Kategorie: Backen

Vanillechunks

Das Die Mutter aller Kekse Rezept verliert an Gefallen: Ich wollte mehr Mürbe, mehr Bröseligkeit, mehr schlichtes Zerfließen im Mund. Hier eine komplett überarbeitet Version, die diesen Vorstellungen voll entspricht: Kaum sind die Kekse im Mund, lösen sie sich in Wohlgefallen auf.

  • 330 g Mehl Typ 405 oder auch Typ 550
  • 80 g Puderzucker
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Süßrahmbutter
  • 3 Umdrehungen Meersalz aus der Mühle
  • 1 Tl Vanillezucker

Die Zutaten bis auf die Butter miteinander verrühren. Die kalte Butter in kleinen Fetzen dazu geben und mit dem Handrührgerät ca. 10 Minuten einarbeiten. Dann den Teig mit den Händen schnell fertig verarbeiten. Einen möglichst rechteckigen Klotz formen und diesen über Nacht im Kühlschrank lagern.

Am nächsten Tag mit einem Lachsmesser 3-4 mm dicke Scheiben abschneiden und diese in ca. 9 g schwere Stückchen (Chunks) zerteilen. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im Backofen ca. 12 Minuten backen bis die Ränder beginnen ihre Farbe zu ändern.

Die Vanillechunks kurz auf dem Backblech auskühlen lassen (bewegt man sie zu früh, dann zerbröseln sie) und zum Abschluss in Vanillezucker wälzen.

Schoko-Bananen-Kuchen

Kommen wir gleich zum Wesentlichen – zum Rezept:

  • 200g Süßrahmbutter
  • 4 Eier
  • 150g Zucker
  • 125g Mehl Typ 405
  • 125g Speisestärke
  • 125g gem. Mandeln
  • 200g Schokoladentropfen
  • 2EL Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2-3 zerquetschte sehr reife Bananen

Butter und Zucker cremig rühren. Die Eier und die Prise Salz unterrühren. Mehl, Speisestärke, Schokoladentropfen, Mandeln, Kakao mischen und zusammen mit dem Backpulver unter die Masse rühren. Die zerquetschten Bananen hinzufügen.

Ist der Teig noch zu flüssig, dann mit gemahlenen Mandeln bis zu einer zähflüssigen aber noch fließfähigen Masse verdicken.

In einer ausgefetteten Springform bei 170 Grad im Backofen bei Ober-/Unterhitze ca 60 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokoladenglasur überziehen.

Emmerscones mit Curry und Parmesan

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Ich habe Emmer als Getreide für’s Backen entdeckt und probiere im Moment herum, welche Gerichte damit besonders gut schmecken und was mit Emmer besonders gut harmoniert. Nach einigen Versuchen weiß ich: Der eher erdige Geschmack von Emmer passt ganz gut zu kräftigen Zutaten – oder man lässt den Emmer selbst wirken. Was demnach gut geht, sind Pizzen, Mürbteige für z.B. Zwiebelkuchen, Brote, Brötchen aber auch salzige Gewürzscones.

Hier ein kurzes Rezept für Emmerscones mit Curry und Parmesan, die sehr gut zu Salaten passen.

  • 400g Emmermehl
  • 125g Butter (Sauerrahm)
  • ca. 200ml Milch
  • kräftige Prise Salz
  • kleine Prise Zucker
  • 1/2 Tl Currypulver
  • 125g geriebener Parmesan
  • 1 Tüte Backpulver

Zuerst die trockenen Zutaten mit der Butter verkneten, bis ein bröseliger Teig entsteht. Dann mit der richtigen Menge Milch (geschätzte 200 ml) zu einem relativ geschmeidigen Teig weiterverarbeiten. Emmerteige sind immer ein wenig bröseliger als Weizenteige. Der Teig muss halt in sich konsistent sein und zusammenhalten.

Eine Wurst formen und von dieser gleich große Stücke abschneiden. Diese Teigteilchen noch einmal durchkneten, platt drücken, in der Mitte mit dem Daumen eine Kuhle eindrücken und mit ordentlich Abstand auf ein Backblech legen.

Bei 175 Grad im vorgeheizten Ofen bei Ober-/Unterhitze rund 18 Minuten backen.

Vor dem Verzehr nicht komplett auskühlen lassen, sondern die Scones frisch zu Salaten etc. reichen.

Süßes oder Saures

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Der Kleinste hüpft heute mit einem Freund durch die Dunkelheit, um Süßigkeiten einzusammeln. Da musste ich in Vorleistung gehen. Die dann doch wenig angst-einflößenden Muffins oben wurden im Donutblech gebacken und dann mit schwarz und rot gefärbtem Zuckerguss sowie Plastikgebissen und Zuckeraugen verziert.

