Wolkenarchiv: mürbteig

Ostern

osterdeko

Fröhliche Ostern wünsche ich Euch allen, auch wenn die Temperatur draußen eher an Weihnachten erinnert. Ostereier im Garten zu suchen wird wohl etwas matschig werden. Aber nun gut, kann man nicht ändern. Dafür haben wir es uns drinnen gemütlich gemacht. Zum Osterkaffee habe ich ganz viele Kekse gebacken und so lassen wir es uns so richtig gut gehen. Wetter hin oder her.

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Für diese schönen Osterkekse braucht Ihr erstmal einen ½ Mürbteig von hier (die andere Hälfte braucht Ihr für die anderen Kekse), weißes Fondant, rosa Zuckerguss “Lillifee” von Dr. Oetker mit Erdbeergeschmack, Ostereiausstecher und ein Osterhasenförmchen.

Für die Fondanthasen nehmt Ihr etwas Fondant, drückt es in die Form und löst es vorsichtig wieder heraus. Auf diese Weise ca.15 Hasen herstellen und am Besten über Nacht trocknen lassen.

Mürbteig zubereiten und mit dem Ausstecher ca. 15  Eier ausstechen. Diese im Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze 10-12 min. backen. Kekse auskühlen lassen.

Nun die Kekse mit dem Zuckerguss bestreichen und die getrockneten Fondanthasen darauflegen. Kekse wieder trocknen lassen, dann könnt Ihr sie vorsichtig in eine Keksdose stapeln.

Osterkekse

Für die zweite Charge Kekse braucht Ihr wieder weißes Fondant, den restlichen Mürbteig, einen Keksstempel “Frohe Ostern” und den schon bekannten rosa Zuckerguss.

Fondant ausrollen und mit einem runden Ausstecher Kreise ausstechen und bestempeln. Wieder über Nacht trocknen lassen.

Aus dem Mürbteig nochmals Kreise ausstechen (aber etwas größere), backen, auskühlen lassen, mit Zuckerguss bestreichen und die Fondantstempel auflegen.

Zwiebelkuchen

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Ein Gastbeitrag von Dirk: Für zwei kleine Formen ausreichend ist die folgende Menge:

Für den Mürbteig:

  • 600g Dinkelmehl
  • 250g Butter
  • 4 Umdrehungen Muskatnuss (aus der Mühle)
  • Weißwein
  • 2 Eier
  • Salz

Für die Füllung:

  • 500g Bauchspeck, kleingeschnitten
  • 1,5kg Gemüsezwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1kg Schmand
  • 4 Eier
  • Pfeffer, Salz
  • 8 Umdrehungen Muskatnuss (aus der Mühle)
  • 2 Prisen Kümmel (ganz)

Zuerst den Mürbteig aus den oben angegebenen Zutaten zubereiten und im Kühlschrank mindestens eine Stunde kalt stellen.

Während der Mürbteig lagert, die Füllung zubereiten: Den Bauchspeck in einer sehr großen Pfanne mit etwas Butter bei niedriger Temperatur auslassen. Knoblauch dazu pressen. Während der Speck schmort, die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden. Wenn der Speck braun und kross ist, den Kümmel dazugeben und kurz mitschwenken, dann die Zwiebeln in die Pfanne geben. Bei niedriger Temperatur ca. 25 Minuten dünsten und dabei die Mischung immer wieder umrühren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann den Herd ausschalten und die Mischung bei geschlossenem Pfannendeckel auskühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Mürbteig eher dick ausrollen und in zwei kleine, gefettete Springformen als Boden geben. Aus den Resten einen hohen Rand formen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach piksen. Mit Erbsen ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene blindbacken.

Die handwarm abgekühlte Zwiebel-Speck-Mischung mit dem Schmand, den Eiern und Gewürzen verrühren und in die Springformen geben. Zwischen 45 und 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen – je nachdem, wie golden der Zwiebelkuchen gewünscht wird.

Wer es gerne noch deftiger mag, kann Parmesan in die Füllung geben.

