Wolkenarchiv: zimt

Zwetschgentarte mit Streuseln

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Ein Gastbeitrag von Dirk: Das Rezept für den Gugelhupf im Hintergrund ist hier zu haben. Die Faschingsverkleidung einfach weglassen und durch Puderzucker ersetzen.

Für die Zwetschgentarte mit Streuseln ca. 1/4 des Mürbteigs aus  Die Mutter aller Kekse verwenden. Diesen ca. 5 mm dick auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Eine Springform Ø 24 cm auf den Teig setzen, mit dem Messer außen herum fahren und den Boden dann in die mit Butter gefettete Springform legen. Aus den Teigresten den Rand formen und hochziehen.

Für die Füllung ein halbes Glas selbst gemachte Zwetschenmarmelade (ca. 125 g) mit einem kräftigen Schluck Amaretto zusammen mit Hilfe eines Stabmixers pürrieren. Auf dem Mürbteigboden verteilen.

Für die Streusel 125 g Butter weich werden lassen (Mikrowelle) und mit so viel Zucker verrühren, dass die Masse nicht mehr flüssig ist. 2 EL Zimt hinzugeben und dann so viel Mehl mit dem Schneebesen einrühren, bis der Streuselteig gerade noch nicht krümelt.

Auf mittlerer Schiene bei Ober-/Unterhitze und 175 Grad ca. 50 Minuten backen.

Sachertorte, Birnengugel und Shortbread geben sich die Ehre

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Adventssonntage sind für mich immer besondere Wochenenden im Jahr. Den Backofen anzuwerfen, um allerlei Leckeres zu backen, um dann bei Kerzenschein mit der Familie und Freunden am Tisch zusammen zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen. Das tut richtig gut. Einmal durchatmen, Kraft sammeln um die letzten, meist recht anstrengenden Tage bis zu den Weihnachtsferien noch gut durchzubringen. Heute gab es also eine leckere Sachertorte, sie lässt sich nämlich gut vorbereiten und schmeckt am Besten wenn sie 2-3 Tage gut gekühlt ziehen kann. Auch die Birnengugel könnt Ihr einen Tag vorher backen. Nur das Shortbread schmeckt frisch am allerbesten. Ich habe dieses Mal etwas mit Meersalz und Chililflocken experimentiert und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ausprobieren lohnt sich!

Ich wünsche Euch ein schönes und entspanntes Adventswochenende.

Rezept für das Shortbread mit salzigen Chili Karamell

Zutaten für das Shortbread:

  • 120g weiche Süßrahmbutter
  • 180g Mehl Typ 405
  • 60g Zucker

Zutaten für die Chili-Karamell-Schicht:

  • 80g Zartbitterschokolade mit mind. 70% Kakaoanteil
  • 250 ml Sahne
  • 250g Zucker
  • 25g Butter
  • ½ Tl. Chlilflocken
  • 1Tl. Meersalz

Zubereitung:

Für das Shortbread müsst Ihr Butter, Mehl und Zucker zu einem Teig verkneten. Teig auf ca. 25cm x 30cm ausrollen, in eine mit Backpapier ausgelegte Form legen und im Kühlschrank mind. 1Std. ruhen lassen.

Backofen auf 160°C Ober- / Unterhitze vorheizen.

Shortbread ca. 20-25 min. backen. Vollständig auskühlen lassen.

Für die Chili-Karamell-Schicht die Sahne aufkochen lassen. In einem weiteren Topf die Hälfte des Zuckers schmelzen lassen, bis der Karamell entsteht. Dann die heiße Sahne dazu gießen und umrühren. Den restlichen Zucker dazugeben und kochen lassen, bis ein cremiger Karamell entsteht.

Die Schokolade in Stückchen brechen und in eine Schüssel geben. Nun den heißen Karamell über die Schokolade gießen und so lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Butter, Chiliflocken und Meersalz unterrühren und die Masse auf das ausgekühlte Shortbread streichen.

Shortbread im Kühlschrank bis zur Verwendung, mind. 2-3 Std. kühlen.

