Wolkenarchiv: rührkuchen

Advent, Advent …

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… ein Lichtlein brennt.

Dieses Jahr ist die Adventsdeko ganz in schwarz-weiß gehalten. Den schlichten “Adventskranz” habe ich beim Depot gefunden und mit Wabentannen (ebenfalls Depot), Kunstschnee, Kerzen und ein wenig Schnickschnack gestaltet. Die Wände der Bücherregale im Hintergrund habe ich im Marimekko Muster selbst gestempelt, und so ergibt sich mal wieder ein ganz neuer Look in unserem Esszimmer.

Aber was wäre ein gemütlicher Adventssonntag mit Kerzenschein und Adventskranz ohne vorweihnachtliches Gebäck?  Deshalb habe ich meine neuen Backformen ausprobieren müssen und uns leckere Orangen-Zimt-Donuts und einen Schoko-Latte-Tannengugel gebacken.

Auch wenn es draußen noch nicht wirklich winterlich zugeht, Schnee auf der Deko und dem Gebäck reicht doch fürs Erste schon mal aus, um wenigstens ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen.

donuts

Orangen-Zimt-Donuts

Zutaten für ca. 18 Donuts

  • 100g Magerquark
  • 80g Zucker
  • 10g Vanillezucker
  • ½ Tl Zimt
  • abgeriebene Schale und Saft einer kleinen Bio-Orange
  • 4El Sonnenblumenöl
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 200g Weizenmehl Typ 405
  • 1 Pck. Backpulver

Zutaten für die Glasur:

  • Saft einer Orange
  • Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe in rot
  • weiße Zuckersternchen

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Quark, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Orangenschale, Orangensaft, Öl, Milch und Salz zu einer glatten Masse verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unterheben.

Donutblech ausfetten und zu 2⁄3 mit Teig füllen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 12-14 min. backen. Donuts kurz abkühlen lassen, dann aus der Form holen, diese wieder einfetten und mit dem Rest des Teiges füllen.

Den Saft einer Orange mit Puderzucker zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und mit der Lebensmittelfarbe einfärben. Ausgekühlte Donuts mit Glasur bestreichen und mit den Zuckerstreuseln dekorieren.

tannenbaumkuchen

Schoko-Latte-Tannengugel

Zutaten:

  • 250 g Süßrahmbutter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier Größe M
  • 500 g Mehl Typ 405
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 2 Päckchen Chai Latte “Classic India” Pulver z.B. von Krüger
  • 6 El Kakao
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Gugelhupfform (Tannenbaumform von Nordic Ware) ausfetten und mit Semmelbrösel oder Mehl ausstreuen.

Butter, Zucker, Salz und Eier schaumig rühren. Mehl mit dem Backpulver vermischen,  zum Eierschaum geben und mit dem Handmixer verrühren. Milch erwärmen und die zwei Päckchen Chai Latte einrühren. Mit dem Teig verrühren. Die Hälfte des Teiges in die Form füllen, unter den Rest den Kakao mischen und auch in die Form geben.

Den Schoko-Latte-Gugel auf der untersten Schiene in den kalten Backofen schieben und ca. 60 min. bei 155°C Circo Therm / Heißluft backen. Stäbchenprobe machen und wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, ist Euer Kuchen fertig. Ungefähr 20 min. in der Form auskühlen lassen, bevor Ihr den Kuchen aus der Form stürzt.

Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben – fertig.

Madeleines

Madeleines

Kaum aus dem schönen Frankreich zurückgekehrt, kommt schon das Fernweh nach herrlichen Baguettes, leckeren Madeleines, Pains au Chocolat, buttrigen Croissants, wundervollen Tartes, superleckeren Keksen, … ach!

Zum Glück habe ich mir gleich zwei Madeleines-Formen aus Silikon mitgebracht, und so kann ich auch hier ein winzig kleines Stückchen Frankreich genießen; also kaum zu Hause angekommen, mussten sie auch gleich probiert werden – und es klappt hervorragend! Der Geschmack und das Aussehen sind original französisch. Jetzt noch ein Tässchen Tee dazu, Augen schließen und in den Urlaub zurückträumen.

Zutaten für ca. 56 Madeleines: (Teig reicht für 2 Formen à 28 Madeleines)

  • 175g Zucker
  • 80ml Milch
  • 3 Eier Gr. M
  • Vanille-Extrakt
  • 240g Mehl
  • ½ Tl. Backpulver
  • 90g zerlassene Butter

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zucker, 40ml Milch, Vanille-Extrakt und Eier schaumig schlagen.

Mehl mit Backpulver mischen und unter den Teig rühren, restliche Milch zugeben und verrühren. Am Schluss noch die zerlassene Butter unterrühren. Madeleine-Formen mit flüssiger Butter ausfetten. Teig in die Madeleines-Formen füllen und auf mittlerer Schiene ca.15 min. backen.

Spinat-Zitronenkuchen mit Gänseblümchen

Spinat im Kuchen? Igitt!!!

Diese erste Reaktion meiner Kinder hielt nur bis zum ersten Bissen. Ab da war nur noch genussvolle Stille mit gelegentlichem Mmmpf zu hören und am Schluss lagen nur noch die Gänseblümchen einsam und verlassen auf dem Teller. Von Kuchen keine Spur.

Wer mal was anderes ausprobieren will kommt hier auf jeden Fall voll auf seine Kosten, denn der Kuchen ist nicht nur optisch ein Genuss. Er schmeckt so zitronig, saftig und frisch wie der Frühling und deshalb gibt es hier die volle Punktzahl für den Kuchen des Monats Mai.

Maikuchen: Spinat und Zitrone

Zutaten für eine Gugelhupfform (Inhalt ca. 2l):

  • 100g frischer oder tiefgefrorener Blattspinat
  • 100ml Sonnenblumenöl
  • 200ml Erdnussöl
  • Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone (Bio)
  • 100g weiße Schokolade
  • 3 Eier Größe M
  • 150g Zucker
  • 50g Vanillezucker
  • 300g Mehl
  • 1 Pack. Backpulver

Gugelhupfform ausfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.

Tiefgekühlten Spinat auftauen lassen, frischen Spinat waschen und putzen. Öl und Spinat pürieren. Zitronenschale fein abreiben und Zitrone auspressen. Den Zitronensaft und den Abrieb mit dem Spinat-Öl vermischen.

Weiße  Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen.

Den Ofen auf 175°C aufheizen.

Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, abwechselnd mit dem Spinat-Öl zu der Eiermasse geben und zu einem homogenen Teig verrühren. Am Schluss die geschmolzene Schokolade unterheben.

Den Teig in die gefettete Gugelhupfform geben und auf mittlerer Schiene ca. 60min. backen.

Stäbchenprobe machen.

Kuchen kurz in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.

Spinat und Zitrone als Kuchen

Für den Guss braucht Ihr:

  • Pack. Puderzucker
  • Zitronensaft
  • weiße Lebensmittelfarbe
  • frisch gepflückte Gänseblümchen aus dem Garten

Puderzucker mit dem Zitronensaft so verrühren, dass ein glatter, ziemlich dickflüssiger Guss entsteht. Da Zitronenguss nicht so perfekt weiß ist, habe ich mit weiser Lebensmittelfarbe gemogelt, damit der Kontrast zu dem Grün im Kuchen besser hervor sticht. Dazu nur ein bis zwei Tropfen weiße Lebensmittelfarbe zum Guss geben und gut verrühren.

Den ausgekühlten Kuchen mit dem Guss dekorieren und am Schluss die Gänseblümchen darauf verteilen.