Mandel-Haselnuss-Rum-Limetten-Plätzchen

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Ein Gastbeitrag von Dirk. Deswegen gibt es heute auch Plätzchen, die schmecken, aber nicht gerade umwerfend schön gestaltet sind.

Zum Teig:

  • 400g Mehl Typ 405
  • 100g Zucker
  • 200g gem. Mandeln
  • 80g gem. Haselnüsse
  • 250 Süßrahmbutter
  • 1 Prise Salz
  • Weißer Rum
  • Puderzucker
  • 2 kleine Limetten

Zur Zubereitung:

Das Mehl zusammen mit Zucker, Mandeln, Haselnüssen und der klein geschnittenen kalten Butter sowie einer Prise Salz in eine Schüssel geben. Die Schale zweier Limetten hineinraspeln. Mit dem Knethaken so lange bearbeiten, bis die Butter bröselt. Dann kräftig weißen Rum hinzugeben, bis der Teig sich zu einer glatten Masse verarbeiten lässt.

Den Teig zu einer Rolle formen und diese in Frischhaltefolie eingewickelt über Nacht im Kühlschrank liegen lassen.

Mit einem Lachsmesser (entscheidend ist die dünne Klinge) in gleich dicke Scheiben schneiden. Die Plätzchen bei Ober-/Unterhitze bei 175 Grad ca. 13 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Die noch warmen Plätzchen mit einer Glasur aus Limettensaft, weißem Rum und Puderzucker bestreichen.

Valentinstag

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Auch dieses Jahr habe ich für meine Lieben zum Valentinstag etwas Süßes gezaubert. Hefewaffeln, mein absolutes Soulfood, mit Himbeer-Sahne-Quark, herzige Mürbteigkekse mit Himbeermarmelade und eine Valentinstagstorte ganz ohne Mehl, dafür mit vielen Mandeln, Eiern und Karotten. Vielleicht ist ja auch für Euch das Richtige dabei?

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Feine Hefewaffeln mit Himbeer- Sahne- Quark

Für den Quark braucht Ihr:

  • 250g teifgekühlte Himbeeren
  • 250g Magerquark
  • 100g Sahne
  • 4El Vanillezucker

Zubereitung:

Himbeeren antauen lassen.

Quark und  Sahne gut mit der Küchenmaschiene verrühren, Vanillezucker zugeben. Himbeeren dazugeben und unterrühren. Quark im Kühlschrank lagern.

Rezept für die Hefewaffel-Herzen

Für ca. 8 Türmchen braucht Ihr:

  • 75ml Milch
  • 275g Mehl
  • ½ Würfel Hefe
  • 25g Vanillezucker
  • 90g Butter
  • 2 Eier Gr. M
  • 1 Prise Salz
  • ca. 50g Hagelzucker

Zubereitung:

Mehl in eine große Schüssel geben und mit einem Esslöffel eine Mulde formen. Milch leicht erwärmen. Hefe in die Mehlmulde bröseln und mit der erwärmten Milch und etwas Vanillezucker verrühren. An einem warmen Ort ca. 10 min. gehen lassen.

Butter erwärmen und mit Eiern, Vanillezucker und Salz zu dem Vorteig geben. Den Teig  mind. 5 min. gut durchkneten, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Std. gehen lassen.

Hagelzucker zu dem Teig geben und gleichmäßig unterkneten. Teig nochmal kurz gehen lassen. Waffeleisen (ich habe hier ein normales Herzwaffeleisen genommen) anschalten und wenn die Betriebstemperatur erreicht ist, leicht mit Butter einfetten. Teig  in die Mitte der Waffelform geben und fertig backen. In Herzchen teilen und mit dem Himbeer-Sahne-Quark bestreichen, wieder ein Herz drauf setzen usw. Auf das oberste Herz etwas Puderzucker streuen und mit einem Schaschlikspieß alle Teile aufspießen. Fähnchen aus Masking Tape an den Spieß kleben und noch eine Himbeere oben drauf setzen- fertig ist die süße Valentinstagsüberraschung.

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Süße Himbeerherzen

Den Mürbteig wie hier zubereiten.

Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Herzen ausstechen. Auf ein Herz Himbeermarmelade streichen und zweites Herz nochmals mit einem kleinen Herzausstecher ausstechen und auf die Himbeermarmelade legen. Ränder mit einer Gabel gut andrücken und mit Eiermilch bestreichen.

Im Backofen ca. 20min backen.

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Herzige Valentinstagstorte

Zutaten für eine Torte Ø 24cm:

  • 250g Karotten
  • 75g Zwieback
  • 5 Eier Gr.M
  • 250g gemahlene Mandeln
  • 180g Zucker
  • 20g Vanillezucker
  • ½Tl Zimt
  • 2Tl Backpulver

Zubereitung:

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Karotten schälen und im Universalzerkleinerer hacken. Mit dem Zwieback genau so verfahren.

Eier trennen, zerkleinerte Karotten, Zwiebackbrösel, Mandeln, Zimt und Backpulver vermischen.

Eiweiße steif schlagen und unter die Karotten-Mandel-Mischung heben. Teig in die gefettete Springform füllen.

Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 40min. backen. Auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Für die Verzierung der Torte braucht Ihr:

  • 250g Puderzucker
  • ca. 5El Zitronensaft
  • rosa Lebensmittelfarbe
  • ca.100g Marzinpanrohmasse
  • etwas Puderzucker
  • 3-4 Tropfen Rosenwasser
  • rote Lebensmittelfarbe
  • bunte Zuckerperlen in rosa und weiß

Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren und mit rosa Lebensmittelfarbe einfärben.

Guss auf der Torte verteilen. Marzipanrohmasse mit etwas Puderzucker, Rosenwasser und roter Lebensmittelfarbe verkneten und Herzen ausstechen. Herzen auf die Torte legen und mit den Zuckerstreuseln dekorieren.

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Einen schönen Valentinstag Euch allen!

Zwetschgentarte mit Streuseln

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Ein Gastbeitrag von Dirk: Das Rezept für den Gugelhupf im Hintergrund ist hier zu haben. Die Faschingsverkleidung einfach weglassen und durch Puderzucker ersetzen.

Für die Zwetschgentarte mit Streuseln ca. 1/4 des Mürbteigs aus  Die Mutter aller Kekse verwenden. Diesen ca. 5 mm dick auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Eine Springform Ø 24 cm auf den Teig setzen, mit dem Messer außen herum fahren und den Boden dann in die mit Butter gefettete Springform legen. Aus den Teigresten den Rand formen und hochziehen.

Für die Füllung ein halbes Glas selbst gemachte Zwetschenmarmelade (ca. 125 g) mit einem kräftigen Schluck Amaretto zusammen mit Hilfe eines Stabmixers pürrieren. Auf dem Mürbteigboden verteilen.

Für die Streusel 125 g Butter weich werden lassen (Mikrowelle) und mit so viel Zucker verrühren, dass die Masse nicht mehr flüssig ist. 2 EL Zimt hinzugeben und dann so viel Mehl mit dem Schneebesen einrühren, bis der Streuselteig gerade noch nicht krümelt.

Auf mittlerer Schiene bei Ober-/Unterhitze und 175 Grad ca. 50 Minuten backen.

Bunte Gemüsequiche

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Wenn es draußen so richtig kalt, windig und vor allem grau wird, und das Frühjahr im Januar immer noch nicht in Sicht ist, bekomme ich in aller Regel Lust auf etwas Buntes. Da kommen mir rote, gelbe, schwarze und grüne “Früchtchen” gerade recht, um in meine neu erstandene rechteckige Tarteform zu hüpfen und zu beweisen, dass auch Gemüse pur mit einem Rezept wie diesem zu wahrer Hochform auflaufen kann. Kurz gesagt: LECKER!

Für eine Tarteform mit ca. 900ml Inhalt

Zutaten für den Teig:

  • 250g Mehl Typ 405
  • ½ Tl  Salz
  • 150g Butter
  • 1Ei Gr. L
  • ca. 3 El Milch

Zutaten für die Füllung:

  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 150g Brokkoli
  • 200g Zucchini
  • 200g Aubergine
  • 150g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300g Joghurt 3,5%
  • 2El Mehl
  • 3 Eier Gr.M
  • 100g geriebenen Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • 1Tl Curry hot
  • ½ Tl Chilliflocken
  • Prise Muskat

Zubereiten des Teiges:

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, Butter in Flocken dazugeben und mit Milch und Ei zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1Std. im Kühlschrank kalt stellen.