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Rezept für die Birnengugel

Zutaten für 12er Gugelhupfblech:

  • 180g Mehl Typ 405
  • 30g Speisestärke
  • 1Tl Backpulver
  • Prise Salz
  • 100g Süßrahmbutter
  • 150g Zucker
  • 2Tl Vanillezucker
  • ½ Tl Zimt
  • 2 Eier Gr. M
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 1 feste Birne

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Gugelhupfblech ausfetten und mit Mehl ausstäuben.

Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, Eier einzeln dazugeben und unterrühren. Mehl, Speisestärke, Backpulver, Zimt und Zitronenschale mischen und mit der Eier-Butter-Zucker Mischung verrühren. Birne waschen, schälen, entkernen, raspeln und unter den Teig heben.

Teig in die Gugelhupfmulden füllen (max.zu 2/3 füllen) und im Backofen auf mittlerer Schiene 20-25 min. backen. Stäbchenprobe machen.

100g Zucker mit 2 Tl. Vanillezucker mischen und in einen tiefen Teller füllen. Birnengugel kurz abkühlen lassen und dann im Zuckergemisch wälzen. Schmeckt wunderbar!

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Rezept für die Sachertorte

Zutaten für den Schokoladen Biskuit:

  • 80g gemahlene Mandeln
  • 160g Zartbitterschokolade
  • 6 Eier Gr M
  • 70g Zucker
  • 160g Süßrahmbutter
  • 120g Puderzucker
  • 120g Mehl Typ 405

Zutaten für Füllung, Guss und Dekoration:

  • 250g selbstgemachte Aprikosenmarmelade
  • Schuss Orangenlikör
  • 200g Marzipan
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 100g Vollmilchschokolade
  • 150g Zucker
  • weißes Fondant
  • Silberperlen

Zubereitung des Biscuits:

Springform (Ø 20cm) ausfetten und mit Mehl ausstäuben.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen lassen. Eier trennen und Eiweiße steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen.

Butter mit Puderzucker cremig rühren und langsam Eigelbe und Schokolade dazugeben und unterrühren.

Mehl mit Mandeln mischen und unterheben. Teig in die Springform füllen und im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 50 min. backen. Stäbchenprobe machen. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und zweimal waagrecht durchschneiden.

Zubereiten und Zusammensetzen der Sachertorte:

Aprikosenmarmelade in einem Topf erwärmen, einen Schuss Orangenlikör dazugeben und gut verrühren.

Marzipan mit etwas Puderzucker verkneten und in 4 Teile teilen, 2 Teile davon mit einem Durchmesser von 20 cm ausrollen.

Biscuitboden auf eine Platte setzen, mit Marmelade bestreichen, ausgerolltes Marzipan auflegen, nochmals dünn Marmelade aufstreichen, dann den zweiten Boden aufsetzen. Marmelade. Marzipan, Marmelade, dritter Boden. Die komplette Torte mit der restlichen Marmelade bestreichen, 100g Marzipan ausrollen und die gesamte Torte damit überziehen.

Zartbitterschokolade und Vollmilchschokolade in kleine Stücke brechen, mit Zucker und 125ml Wasser 5 min. unter Rühren köcheln lassen. Unter Rühren abkühlen lassen und die gesamte Torte mit dem Schokoguss überziehen. Trocknen lassen. Fondant weich verkneten, Formen ausstechen und die Torte damit verzieren. Wenn gewünscht noch mit Silberperlen dekorieren.

Birnenpunschkuchen mit Birnenpunsch

birnenpunschkuchen

Chaikuchen mit Gewürzbirne klingt doch super lecker, oder? Das dachte ich mir auch und habe ihn natürlich gleich mal nachgebacken. Aber nicht nur der Kuchen, nein auch der Birnenpunsch, der aus dem übrigen Sud der eingelegten Birnen gekocht wird, haben wunderbar geschmeckt. Sehr empfehlenswert! Das Rezept hierzu findet Ihr hier: Fräulein Kleins Chaikuchen mit Gewürzbirne.