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Die gruseligsten Muffins gelangen Dank vorgefertigter Zucker-Horror-Maske mit roten Augen.

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Und je nachdem, wie herum man diese Muffins hält, darf es auch gruseln.

Für den Teig braucht Ihr:

  • 125g Süßrahmbutter
  • 420g Mehl Typ 405
  • 220g Zucker
  • 1,5 Tl Backpulver
  • 1 Tl Zimt
  • 300ml Buttermilch
  • 3 Eier M
  • 1 El Honig

Alle trockenen Zutaten vermischen (Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt). In einer extra Schüssel die Butter mit den Eiern, der Buttermilch und dem Honig verquirrlen. Den flüssigen Teil langsam zum trockenen Teil geben und dabei verrühren.

Bei 200 Grad Ober/Unterhitze ca. 12 Minuten (Donutblech) backen. Die Muffins brauchen rund 18 Minuten.

Vorweihnachtliche Mini-Panettone mit Chocolate Chunks

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Advent, Advent und das erste Lichtlein brennt.

Nachdem uns hier in Süddeutschland nun die Warmluftfront wohl für längere Zeit verlassen hat und winterliche Temperaturen herrschen, wird es langsam Zeit für die Weihnachtsbäckerei. Ein kleiner Vorgeschmack sind die süßen Mini-Panettone mit Zimt, Vanille, Kardamom und natürlich mit viel Schokolade.

Lecker!

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Für 8 Mini-Panettone braucht Ihr:

  • 250 ml Milch
  • 700g Weizenmehl Typ 405
  • 1 Würfel Hefe
  • 200g Butter + Butter für die Gläser
  • 100g Zucker
  • Prise Salz
  • 4 Eigelb
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Tl. Zimt
  • ½ Tl. Kardamom
  • 1 Packung Chocolate Chunks XXL z.B. von Ruf
  • 8 Sturzgläser à 290ml Inhalt

Zubereitung:

Hefe in erwärmter Milch auflösen. Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hefemilch dazugießen und mit etwas Mehl vermischen, ca. 15 min. an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit Zucker, Salz, Mark einer Vanilleschote, Zimt und Kardamom mit den Eigelben schaumig schlagen, zum Hefeansatz geben und das Ganze zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 min. gehen lassen.

Teig nochmals kurz duchkneten und dabei die Chocolate Chunks einkneten, in 8 Portionen teilen und in die gefetteten Gläser geben. Wiederum ca. 30 min. gehen lassen.

Backofen auf 180°C Ober/-Unterhitze vorheizen. Die Mini-Panettone auf mittlerer Schiene ca. 25-30 min. backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, aus den Gläsern nehmen und ganz auskühlen lassen.

Ostern

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Fröhliche Ostern wünsche ich Euch allen, auch wenn die Temperatur draußen eher an Weihnachten erinnert. Ostereier im Garten zu suchen wird wohl etwas matschig werden. Aber nun gut, kann man nicht ändern. Dafür haben wir es uns drinnen gemütlich gemacht. Zum Osterkaffee habe ich ganz viele Kekse gebacken und so lassen wir es uns so richtig gut gehen. Wetter hin oder her.

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Für diese schönen Osterkekse braucht Ihr erstmal einen ½ Mürbteig von hier (die andere Hälfte braucht Ihr für die anderen Kekse), weißes Fondant, rosa Zuckerguss “Lillifee” von Dr. Oetker mit Erdbeergeschmack, Ostereiausstecher und ein Osterhasenförmchen.

Für die Fondanthasen nehmt Ihr etwas Fondant, drückt es in die Form und löst es vorsichtig wieder heraus. Auf diese Weise ca.15 Hasen herstellen und am Besten über Nacht trocknen lassen.

Mürbteig zubereiten und mit dem Ausstecher ca. 15  Eier ausstechen. Diese im Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze 10-12 min. backen. Kekse auskühlen lassen.

Nun die Kekse mit dem Zuckerguss bestreichen und die getrockneten Fondanthasen darauflegen. Kekse wieder trocknen lassen, dann könnt Ihr sie vorsichtig in eine Keksdose stapeln.

Osterkekse

Für die zweite Charge Kekse braucht Ihr wieder weißes Fondant, den restlichen Mürbteig, einen Keksstempel “Frohe Ostern” und den schon bekannten rosa Zuckerguss.

