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OSM mit Routenplaner

osmroute

(C) Openstreetmap und Mitwirkende; https://www.openstreetmap.org/copyright

Openstreetmap enthält seit kurzem einen Routenplaner, der zumindest bei meinen ersten Tests, keinen totalen Blödsinn plant: OSM würde mich auf meine Standardstrecke nach Biberach ebenso schicken wie auf meine liebste Strecke nach Esslingen-Zell. Auch im näheren Umfeld scheint auf den ersten Blick alles zu passen.

km

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Etwas wild scheint mir die Planung innerhalb von Stuttgart auf dem Weg zum KM zu sein: Einfacher wäre es hier, in die Kronenstraße einzubiegen und dann über die Lautenschlägerstraße zur Thouretstraße zu fahren. Ich muss mir die Daten einmal vor Ort ansehen – evtl. fehlen da ein paar Knoten auf der Karte.

offroad

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Etwas verwunderlich für mich: Will man zu Fuß z.B. vom Öschinger Freibad zur Öschinger Klufthöhle, dann endet die Wegbeschreibung zusammen mit dem Weg. Man kommt also in die Nähe, aber nicht ans Ziel 🙂 Ein Phänomen, das mir gerade im Fall dieses Lochs wohl vertraut ist.

Im Moment ist die Routenplanung auf Start und Ziel beschränkt – Zwischenstops werden noch nicht unterstützt.

Mehr Infos bei OSM im Blog schon am 16/02.

Kühles Loch auf OSM

Mein erstes, kleines OSM Projekt habe ich so eben in die Karte eingepflegt und hoffe nun, dass ich alles im Griff hatte. Jetzt bin ich gespannt, wann die Daten überhaupt auf der Karte angezeigt werden … und warte.

Erfasst habe ich die Daten heute Nachmittag mit OSMtracker und dann mit Merkaartor bearbeitet. Heute Vormittag war ich schon einmal dort und versuchte mit Vespucci das gleiche, was aber daran scheiterte, dass das Programm immer wieder abstürzte und außerdem – entgegen der Meldungen auf dem Bildschirm – keine Tracks speicherte. OSMtracker hat zwar keine hübsche Ansicht mit Karte, befindet man sich außerhalb des heimischen Netzs, dafür kann ich aber OSMAnd nutzen, was im Gelände heute gereicht hat.

Klar, dass der Weg und das Interesse sich auf eine nahe liegende Kleinhöhle richtete, die ich in den letzten Jahren immer wieder besuchte: das Kühle Loch im gleichnamigen Tälchen. Da die ganze Gegend hinter Öschingen ziemlich schlecht in den Karten abgebildet ist (es fehlen Bäche, Wege, Brücken – ja sogar das gesamte Freibad), kann ich aber wenig kaputt machen.

Heute war der Höhlengang selbst trocken. 10 Meter vom Eingang entfernt drückte das Wasser aus dem Hangschutt, was ich so auch noch nie sah. Bei meinen letzten Besuchen war der Quellhorizont weiter oben.

Informationen zum Höhleninneren finden sich in diesem PDF auf den Seiten der ARGE Grabenstetten: Klick