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Tarteform ausfetten und leicht bemehlen.

Teig ausrollen, in die Form legen und einen Rand hochziehen. Backpapier auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten zum Blindbacken beschweren.

Ca. 10-15 min. backen, dann die Hülsenfrüchte mitsamt dem Backpapier entfernen.

Zubereiten der Füllung:

Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Zucchini, Aubergine und Champignons ebenfalls waschen und in Würfel schneiden. Brokkoli in Röschen teilen und ca. 3 min. blanchieren.

Knoblauch und Zwiebel würfeln und in einer großen Pfanne mit Olivenöl anschwitzen, danach das restliche Gemüse, bis auf den Brokkoli, dazugeben und ca.10 min. anbraten. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.

Joghurt mit Mehl, Salz, Pfeffer, Parmesan, Curry, Chilliflocken, Muskat und den Eiern verrühren. Gemüse aus der Pfanne zusammen mit dem Brokkoli auf dem Tarteboden verteilen und die Joghurt Mischung darüber gießen.

Bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 35 min. backen.

Die Quiche schmeckt super lecker frisch aus dem Ofen, kann aber auch kalt verspeist werden.

Eulen und Birnen

eulencookies

Als ich neulich in der Stadt beim Bummeln (bummeln nach Weihnachten macht noch mehr Spaß, denn es ist nicht so voll in der Stadt) diesen Eulenstempel sah, konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich musste ihn einfach kaufen um genau diese herzallerliebsten Cookies zu backen. Mit den liebevoll bunt gestalteten Eulencupcakes und der Schoko-Birnen-Tarte mal wieder ein wunderbarer Blickfang für die Kaffeetafel.

Rezept für ca. 15 Eulenkekse:

  •  250g Mehl
  • 125g Butter
  • 1 kleines Ei
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 75g Zucker
  • abgeriebene Schale einer Bio Limette
  • Saft einer ½ Bio Limette
  • Prise Salz

Zubereitung des Teiges:

Mehl mit Mandeln, Zucker, Salz und Limettenschale mischen. Butter in Flocken, Ei und Limettensaft dazugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 1 Std. lagern.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Teig nicht zu dünn ausrollen und mit einem Ausstecher Ø 8 cm Kreise ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit dem Eulenstempel stempeln.

Kekse im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 12min. backen.

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Rezept für ca. 12 Eulencupcakes:

Für den Teig braucht Ihr:

  • 40g Süßrahmbutter
  • 100g Zucker
  • 100g Mehl
  • ½ El Backpulver
  • 20g Kakaopulver
  • 1Prise Salz
  • 1 Ei Größe L
  • 120ml Vollmilch

Zubereitung:

Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Butter, Zucker, Mehl, Backpulver, Kakao und Salz zu einer sandigen Masse verrühren. Milch mit dem Ei verquirlen, zu der sandigen Masse geben und zu einem homogenen Teig verrühren.

Papierförmchen zur Hälfte (max. 2/3) füllen und im Backofen ca. 18 min. auf mittlerer Schiene backen. Stäbchenprobe machen!

Cupcakes auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. In der Zwischenzeit das Schoko-Frosting herstellen.

Für das Frosting braucht Ihr:

  • 120g Puderzucker
  • 40g Kakao
  • 80g Süßrahmbutter
  • 35ml Vollmilch

Zubereitung des Frostings:

Puderzucker, Kakao und weiche Butter mit der Küchenmaschine verrühren, dann die Milch dazugeben und alles ca. 5 min. kräftig aufschlagen.

Frosting mit einer Palette auf die Cupcakes auftragen.

Für die Eulen-Deko braucht Ihr:

  • 18 Oreo Kekse
  • bunte Smarties

12 Oreo Kekse vorsichtig in der Mitte auseinander nehmen. Das sind die Augen. Keks mit der dunklen Seite auf das Frosting legen und mit jeweils einem Smartie als Pupille verzieren.