Fondant ausrollen und mit einem runden Ausstecher Kreise ausstechen und bestempeln. Wieder über Nacht trocknen lassen.

Aus dem Mürbteig nochmals Kreise ausstechen (aber etwas größere), backen, auskühlen lassen, mit Zuckerguss bestreichen und die Fondantstempel auflegen.

Zwiebelkuchen

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Ein Gastbeitrag von Dirk: Für zwei kleine Formen ausreichend ist die folgende Menge:

Für den Mürbteig:

  • 600g Dinkelmehl
  • 250g Butter
  • 4 Umdrehungen Muskatnuss (aus der Mühle)
  • Weißwein
  • 2 Eier
  • Salz

Für die Füllung:

  • 500g Bauchspeck, kleingeschnitten
  • 1,5kg Gemüsezwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1kg Schmand
  • 4 Eier
  • Pfeffer, Salz
  • 8 Umdrehungen Muskatnuss (aus der Mühle)
  • 2 Prisen Kümmel (ganz)

Zuerst den Mürbteig aus den oben angegebenen Zutaten zubereiten und im Kühlschrank mindestens eine Stunde kalt stellen.

Während der Mürbteig lagert, die Füllung zubereiten: Den Bauchspeck in einer sehr großen Pfanne mit etwas Butter bei niedriger Temperatur auslassen. Knoblauch dazu pressen. Während der Speck schmort, die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden. Wenn der Speck braun und kross ist, den Kümmel dazugeben und kurz mitschwenken, dann die Zwiebeln in die Pfanne geben. Bei niedriger Temperatur ca. 25 Minuten dünsten und dabei die Mischung immer wieder umrühren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann den Herd ausschalten und die Mischung bei geschlossenem Pfannendeckel auskühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Mürbteig eher dick ausrollen und in zwei kleine, gefettete Springformen als Boden geben. Aus den Resten einen hohen Rand formen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach piksen. Mit Erbsen ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene blindbacken.

Die handwarm abgekühlte Zwiebel-Speck-Mischung mit dem Schmand, den Eiern und Gewürzen verrühren und in die Springformen geben. Zwischen 45 und 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen – je nachdem, wie golden der Zwiebelkuchen gewünscht wird.

Wer es gerne noch deftiger mag, kann Parmesan in die Füllung geben.

Mandel-Haselnuss-Rum-Limetten-Plätzchen

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Ein Gastbeitrag von Dirk. Deswegen gibt es heute auch Plätzchen, die schmecken, aber nicht gerade umwerfend schön gestaltet sind.

Zum Teig:

  • 400g Mehl Typ 405
  • 100g Zucker
  • 200g gem. Mandeln
  • 80g gem. Haselnüsse
  • 250 Süßrahmbutter
  • 1 Prise Salz
  • Weißer Rum
  • Puderzucker
  • 2 kleine Limetten

Zur Zubereitung:

Das Mehl zusammen mit Zucker, Mandeln, Haselnüssen und der klein geschnittenen kalten Butter sowie einer Prise Salz in eine Schüssel geben. Die Schale zweier Limetten hineinraspeln. Mit dem Knethaken so lange bearbeiten, bis die Butter bröselt. Dann kräftig weißen Rum hinzugeben, bis der Teig sich zu einer glatten Masse verarbeiten lässt.

Den Teig zu einer Rolle formen und diese in Frischhaltefolie eingewickelt über Nacht im Kühlschrank liegen lassen.

Mit einem Lachsmesser (entscheidend ist die dünne Klinge) in gleich dicke Scheiben schneiden. Die Plätzchen bei Ober-/Unterhitze bei 175 Grad ca. 13 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Die noch warmen Plätzchen mit einer Glasur aus Limettensaft, weißem Rum und Puderzucker bestreichen.

Advent, Advent …

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… ein Lichtlein brennt.

Dieses Jahr ist die Adventsdeko ganz in schwarz-weiß gehalten. Den schlichten “Adventskranz” habe ich beim Depot gefunden und mit Wabentannen (ebenfalls Depot), Kunstschnee, Kerzen und ein wenig Schnickschnack gestaltet. Die Wände der Bücherregale im Hintergrund habe ich im Marimekko Muster selbst gestempelt, und so ergibt sich mal wieder ein ganz neuer Look in unserem Esszimmer.

Aber was wäre ein gemütlicher Adventssonntag mit Kerzenschein und Adventskranz ohne vorweihnachtliches Gebäck?  Deshalb habe ich meine neuen Backformen ausprobieren müssen und uns leckere Orangen-Zimt-Donuts und einen Schoko-Latte-Tannengugel gebacken.