Tarte Framboise-Speculoos

Tarte Framboise-Spekuloos

Der Urlaub in Frankreich hat Nachwirkungen. Das Rezept für unsere schnelle Tarte (siehe hierzu Erdbeer-Variationen) mit Digestives-Boden erfährt eine kleine, fast schon weihnachtliche Veränderung in diesem Gastbeitrag von Dirk:

Zutaten für den Boden:

Zutaten für die Creme:

  • 300ml Creme Fina
  • 300g Frischkäse
  • 300g Magerjoghurt
  • 1EL Speculoos Brotaufstrich
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Nelken
  • 2EL Zucker
  • 5 Blatt Gelatine

Zutaten für die oberste Belagschicht:

  • zerbröselte Merinquen
  • zerbröselte Spekulatius-Kekse (Speculoos – passend zum Brotaufstrich)
  • 500g gefrorene Himbeeren

Tarte Framboise-Spekuloos

Für den Boden die Digestives im Mixer fein hacken und mit der geschmolzenen Butter und dem Speculoos-Brotaufstrich vermengen. In eine Tarteform (26cm Durchmesser) als Boden einpressen und im Kühlschrank lagern.

Für den cremigen Teil des Belags zuerst die Creme Fina halb steif schlagen und mit Zucker, Zimt und Nelken verrühren; Joghurt und Frischkäse sowie einen Esslöffel Speculoos-Brotauftstrich unterrühren.

Blattgelatine einweichen, auspressen und mit sehr wenig Wasser (z.B. in der Microwelle) verflüssigen. Einen Esslöffel vom Belag in die heiße Gelatine rühren – dann die Gelatine sehr zügig in die Belag-Creme einrühren.

Die Creme auf dem Kuchenboden gleichmäßig verteilen. Die Tarte im Kühlschrank lagern, bis der Cremebelag fest ist.

Am Ende Himbeeren gleichmäßig auf dem Cremebelag verteilen und mit zerbröselten Merinquen und Spekulatius-Keksen verzieren.

Linzertorte geht immer

Linzertorte

Ein Gastbeitrag von Dirk zum Thema Linzertorte – meinem Leibgericht: Ein Text ohne verniedlichendes Vokabular oder Diminutive 😉

Für den Teig wird benötigt:

  • 200g Mehl Typ 405
  • 350g gem. Mandeln
  • 250g Süßrahmbutter
  • 150g Zucker
  • 1 großes Ei
  • 1 EL Zimt
  • 1 gehäufte Messerspitze gem. Nelken
  • 1 Prise Salz

Mehl, Butter, Mandeln, Zucker und Gewürze mischen, dann kühle Butter (in kleine Stücke geschnitten) hinzugeben und schnell mit den Händen zu einem krümeligen Teig verkneten. Das Ei hinzugeben und zügig weiterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen zu einer Kugel formen und eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

2/3 des Teiges als Boden in eine mit Butter gründlich gefettete Springform drücken. Viel Butter auf dem Boden sorgt für leichte Röstaromen beim Backen, was durchaus erwünscht ist, weil so der keksige Eindruck verstärkt wird.

Mit der Hälfte des Restteiges Würste formen und diese an den Rand der Springform drücken.

Für den Belag wird benötigt:

  • ein Glas Himbeermarmelade
  • Amaretto

Himbeermarmelade mit einem Löffel im Glas aufschlagen und einen kräftigen Schluck Amaretto unterrühren. Diese Soße auf dem Boden verteilen.

Den restlichen Teig mind. 5mm dick ausrollen und zur Jahreszeit passende Formen ausstechen. Ausstecher auf die Soße legen. Sollte Teig über bleiben, diesen ebenfalls zu Würsten formen und auf den vorhandenen Rand drücken.

Bei Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten bei 175 Grad backen.

Linzertorte auskühlen lassen und auf einem Rost im kühlen Backofen lagern. Nicht unter Glashauben etc. aufbewahren, da sonst das Restwasser in der Torte nicht verdampfen kann und den Teig schnell weich macht.

Wer auf lätschige Linzertorte steht: Torte auskühlen lassen, in Alufolie verpacken und eine Woche im Keller kühl lagern. Die Torte “zieht dann durch”, verliert aber jede Verwandtschaft mit Keksen.