6 Oreo Kekse erst in der Mitte auseinander nehmen, dann vorsichtig mit einem Wellenschliffmesser einmal senkrecht teilen. Die “Ohren” auch auch dem Frosting platzieren.

Jeweils ein Smartie noch als Schnabel auf die Cupcakes setzen … und fertig ist die Eule.

Bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern!

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Rezept für die Schoko-Birnen-Tarte (900ml Inhalt):

Für den Teig braucht Ihr:

  • 150g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 125g Butter
  • 40g Vanillezucker
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • event. etwas Milch

Für die Füllung braucht Ihr:

  • 75g Butter
  • 75g brauner Zucker
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 2 El Kakao
  • 2 El Amaretto
  • 4-5 reife aber nicht zu weiche Birnen
  • Honig und etwas braunen Zucker zum Bepinseln der Birnen

Zubereitung des Teiges:

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl mit Vanillezucker und Mandeln mischen, Butter in Flocken dazugeben und mit Salz und dem Ei zügig zu einem glatten Teig verkneten (wenn nötig etwas Milch dazugeben). In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Std. im Kühlschrank lagern.

Tarteform ausfetten und leicht mit Mehl bestäuben.

Teig ausrollen, in die Form legen und einen Rand hochziehen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen, Backpapier auflegen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 10 min. backen. Hülsenfrüchte samt Backpapier entfernen und leicht auskühlen lassen.

Zubereitung der Füllung:

Birnen schälen, halbieren und entkernen.

Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eigelbe nacheinander einrühren.

Gemahlene Mandeln mit Kakao mischen und mit dem Amaretto unter die Butter-Zucker-Eigelb-Masse rühren.

Eiweiße steif schlagen und unter die Kakaomasse heben. Diese auf dem Tarteboden gleichmäßig verteilen und die Birnen auflegen. Birnen nun mit Honig bepinseln und mit etwas braunem Zucker bestreuen, damit dieser schön karamelisiert.

Tarte im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 30 min. backen.

Putenpastete mit Preiselbeer-Zwiebel-Relish und Tschüssikowski 2013

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Ich hoffe, Ihr hattet schöne erholsame Weihnachtsfeiertage mit der Familie oder Freunden. Bei uns schlug die gesamte Familie zum traditionellen Putenessen mit Knödeln, Rotkohl und gaaaanz viel feiner Soße am 1. Weihnachtsfeiertag auf. Ganz schön viel Trubel kann ich Euch sagen. Leider gibts deshalb auch keine Fotos von der schönen Tischdeko, diesmal in schlichtem weiß mit silber und dem guten Porzellan, da die Zeit (und das Licht) für gute Fotos nicht gereicht hat. Schade, ich weiß, aber so ist das halt. Dafür habe ich Euch hier ein tolles neues Rezept. Nämlich das ultimative Resteverwertungsessen für Feinschmecker: Recycelter Putenbraten an Preiselbeerresten vom Kühlschrank mit Thymiantopping in Mürbteig auf Frühlingszwiebeln … oder so. Schmeckt nach mehr und muss vor Männern versteckt werden.

So, das war der letzte Beitrag für dieses Jahr und ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2014 und Tschüssikowski bis zum nächsten Post!

Das folgende Rezept reicht für ca.10 Pasteten

Zutaten für den Teig:

  • 125g Mehl
  • Prise Salz
  • 60g Butter
  • 1 kleines Ei

Zutaten für die Füllung:

  • 150g Putenbraten
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • gezupfte Blätter von 3 Zweigen frischen Thymians
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Eigelb

Zutaten für das Relish:

  • Olivenöl
  • 150g Preiselbeeren aus dem Glas
  • 1 rote Zwiebel in feine Ringe geschnitten
  • 2 El Traubensaft
  • 2 El Rotwein

Zubereitung des Teiges:

Das Mehl mit dem Salz vermischen, Butter in Flocken und das Ei dazugeben und alles zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mind. 1Std. im Kühlschrank lagern.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und Kreise mit ca.10 cm Ø ausstechen. Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Teigkreise in die Förmchen drücken, so dass der Teigrand leicht übersteht.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zubereitung der Füllung:

Putenbraten, Zwiebeln, Knoblauch und Thymian mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Eigelbe unter die Masse rühren und die Mischung auf die Teigböden geben (max. zu 2/3 füllen). Mit dem Rücken eines Teelöffels die Oberfläche der Mischung glatt drücken.

