfolg mit dem Befehl

for i in `ls *.png`; do convert $i -alpha off conv_$i; done

gehabt.

Wenn die Hintergrundfarbe allerdings nicht weiß, sondern schwarz erscheint, dann kann dem abgeholfen werden:

for i in $(ls *.png) ; do convert $i -background white -alpha background whitebg_$i ; done

Weitere Schalter sind hier zu finden:

http://www.imagemagick.org/script/command-line-options.php

Anaglyphenbilder II

Hier hab ich aus der Hand meine ersten 3D-Bilder geschossen – inzwischen bin ich Besitzer eines Stereoschlittens und hab heute etwas gespielt.

Meine Erfahrungen habe ich in diesem Artikel auf Beehive zusammengefasst und kopier die hier mal rein:

  1. Mindestabstand zum ersten Vordergrundobjekt > 3m
  2. Verschiebungen und Wackler in der Horizontalen machen weniger aus, als in vertikaler Richtung oder gar Achsneigungen
  3. einzelne Objekte in Vorder- oder Hintergrund machen sich gut (Bäume, Laternen, Säulen …), weil diese den 3D Eindruck verstärken
  4. Fassaden sind denkbar langweilige Objekte, da diese von sich aus zu wenig Tiefe bieten
  5. wenn Fassaden Eindruck machen sollen, dann müssen diese “schräg” fotografiert werden oder
  6. man fotografiert an Zäunen, Hecken oder Büschen entlang, da diese so dem Bild auch in 2D mehr Tiefe verleihen würden

Es geht voran.

Anaglyphenbilder

3D-Fotos kommen gerade voll in Mode – und da Mario an einer Anleitung für die Erstellung von 3D Bildern in Gimp sitzt, musste ich auch mal kurz probieren und dann natürlich auch dazu schreiben:

Zuerst das folgende Skript http://registry.gimp.org/node/6527 herunter laden und im Ordner

~/.gimp-2.6/scripts

abspeichern.

Da ich keinen Stativ-Schlitten habe und auch nicht lang ein Stativ aufbauen wollte, schoss ich meine beiden Bilder aus der Hand und versuchte – so gut es eben ging – hierbei einen horizontalen Abstand von rund 6 cm zwischen den beiden Bildern einzuhalten.

Nachtrag: Pearl hat einen Stereoschlitten für unter 25 € im Angebot. Aber die Dinger gibt es bei Ebay auch schon ab 3,50 € ohne Versandkosten.

Links

Rechts

Dabei hab ich sicherlich ziemlich viel gewackelt und das beeinflusst das Ergebnis natürlich massiv. Aber es geht ja ums Prinzip.

Dann das rechte Bild im Gimp öffnen – das wird der Hintergrund. Das linke Bild in das offene Bildfenster ziehen – das wird dann der Vordergrund.

Ein Klick auf /Stereo /Make Anaglyph startet das Skript. Man könnte dann je nach Brille noch die Farben einstellen, da ich aber keine Brille hier habe war mir auch das Wurscht. Also: Klick auf [OK]. Fertig ist das Bild.

Dieses dann noch unter Zusammenführung der beiden Ebenen exportieren und unter einem neuen Dateinamen abspeichern.

Sportsline 90

Ich hab mir für unsere Höhlentouren eine wasserdichte Digicam mit Fixfocus zugelegt – eine Rollei Sportsline 90. Für unter 50€ war das Ding ein Schnäppchen, an dem ich nicht vorbeigehen konnte.

Die Kamera ist für Linux geeignet: Mein Lucid 64 erkennt sie als externen Speicher und wie ich gerade feststellte: Über USB angeschlossen und mit Hilfe von Cheese arbeitet sie brav auch als Webcam.

Der Fixfocus der Kamera ist nicht mal so schlecht – meine bisherigen Testaufnahmen können sich sehen lassen. Außerdem ist Fixfocus in Höhlen evtl. besser, weil dann der Autofokus nicht erst sinnlos und ewig einen Punkt im Dunkeln raten muss, auf den er scharfstellen könnte. Eine leidige Erfahrung mit meiner anderen Digicam, die hier manchmal „pumpte“.

Was mir auch gefällt:

  • das Gehäuse fühlt sich stabil an;
  • ein Stativgewinde ist vorhanden;
  • der Blitz füllt zumindest meinen Keller mit Licht;
  • das Gehäuse ist sehr klein;
  • das Gehäuse hat kaum Knöpfe;
  • die Stromversorgung sind zwei AAA Batterien – da kann man Ersatz leicht in die Unterwelt mitnehmen;
  • der Umschalter zwischen Makro- und Telemodus ist mechanisch;

Was mir nicht so gefällt:

  • ein Digitalzoom an einer Fixfokus-Kamera: Da schneide ich lieber mit Hilfe von Gimp ein Detail aus einem Bild, als diesen Pseudozoom zu nutzen;
  • das Objektiv hat keinen Deckel und kann deswegen leicht zerkratzen;
  • die Gehäuseschrauben auf der Vorderseite stehen leicht über;
  • ein Sucher ist nicht vorhanden;

Alles aber kein Drama – wenn sie denn tatsächlich auch unter Wasser dicht hält.

imagemagick

Das Ausgangsbild war dieses hier:

Also erstens zu groß (angestrebt war eine Breite von 150 Pixeln), zweitens im falschen Format (png) und drittens auch noch zu dick, weil mehr als 10kb schwer.

for i in `ls *.png`; do convert $i -resize 150 conv_$i.jpg; done

Ergebnis:

Schwarze Ecken? Das war die Transparenz im PNG. Die musste nun weg und zwar in Richtung weiß.

for i in `ls *.png`; do convert $i -alpha off -resize 150 conv_$i.jpg; done

Ergebnis:

So stimmt’s.

Bela kocht

Ich kann es nicht lassen – wenn ich schon dauernd auf die Videotaste an der Knipse drück, dann teste ich die Funktion wenigstens mal richtig.

Die Qualität der von der EX-H10 erzeugten Motion JPEGs im AVI-Container, muss ich sagen, ist einigermaßen OK – und das, obwohl die Kamera hier mit Fixfokus zu arbeiten scheint und nur Mono aufnimmt. Für’s Web reicht’s allemal.

FLV, 10.5 MB

Sicherlich würden sich hier noch einige MBs sparen lassen, wenn man mit den Einstellungen von ffmpeg spielt. Aber Oma und Opa sollen den Enkel ja auch erkennen können und der Output von ffmpeg, der mir nur einen 3MB großen Film lieferte, war einfach nicht mehr schön.

ffmpeg -i ‚/home/dirk/Desktop/belakocht.avi‘ -map 0.0 -map 0.1 -y -f flv -er 3 -acodec mp3 -ab 64k -ar 22050 -ac 1 -b 1150k -vcodec flv -padcolor 000000 -padtop 0 -padbottom 0 -s 450×360 ‚/home/dirk/Desktop/belakocht.flv‘

Bela ist fertig – ich geh jetzt die Küche putzen …