Archiv der Kategorie: Lehrerfortbildung

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Kreisdiagramm mit vielen Elementen

Um mit Hilfe von Inkscape ein Kreisdiagramm zu entwerfen, das z.B. 5 Elemente enthält, klickt man sich kaputt. Viel pragmatischer ist der folgende, wenn auch unkonventionelle und evtl. belächelte Weg. Egal. So geht es echt flott und ohne viel Mühe.

Wir beginnen mit OpenOffice/LibreOffice Calc und legen in Calc eine Tabelle mit Werten an, die die Größe der späteren Kreiselemente haben sollen. In meinem Fall also lauter gleich große Werte, weil ich später gleich große Kreiselemente benötige. Daraus macht man sich mit dem in Calc eingebauten Diagrammdesigner ein Kreisdiagramm nach Wahl.

Danach wird das Diagramm in Calc markiert und in Draw eingefügt. Hier könnten dann bei Bedarf sicherlich noch einige gröbere Anpassungen vorgenommen werden – aber wozu? Im Exportdialog von Draw ist eine Option für SVG Export zu finden …

… und eben diesen Export bearbeitet man dann in Inkscape weiter, fügt Schatten und weitere Elemente hinzu, etc. pp.

Das Umschalten in den Umriss-Modus (in Inkscape zu finden unter /Ansicht /Anzeigemodus) bringt zu Tage, dass der Export aus Draw Hintergründe mit auswirft, die man am Besten löscht. Sie sind leicht an ihrer eckigen Form zu erkennen.

Nach ein wenig Gefummel in Calc und Inkscape können dann auch komplexere Grafiken auf der Basis von Calcs Ringdiagrammfunktion erstellt werden:

Die Grafik oben habe ich aktuell in der Mache, um zu zeigen, welche Funtionalitäten für Schulen mit Hilfe von Moodle abgebildet werden können (blau) bzw. welche externen Hilfen (grün links) und Möglichkeiten (grün rechts) es für Moodle in der Schule noch so alles gibt.

Copy and Paste mit DreamWeaver 8 unter Wine

Jahre dauerte es, bis ich im DreamWeaver 8 unter Wine endlich die richtigen Einstellungen gefunden habe, die Copy and Paste aus regulären Desktop-Anwendungen erlaubt. Bis dahin konnte ich im DreamWeaver lediglich STRG SHIFT V nutzen und so unformatierten Text ohne Absatzmarken übernehmen.

Im Einfügen-Dialog von DreamWeaver die Option „Text mit Struktur“ (siehe Bild oben) markieren und die Option „Abstand der Word-Absätze optimieren“ ausschalten. Sollte das hier nicht möglich sein, weil das Feld ausgegraut ist, dann auf „Einfügen-Voreinstellungen …“ klicken …

… und die Checkbox bei „Abstand der Word-Absätze optimieren“ hier deaktivieren.

Spätestens jetzt sollte es auch mit STRG V so funktionieren, dass zumindest die Textstruktur z.B. aus dem Firefox oder Evince bei DreamWeaver richtig ankommt.

OpenVPN P12 Konvertierung

Um mit dem LFB Verbindung über FTP oder SSH aufnehmen zu können, benötige ich einen OpenVPN Tunnel. Mein Admin schickt mir hierzu regelmäßig eine P12 Datei (im Folgenden: domain-cert.p12) zu, die ich erst einmal zerlegen muss, damit mein Verbindungsskript reibungslos funktioniert. Da dies nur alle Monate passiert, vergesse ich in der Zwischenzeit leider immer wieder, wie ich vorgehen muss – deshalb mal für mich selbst als Gedächtnisstütze dieses Memo.

Es klappt mit den folgenden drei Schritten:

openssl pkcs12 -in domain-cert.p12 -out domain-ca.pem

openssl pkcs12 -in domain-cert.p12 -out domain-cert.pem -clcerts -nokeys

openssl pkcs12 -in domain-cert.p12 -out domain-key.pem -nocerts

Ohne Vergabe eines Passworts will die Konvertierung bei mir nicht funktionieren, was aber auch OK ist.