Im Ofen ca. 30 min. backen. Pasteten aus der Form nehmen und etwas abkühlen lassen.

Zubereitung des Relish:

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebelringe darin glasig dünsten. Restliche Zutaten zufügen und alles ca.4-5 min. köcheln lassen. Fertiges Relish auf den Pateten verteilen und servieren.

Die kleinen Pasteten schmecken sowohl warm als auch kalt .

Weihnachtskeksspecial Vol. 3: Lebkuchenwürfel, Heidesand und Elisenlebkuchen

lebkuchen

Ein neues Weihnachtskeksspecial mit den Lieblingskeksen der Familie. Alle drei Sorten sind nicht sehr aufwändig, man kann sie also auch noch kurz vor knapp backen. Also dann mal los …

Rezept Lebkuchenwürfel

Zutaten für den Teig (ca. 50 St.):

  • 100g Zartbitterschokolade
  • 200 Süßrahmbutter
  • 200g Puderzucker
  • 2 Eier Gr.M
  • 75g gem. Mandeln
  • 1Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 El Orangensaft
  • 1Tl gem. Zimt
  • 2 Tl Lebkuchengewürz
  • 250g Mehl

Zutaten für den Guss:

  • 200g Puderzucker
  • 6 El Orangensaft
  • rosa Lebensmittelfarbe
  • weiße Zuckersternchen

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schokolade in Stücke brechen und über dem heißen Wasserbad schmelzen.

Butter mit Puderzucker cremig rühren. Alle anderen Zutaten nacheinander dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.

Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und den Lebkuchenteig darauf verstreichen. Auf mittlerer Schiene ca. 20min. backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen und in Quadrate schneiden.

Für den Guss den Puderzucker mit Orangensaft und rosa Lebensmittelfarbe glatt rühren und die Lebkuchenquadrate bestreichen. Mit den Zuckersternchen verzieren, trocknen lassen und in eine luftdichte Dose schichten.

heidesand

Die Zuckerkörnchen, die beim Essen in den Zähnen knirschen erinnern mich immer so sehr an Sonne, Meer und Strand. Vielleicht mag ich sie deshalb so gerne.

Rezept für Heidesandkekse

Zutaten:

  • 250g Süßrahmbutter
  • 400g Mehl Typ 405
  • 175g Zucker
  • 3El Vanillezucker
  • 1Tl Meersalz
  • Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

Butter im Topf schmelzen und leicht bräunen lassen. Butter abkühlen und wieder fest werden lassen.

Butter cremig rühren, Zucker, Vanillezucker, Mehl und Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Rolle (Ø 3cm) formen, im Zucker wälzen und mind. 1Std. kalt stellen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Rolle in ½ cm dicke Scheiben schneiden. Mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen auf mittlerer Schiene ca.12min. backen.

Heidesand vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und erst dann in eine Dose verpacken.

elisenlebkuchen

Elisenlebkuchen sind, wie Zedernbrot, das absolute Highlight der Familie. Leider kann ich davon gar nicht so viele backen, wie meine Lieben vernaschen. Sie werden ganz ohne Mehl, dafür mit vielen Mandeln im Teig gebacken. Himmlisch gut!

Rezept Elisenlebkuchen

Zutaten für ca. 80 St.:

  • 5 Eier Gr.M
  • 500g Zucker
  • 1El gem. Zimt
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb von 2 Bio Orangen
  • Abrieb von 2 Bio Zitronen
  • 600g gem. Mandeln
  • ca.80 Backoblaten Ø 40mm

Für den Guss:

  • 250g Puderzucker
  • 5-6 El frisch gepresster Orangensaft

Zubereitung:

Eier mit Zucker schaumig schlagen. Zimt und Salz unterrühren.

Schale der Bio Orangen und Zitronen fein abreiben und mit den gem. Mandeln mischen. Zusammen unter die Zucker-Eier Mischung rühren.

Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Jeweils kleine Teighäufchen auf die Oblaten setzen und im Ofen ca. 10min. backen.

Elisenlebkuchen nicht so lange backen bis sie hart sind. Sie sollen sich innen noch leicht weich anfühlen, damit sie später nicht austrocknen.

Elisenlebkuchen auf einem Kuchengitter leicht abkühlen lassen. Puderzucker mit Orangensaft zu einem glatten Guss verrühren und die Lebkuchen dick bepinseln. Gut trocknen lassen und dann erst in einer gut schließenden Dose verpacken.

Weihnachtskeksspecial Vol.2: Spitzbuben mit Johannisbeer-Punsch-Gelee und Ausstecherle mit Vanille Icing

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Nochmals ein kurzes Special mit unseren Lieblingskeksen. Denn was wäre Weihnachten ohne feine Mürbteigplätzchen mit selbstgemachter Marmelade? Weihnachten ohne Ausstecherle würde bestimmt ausfallen.

Rezept Spitzbuben mit Johannisbeer-Punsch-Gelee

Zutaten für ca. 45 St.:

  • 250g Süßrahmbutter
  • 125g Zucker
  • 3El Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 400g Mehl Typ 405
  • ca. 150g Marmelade (hier Johannisbeer-Punsch-Gelee, man kann natürlich auch normales Johannisbeer Gelee nehmen)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Butter mit Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig rühren. Eigelbe und Abrieb einer Bio-Zitrone hinzugeben. Mehl dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mind. 1Std. kühl stellen.

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen und die Arbeitsplatte mit Mehl bestäuben.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 3 mm dick ausrollen. Plätzchen in drei verschiedenen Größen ausstechen.

Plätzchen im Backofen ca. 8-10 min backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Johannisbeer-Punsch-Gelee in einem Topf leicht erwärmen und die Plätzchen damit bestreichen. Jeweils drei Größen zusammensetzen und die Spitzbuben dick mit Puderzucker bestäuben.

Spitzbuben gut trocknen lassen und erst dann in einer luftdichten Dose verpacken.

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Für die Ausstecherle hab ich mir dieses Jahr das Christbaum Cookies Set von Birkmann gekauft und, wie man hier sehen kann, sogleich verwendet.  Das Set enthält zwei verschiedene Christbaum-Anhänger-Ausstecher und einen runden Mini-Ausstecher für die Aufhängung. Klappt wunderbar, ist nicht nur wunderschön, sondern schmeckt auch toll.

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Rezept für Ausstecherle

Zutaten für ca.20 St.:

  • 1Eigelb
  • 1 Ei
  • 150g Mehl Typ 405
  • 75g Zucker
  • 2El Vanillezucker
  • 75g Süßrahmbutter
  • 50g gem. Mandeln

Zubereitung:

Eigelb, Ei, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Butter und gemahlene Mandeln zügig zu einem glatten Teig verkneten und für mind. 1 Std. kalt stellen.

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Teig etwa 5mm dick ausrollen und Kugeln oder ähnliches ausstechen. Plätzchen auf mittlerer Schiene ca. 10 min. backen.

Ausstecherle auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Verzierung habe ich dieses Mal Royal Icing mit Vanillegeschmack verwendet. Royal Icing in eine Spritzbeutel mit kleiner feiner Tülle füllen und die Ausstecherle verzieren. Ihr könnt das Icing natürlich auch mit Lebensmittelfarbe einfärben und die Plätzchen zusätzlich mit Zuckerperlen verzieren.

Rezept für das Vanille Icing

Zutaten:

Zubereitung:

Puderzucker mit dem Meringue Pulver in einer Schüssel mischen. Langsam ca. 60 ml lauwarmes Wasser und Vanilleextrakt und eventl. Lebensmittelfarbe bei laufender Küchenmaschine zugeben und bei hoher Geschwindigkeit ca. 6 min. schlagen. Wenn Euer Icing zu fest ist, noch etwas Wasser dazugeben – wenn es zu flüssig ist, gebt Ihr noch etwas Puderzucker dazu.

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