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FDroid auf Shamu

Nur eine kurze Notiz, weil im Netz sehr wenig dazu zu finden ist, wie man auf ein Handy (hier: Shamu) mit LineageOS 15.1 und ohne GoogleApps / Playstore etc. ein FDroid drauf bekommt – oder überhaupt Apps, die man direkt als APK direkt installieren will:

USB Debugging einschalten und Root-Zugriff für Apps wie auch ADB zulassen. Dann direkt mit adb installieren.

Hat mit FDroid funktioniert und auch mit Öffi (AOSP). FDroid will dann bei der Installation der ersten App aus dem FDroid-Repo noch in die Liste der Anwendungen aufgenommen werden, die APKs installieren dürfen. Da meldet sich LineageOS 15.1 von sich aus, vergisst aber diese Einstellung hin und wieder nach einem Reboot.

CyanogenMod 10.1 auf Huawei Mediatab S7-301u

Um es ganz kurz zu machen: Die Installation von Custom-ROMs gelingt auf dem Mediatab auch ohne das in vielen Foren empfohlene TWRP-Gefummel (das bei der Rückkehr zum Stock-ROM nur Ärger macht) ganz leicht mit dem GooManager.

Das Huawei läuft mit CM 10.1 (und damit Android 4.2.2) flutschig schnell und ist exakter bei Berührungen. Außerdem ist die Kamera-App eine Wucht … jedoch ist es schon ein Gefummel, die Datenverbindung über die Mobilfunk-Schnittstelle zum Laufen zu bekommen (siehe den Post von after_silence hier). Was bei mir überhaupt nicht wollte war GPS – und das ist eine der „must haves“ für mich. In vielen Foren wird darüber hinaus auch von HDMI Problemen berichtet – für mich kein Argument, aber evtl. für andere Nutzer.

Für mich kamen Probleme mit einer App (AndroClass) dazu, auf die ich ungern verzichten will. AndroClass wollte aber erst starten, nachdem die GoogleApps an Bord waren – und damit war für mich der eigentliche Grund für die Installation eines ROMs über die Wupper: Wenn ich auf CM AfWall+ (1, 2, 3) brauche, um für meine Privatsphäre zu sorgen, dann kann ich mir das auch auf einem gerooteten Mediatab mit Android 4.0.3 installieren, habe GPS und eine reibungslose Datenverbindung … und Dank F-Droid alles was ich sonst noch brauche.

Also kamen TWRP und CM wieder runter und das Stock-ROM wieder drauf.

WebDAVs auf Android

Für mich als Notiz und für andere als Hinweis: Der WebDAV File Manager scheint mir eine ordentliche Wahl zu sein, wenn man mit Owncloud Servern oder auch nativen Apache WebDAVs Verzeichnissen auf seinem Server vom mobilen Gerät aus arbeiten will (zumindest so lange noch keiner nativer OwnCloud Client für die Datensynchronisation zur Verfügung steht).

Allerdings: Das Programm frisst ohne zu Murren auch selbst signierte Zertifikate, was das Setup zwar enorm erleichtert – aber sich durchaus auch als ein Sicherheitsproblem darstellt, denn es fragt nicht einmal nach und bietet auch keine Möglichkeit dazu, sich die Zertifikate anzusehen. Bei so viel Toleranz sind MITM Angriffe leicht möglich.

Kühles Loch auf OSM

Mein erstes, kleines OSM Projekt habe ich so eben in die Karte eingepflegt und hoffe nun, dass ich alles im Griff hatte. Jetzt bin ich gespannt, wann die Daten überhaupt auf der Karte angezeigt werden … und warte.

Erfasst habe ich die Daten heute Nachmittag mit OSMtracker und dann mit Merkaartor bearbeitet. Heute Vormittag war ich schon einmal dort und versuchte mit Vespucci das gleiche, was aber daran scheiterte, dass das Programm immer wieder abstürzte und außerdem – entgegen der Meldungen auf dem Bildschirm – keine Tracks speicherte. OSMtracker hat zwar keine hübsche Ansicht mit Karte, befindet man sich außerhalb des heimischen Netzs, dafür kann ich aber OSMAnd nutzen, was im Gelände heute gereicht hat.

Klar, dass der Weg und das Interesse sich auf eine nahe liegende Kleinhöhle richtete, die ich in den letzten Jahren immer wieder besuchte: das Kühle Loch im gleichnamigen Tälchen. Da die ganze Gegend hinter Öschingen ziemlich schlecht in den Karten abgebildet ist (es fehlen Bäche, Wege, Brücken – ja sogar das gesamte Freibad), kann ich aber wenig kaputt machen.

Heute war der Höhlengang selbst trocken. 10 Meter vom Eingang entfernt drückte das Wasser aus dem Hangschutt, was ich so auch noch nie sah. Bei meinen letzten Besuchen war der Quellhorizont weiter oben.

Informationen zum Höhleninneren finden sich in diesem PDF auf den Seiten der ARGE Grabenstetten: Klick