Ein Startskript auf dem Desktop

#!/bin/bash
cd /home/dirk/openvpn ; sudo openvpn domain.ovpn

lädt mir dann die OpenVPN Verbindung, die in der Datei domain.ovpn definiert ist:

client
proto udp
remote domain.topleveldomain
ns-cert-type server
dev tun
ca Interne-Domain-CA-cacert.pem
cert domain-cert.pem
key domain-key.pem

# Windows needs the TAP-Win32 adapter name
# from the Network Connections panel
# if you have more than one.  On XP SP2,
# you may need to disable the firewall
# for the TAP adapter.
;dev-node MyTap

# Most clients don’t need to bind to
# a specific local port number.
nobind

# Try to preserve some state across restarts.
persist-key
persist-tun

# If a tls-auth key is used on the server
# then every client must also have the key.
tls-auth tls-auth-domain.key 1

# Select a cryptographic cipher.
# If the cipher option is used on the server
# then you must also specify it here.
;cipher x

# Enable compression on the VPN link.
# Don’t enable this unless it is also
# enabled in the server config file.
comp-lzo

# Set log file verbosity.
verb 3

# Silence repeating messages
;mute 20

Abgesehen von den hier genannten Skripten und Prozessen liegen im Ordner ~/openvpn noch die Interne-Domain-CA-cacert.pem und der tls-auth-domain.key zur Domain, die im Skript oben referenziert sind.

VMWare VMDK verkleinern

Wenn ich für VirtualBox arbeite, dann halt auch für VMWare. Das läuft unter Windows Hosts schließlich stabiler und dürfte Dank des freien Players auch an Schulen nutzbar sein. Hier gestaltet sich die Verkleinerung aus dem Ubuntu Lucid Gast heraus einfacher.

Zuerst werden wieder alle nicht benötigten Pakete und der ganze Müll rausgeworfen:

sudo apt-get autoremove ; sudo apt-get clean

Dann werden im Lucid Gast die VMWare Tools installiert:

sudo apt-add-repository ‚deb http://packages.vmware.com/tools/esx/4.1latest/ubuntu lucid main restricted‘

sudo wget http://packages.vmware.com/tools/VMWARE-PACKAGING-GPG-KEY.pub -q -O- | sudo apt-key add –

sudo apt-get update

sudo apt-get install vmware-open-vm-tools

Es folgt ein reboot.

Ein

sudo vmware-toolbox

startet die Toolbox und erlaubt das shrinken direkt aus dem Gast heraus.

base64 MIME multi part E-Mail Anhang Dekodierung

Da hat sich doch einer meiner vielen Chefs einen Scanner mit Mailfunktion zugelegt und mir dessen gibberish dann per E-Mail weitergeleitet. Angekommen sind zwei Mails. Beide Dateien im Anhang waren im Format dat beigelegt und kamen über einen Exchange Server. Die erste dat Datei enthielt mehr als „normale“ winmail.dat Dateien – nämlich einen E-Mail Header mit den später von mir als wesentlich erkannten Informationen: multipart/mixed und base64 (siehe Bild). Die zweite Datei – mit einem Editor geöffnet – zeigte nur noch Buchstabensalat.

Ich tippte trotzdem zuerst auf das mir bekannte winmail.dat Problem und versuchte mich mit tnef. Ohne Erfolg. Dann googlete ich nach „linux decode mail attachments“ und landete einen Treffer.

Die beiden Anhänge müssen zuerst lokal gespeichert werden. Die Umwandlung geht mit Hilfe von munpack:

sudo apt-get install mpack

cat part1.dat part2.dat | munpack

Details und noch viel mehr sind in diesem Blogpost zu finden.

kubuntu, lucid, wine und DreamWeaver 8

Bis heute erschien die Fehlermeldung

err:module:attach_process_dlls “odbc32.dll” failed to initialize, aborting

beim Start von DreamWeaver 8 unter Wine nur auf meinen 64 Bit Systemen.

Irgendwie hat mein Laptop aber die Umstellung auf kubuntu nicht recht verdaut und lieferte nun die gleiche Meldung auf einem 32 Bit System. Die Lösung ist jedoch identisch und in diesem Artikel zu finden: DreamWeaver8 auf Lucid64

Serienbrief in OOo

Für einen Serienbrief mit OpenOffice den Assistenten von OOo zu bemühen, macht mehr Stress:

Vorbereitung: In einem OOo Calc Sheet die Tabelle mit den Namen, Vornamen und sonstigen Feldern anlegen und dieses speichern.

In OOo Writer den gewünschten Text verfassen, der nur noch um die entsprechenden Einträge aus dem Calc Sheet ergänzt werden muss. Beachte: Nicht die Funktionen für Serienbriefe in OOo-Writer nutzen – wir gehen hier einfachere Wege.