Auch wenn es draußen noch nicht wirklich winterlich zugeht, Schnee auf der Deko und dem Gebäck reicht doch fürs Erste schon mal aus, um wenigstens ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen.

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Orangen-Zimt-Donuts

Zutaten für ca. 18 Donuts

  • 100g Magerquark
  • 80g Zucker
  • 10g Vanillezucker
  • ½ Tl Zimt
  • abgeriebene Schale und Saft einer kleinen Bio-Orange
  • 4El Sonnenblumenöl
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 200g Weizenmehl Typ 405
  • 1 Pck. Backpulver

Zutaten für die Glasur:

  • Saft einer Orange
  • Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe in rot
  • weiße Zuckersternchen

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Quark, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Orangenschale, Orangensaft, Öl, Milch und Salz zu einer glatten Masse verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unterheben.

Donutblech ausfetten und zu 2⁄3 mit Teig füllen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 12-14 min. backen. Donuts kurz abkühlen lassen, dann aus der Form holen, diese wieder einfetten und mit dem Rest des Teiges füllen.

Den Saft einer Orange mit Puderzucker zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und mit der Lebensmittelfarbe einfärben. Ausgekühlte Donuts mit Glasur bestreichen und mit den Zuckerstreuseln dekorieren.

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Schoko-Latte-Tannengugel

Zutaten:

  • 250 g Süßrahmbutter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier Größe M
  • 500 g Mehl Typ 405
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 2 Päckchen Chai Latte “Classic India” Pulver z.B. von Krüger
  • 6 El Kakao
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Gugelhupfform (Tannenbaumform von Nordic Ware) ausfetten und mit Semmelbrösel oder Mehl ausstreuen.

Butter, Zucker, Salz und Eier schaumig rühren. Mehl mit dem Backpulver vermischen,  zum Eierschaum geben und mit dem Handmixer verrühren. Milch erwärmen und die zwei Päckchen Chai Latte einrühren. Mit dem Teig verrühren. Die Hälfte des Teiges in die Form füllen, unter den Rest den Kakao mischen und auch in die Form geben.

Den Schoko-Latte-Gugel auf der untersten Schiene in den kalten Backofen schieben und ca. 60 min. bei 155°C Circo Therm / Heißluft backen. Stäbchenprobe machen und wenn kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, ist Euer Kuchen fertig. Ungefähr 20 min. in der Form auskühlen lassen, bevor Ihr den Kuchen aus der Form stürzt.

Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben – fertig.

Pizza a là Lahmacun

lahmacunpizza

Eine kleine Variation des samstäglichen Klassikers in einem Gastbeitrag von Dirk.

Für den Hefeteig:

  • 500g Mehl Typ 405
  • 1 Klotz frische Hefe
  • 1 Ei
  • 50g Öl
  • etwas Magerjoghurt
  • Wasser, Salz
  • Kreuzkümmel

Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Delle drücken, Hefe hineinbröseln und einen Teelöffel Zucker hinzugeben. Mit etwas Wasser und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig vermischen. 20 Minuten gehen lassen.

Vorteig zusammen mit Öl, Joghurt und Ei sowie einer Prise Salz und einem Teelöffel Kreuzkümmel gründlich verkneten und wiederum 20 Minuten gehen lassen.

Für den Belag:

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig frischen Rosmarin
  • 1 Tl Kreuzkümmel
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 150ml passierte Tomaten
  • Salami
  • Kapern
  • 1 Mozarella

Die Zwiebeln in Stücke schneiden und zusammen mit dem zerdrückten Knoblauch und dem frischen Rosmarin in etwas Butter anschwitzen. Salzen, pfeffern und den Kreuzkümmel hinzugeben. Mit Tomatenmark und passierten Tomaten ablöschen, kurz aufkochen lassen und zum Abkühlen beiseite stellen. Die Soße in eine Messermühle geben und pürrieren (geht auch mit dem Zauberstab).

Den Hefeteig auf einer gründlich gemehlten Fläche auf ca. 40 x 50 cm ausrollen und mit der Soße bestreichen. Mit Salami, Kapern und Mozarella-Stückchen belegen. Von der langen Seite aus aufrollen, die Enden so hochklappen, dass nichts herausfließen kann. Mit einem Handtuch abdecken und noch einmal 15-20 Minuten gehen lassen.

Die Rolle mit Olivenöl bestreichen und mit gemahlenem Meersalz bestreuen. Bei Ober-/Unterhitze und 200 Grad ca. 25 Minuten backen.