In OOo Writer die Taste [F4] drücken, um die möglichen Datenquellen angezeigt zu bekommen (alternativ über das Menü /Ansicht /Datenquellen).

Hier auf die Taste [Serienbriefbedingungen] klicken.

Im aufpoppenden Fenster auf den Schalter [Datenquelle zuweisen] klicken.

Durch einen Klick auf [Durchsuchen] öffnet sich der Dateimanager.

Im Dateimanager das Tabellendokument auswählen, das die Namen etc. enthält. [Öffnen] anklicken.

Das Fenster für den Datenbankaustausch wieder [Schließen].

Die Überschriften (nicht die Inhalte!) mit der Maus in das OOo Writer Dokument ziehen. Der entsprechende Feldname wird dann dort eingesetzt.

Ein [Strg] [P] oder über das Menü /Datei /Drucken löst die Rückfrage von OOo aus, ob man einen Serienbrief drucken möchte. [Ja] – das wollen wir.

Im Druckdialog dann die gewünschten Einstellungen vornehmen.

Ich wähle diese meist so, dass die Ausgabe mir einzelne PDFs liefert, wobei das Feld <Name> den Dateinamen ergibt.

Anaglyphenbilder

3D-Fotos kommen gerade voll in Mode – und da Mario an einer Anleitung für die Erstellung von 3D Bildern in Gimp sitzt, musste ich auch mal kurz probieren und dann natürlich auch dazu schreiben:

Zuerst das folgende Skript http://registry.gimp.org/node/6527 herunter laden und im Ordner

~/.gimp-2.6/scripts

abspeichern.

Da ich keinen Stativ-Schlitten habe und auch nicht lang ein Stativ aufbauen wollte, schoss ich meine beiden Bilder aus der Hand und versuchte – so gut es eben ging – hierbei einen horizontalen Abstand von rund 6 cm zwischen den beiden Bildern einzuhalten.

Nachtrag: Pearl hat einen Stereoschlitten für unter 25 € im Angebot. Aber die Dinger gibt es bei Ebay auch schon ab 3,50 € ohne Versandkosten.

Links

Rechts

Dabei hab ich sicherlich ziemlich viel gewackelt und das beeinflusst das Ergebnis natürlich massiv. Aber es geht ja ums Prinzip.

Dann das rechte Bild im Gimp öffnen – das wird der Hintergrund. Das linke Bild in das offene Bildfenster ziehen – das wird dann der Vordergrund.

Ein Klick auf /Stereo /Make Anaglyph startet das Skript. Man könnte dann je nach Brille noch die Farben einstellen, da ich aber keine Brille hier habe war mir auch das Wurscht. Also: Klick auf [OK]. Fertig ist das Bild.

Dieses dann noch unter Zusammenführung der beiden Ebenen exportieren und unter einem neuen Dateinamen abspeichern.

etherpad v 1.1

Das Update auf etherpad 1.1 auf dem Ubuntu 10.04 Server meiner Computer AG lief zwar reibungslos durch, aber etherpad bekam nach dem Update den Hintern nicht mehr hoch. Auch händische Startversuche scheiterten ohne jegliche Rückmeldung. Als Problem identifizierte ich auf diesem Server das Startskript in

/etc/init.d/etherpad

Hier steht als lokales Installationsverzeichnis

DAEMON_BASE=“/usr/local/etherpad“

Für Version 1.1 müssen aber entsprechende Anpassungen vorgenommen werden:

DAEMON_BASE=“/usr/share/etherpad“

Die Start- und Stop-Skripte

/etc/rc0.d/K95etherpad
/etc/rc1.d/K95etherpad
/etc/rc2.d/S05etherpad
/etc/rc3.d/S05etherpad
/etc/rc4.d/S05etherpad
/etc/rc5.d/S05etherpad
/etc/rc6.d/K95etherpad
/etc/rcS.d/K95etherpad

müssen dann nicht mehr weiter händisch angepasst werden, sondern übernehmen auf Grund der Verlinkung den Eintrag.

Weitere Punkte zum Update oder Skripte mit dem falschen Pfad sind mir bisher nicht aufgefallen – können aber durchaus noch zu finden sein. Ich freu mich jetzt mal, dass die alten Pads das Update überlebt haben und mein Server wieder rund läuft.